Datenschutz bleibt Kernanforderung

Mehrheit nutzt Smart Home: Akzeptanz für humanoide Roboter wächst

Smart-Home

Mehr als die Hälfte der Deutschen nutzt Smart-Home-Technik. Jeder Zweite kann sich zudem künftig den Einsatz KI-gesteuerter humanoider Roboter im Haushalt vorstellen.

Laut einer repräsentativen Bitkom-Befragung unter 1.159 Personen in Deutschland nutzen aktuell 52 Prozent der Befragten Smart-Home-Anwendungen im eigenen Haushalt (2022: 43 %, 2024: 46 %). Bei den unter 50-Jährigen liegt der Anteil sogar bei über 70 Prozent. 42 Prozent der Nutzer haben mittlerweile ihr gesamtes Zuhause digital vernetzt. Zu den am weitesten verbreiteten Geräten und Anwendungen gehören:

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  • Smarte Beleuchtung: 46 %
  • WLAN-Steckdosen / Smart Plugs: 44 % (+13 Prozentpunkte gegenüber 2024)
  • Saug- und Wischroboter: 33 % (+7 Prozentpunkte gegenüber 2024)
  • Intelligente Thermostate & Energiesysteme: 28 %
  • Alarmsysteme & Videoüberwachung: 23 % bzw. 21 %

Zudem wächst das Interesse an Künstlicher Intelligenz: 32 Prozent der Deutschen würden gerne in einem komplett KI-gesteuerten Haus wohnen, und 63 Prozent sehen in KI großes Potenzial zum Energiesparen.

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Bildquelle: Bitkom

Humanoide Roboter polarisieren die Haushalte

Die Vorstellung, KI-gesteuerte humanoide Roboter als Alltagshelfer einzusetzen, stößt auf geteiltes Echo: 48 Prozent können sich die Nutzung grundsätzlich vorstellen, 47 Prozent lehnen sie ab.

  • Bevorzugte Aufgaben: Roboter-Interessierte würden die Maschinen vor allem für praktische Tätigkeiten einsetzen – etwa zum Aufräumen (87 %), Verräumen von Einkäufen (77 %), Putzen (73 %) oder Geschirrspüler Ein- und Ausräumen (64 %).
  • Ängste & Vorbehalte: 53 Prozent befürchten einen Kontrollverlust im eigenen Zuhause. Für 46 Prozent wirkt das menschenähnliche Erscheinungsbild unheimlich.
  • Sozialer Aspekt: 57 Prozent könnten sich Unterhaltungen mit einem Roboter vorstellen; für 14 Prozent könnten sie sogar soziale Kontakte ersetzen.
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Bildquelle: Bitkom

Smart Home: Datenschutz und Stabilität bleiben Kernanforderungen

Bei Nicht-Nutzern überwiegen Sicherheitsbedenken: 59 Prozent fürchten Hackerangriffe, 40 Prozent Missbrauch persönlicher Daten. Für 87 Prozent der Nutzer ist der Datenschutz das entscheidende Kriterium beim Kauf.

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Kommt es im Smart Home zu Störungen, liegt dies bei 85 Prozent der Betroffenen an der Internetverbindung. Ausfälle durch tatsächliche Hackerangriffe wurden von keinem der Befragten beobachtet.

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Bildquelle: Bitkom

(Bitkom/red)

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