F5 entwickelt Codeanalyse weiter

Mit Frontier AI gegen Schwachstellen

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Bildquelle: F5
Bildquelle: F5

Mehr als 80 Prozent der Global Fortune 500 nutzen F5-Lösungen und erwarten bestmöglichen Schutz. Entsprechend setzt F5 besonders leistungsfähige KI ein, sogenannte „Frontier AI“-Modelle, um den eigenen Quellcode systematisch auf Schwachstellen zu prüfen. Dazu verfügt F5 über eine spezielle Infrastruktur, die technische Ressourcen aus dem gesamten Unternehmen bündelt und „Security by Design“ unternehmensweit mit höchster Priorität umsetzt. 

KI hat inzwischen eine neue Evolutionsstufe erreicht. Frontier-Modelle von Anthropic und OpenAI, darunter Claude Mythos und GPT Cyber, können nun in Sekunden reale Schwachstellen aufdecken und Entwicklern helfen, diese zu schließen. Allerdings können Angreifer diese Modelle auch für böswillige Zwecke einsetzen, trotz entsprechender Schutzmaßnahmen. Deshalb nutzt F5 kontinuierlich modernste KI-Modelle, um Code zu prüfen und zu verbessern, damit böswillige Akteure keine Chance mehr haben. F5 arbeitet eng mit einigen der wichtigsten Akteure zu dem Thema weltweit zusammen, darunter mit Beteiligten des Project Glasswing. Diese von Anthropic gestartete Cybersecurity-Initiative bündelt die Kräfte führender Technologiekonzerne, um kritische globale Software-Infrastrukturen mit Hilfe des KI-Modells Claude Mythos Preview proaktiv vor KI-gestützten Angriffen zu sichern.

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Geeignete Tools und Prüfprozesse entwickeln

Die Angriffspunkte verbergen sich mitunter in Code, der teils seit Jahren produktiv läuft und dessen Module auf unterschiedliche Weise zusammenwirken. Ein Prüfgerüst zu entwickeln, das diese Oberfläche über Programmiersprachen und Abstraktionsebenen hinweg nachvollziehen kann, ist eine große technische Herausforderung.

Inzwischen hat F5 spezielle Tools entwickelt, die einen neuartigen Ansatz bei der Fehleranalyse und dem Schwachstellenmanagement verfolgen. Die Codebasis umfasst mehrere Millionen Zeilen in den Programmiersprachen C, C++, Python, Tcl, Java, Go sowie Low-Level-C für FPGAs. 

F5 arbeitet aktiv mit den führenden KI-Unternehmen zusammen und verfügt über Zugang zu den fortschrittlichsten Modellen. Unabhängig vom jeweiligen Tool folgt die Scanning-Infrastruktur einem strikten mehrstufigen Prozess:

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1. Einfügen: Einspeisen des Quellcodes aus den wichtigsten Modulen und Sprachen, damit die Modelle auf Grundlage realer Implementierungsdetails Schlussfolgerungen ziehen können.

2. Analysieren: KI-gestützte statische Analysen, um Fehler, riskante Muster und verdächtige Abläufe zu erkennen. Dazu zählen etwa fehlerhafte Authentifizierungslogik, unsichere Kryptografie oder Probleme mit der Speichersicherheit.

3. Klassifizierung: Erfassung strukturierter Befunde – von CWE-Zuordnungen und Schweregrad-Bewertungen über Datei- und Zeilenreferenzen bis hin zu Angaben, unter welchen Bedingungen sich eine Schwachstelle ausnutzen lässt.

4. Verifizierung: Ein zweites Modell prüft die Befunde, bestätigt sie, priorisiert sie neu oder verwirft sie, bevor sie in die Entwicklung gelangen. Damit reduziert das System Fehlalarme deutlich. 

5. Beheben: Validierte Befunde werden priorisiert behoben. Entsprechende Korrekturen folgen nach einem Test.

Mit jedem Zyklus entsteht eine Wissensbasis, die den nächsten Zyklus schneller und präziser gestaltet. Mit der Zeit wird die Codebasis selbst widerstandsfähiger. 

Ergebnisse der Scanprozesse

Dieser Prozess deckt Schwachstellen auf, die in praktisch jeder gewachsenen Codebasis vorkommen: Lücken bei der Konfigurationshärtung, Standardeinstellungen, die strenger gefasst werden sollten, Probleme bei der Speichersicherheit wie Puffer- oder Integerüberläufe, Race Conditions und Lücken bei der Eingabevalidierung.

KI-Modelle können heute nachvollziehen, wie sich Schwachstellen miteinander verketten lassen. Werden diese Lücken geschlossen, ist die gesamte Codebasis deutlich schwerer angreifbar. So wird Software widerstandsfähiger gegen Angriffe.

Die Scan-Infrastruktur von F5 folgt einem strengen, mehrstufigen Prozess

Das Scannen ist jedoch nur ein Teil einer durchgängigen, neu geschaffenen Fähigkeit. Zwar verfügt das Unternehmen bereits seit Jahren über strenge Scan- und Testverfahren, jedoch verfolgt F5 nun einen neuen KI-gesteuerten Zyklus aus Scannen, Triage, Beheben, Testen, Freigabe und Wiederholung. 

Eines der wichtigsten Ergebnisse dieses Vorgehens ist die operative Stärke, die die Entwicklungsabteilung von F5 in den letzten Monaten aufgebaut hat. F5 wechselt damit von einem vierteljährlichen Release-Rhythmus zu häufigeren, stabilen Releases für die gesamte Software. Dies ist eine massive operative Umstellung. 

Die Zukunft bringt mehr Patches, aber auch mehr Sicherheit

KI-gestützte Scans decken zusätzliche Schwachstellen auf. Das Ergebnis ist mehr Sicherheit, nicht schwächere Software – auch wenn es sich durch mehr Patches anders anfühlt. F5 beschleunigt deshalb die Arbeit an Flottenmanagement, automatisierten Updates und einfacheren Upgrade-Workflows, um Sicherheit und Komfort noch besser in Einklang zu bringen. 

Wollen Sie mehr über F5 und wirksame Strategien gegen KI-basierte Angriffe erfahren? Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch während der it-sa Messe in Nürnberg an unserem Stand 7A-531

(F5)

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