Wie Industrieprozesse und Daten zusammenwachsen

MHP auf dem DSAG-Jahreskongress 2026

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Bildquelle: MHP

Wie lassen sich industrielle Prozesse schneller, widerstandsfähiger und datenbasierter gestalten? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Auftritts von MHP beim DSAG-Jahreskongress vom 6. bis 8. Oktober 2026 in Köln.

Die Management- und IT-Beratung zeigt dort anhand zweier Praxisbeispiele, wie sich Prozesse vom ERP-System bis zur Produktion durchgängig verbinden und Daten als Grundlage für Entscheidungen nutzen lassen.

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Durchgängige Abläufe statt Brüche zwischen Systemen

In vielen Industrieunternehmen sind ERP, Produktion, Lager und Logistik längst digital miteinander verbunden. Trotzdem entstehen im Tagesgeschäft häufig Unterbrechungen. Informationen werden zwischen Systemen übertragen, Daten unterschiedlich interpretiert oder Prozessschritte nicht durchgängig gesteuert.

MHP will auf dem Kongress zeigen, wie sich diese Lücken schließen lassen. Im Mittelpunkt steht dabei ein integrierter Ansatz auf Basis von SAP ERP Cloud, SAP Digital Manufacturing und SAP Extended Warehouse Management. Unter dem Titel „One Flow, No Friction. From ERP to Shop Floor.“ geht es um einen durchgängigen Informations- und Materialfluss. Daten und Abläufe sollen dabei vom ERP über Lager und Logistik bis in die Fertigung konsistent miteinander verbunden werden.Das kann nicht nur die Transparenz erhöhen. Auch Verzögerungen und manuelle Abstimmungen lassen sich reduzieren, wenn die beteiligten Systeme aufeinander abgestimmt arbeiten.

Auch Nachhaltigkeitsdaten werden Teil der Produktion

Die Verbindung von Produktions- und Unternehmensdaten spielt laut MHP auch beim Thema Nachhaltigkeit eine Rolle. Thomas Baier, Associated Partner bei MHP, sieht insbesondere in der Verknüpfung von Materialflüssen, Daten und Produktionssystemen einen wichtigen Ansatzpunkt: „Stabile Fertigungsprozesse und nachhaltiges Handeln gehen Hand in Hand. Wenn Materialflüsse, Datenstrukturen und Systemsteuerungen, wie bei SAP-Systemen, nahtlos ineinandergreifen, vermeiden Unternehmen Verzögerungen und schaffen echte Transparenz.“

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Über SAP Digital Manufacturing lassen sich dabei auch Informationen zum produktbezogenen CO₂-Fußabdruck erfassen und entlang der Wertschöpfungskette auswerten. Damit können Nachhaltigkeitsinformationen stärker mit den operativen Produktionsprozessen verbunden werden.

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Vom Datensilo zur gemeinsamen Informationsbasis

Ein zweiter Schwerpunkt des Messeauftritts beschäftigt sich mit einer anderen Herausforderung: der zunehmenden Menge an Unternehmensdaten.Viele Organisationen verfügen über zahlreiche Datenquellen, Analyseplattformen und Dashboards. Das allein garantiert jedoch noch keine verlässlichen Entscheidungen. Wenn Daten aus unterschiedlichen Systemen stammen und in voneinander getrennten Strukturen verarbeitet werden, können unterschiedliche Ergebnisse und Interpretationen entstehen.

MHP stellt deshalb unter dem Titel „One Truth, No Silos. From Raw Data to Real-Time Value.“ eine Datenarchitektur vor, die verschiedene Informationsquellen zusammenführen soll.

Zum Einsatz kommen dabei unter anderem SAP Business Data Cloud, SAP Datasphere, SAP Analytics Cloud und SAP Databricks. Ziel ist eine gemeinsame Datenbasis, auf der Unternehmen Planung, Steuerung und Analysen aufbauen können. Entscheidend ist dabei nicht nur die technische Zusammenführung. Daten sollen möglichst direkt mit Geschäftsprozessen verbunden und in einem gemeinsamen Kontext verfügbar gemacht werden.

Transformation muss aufeinander abgestimmt werden

Die technische Integration ist für MHP jedoch nur ein Teil der industriellen Transformation. Unternehmen müssen gleichzeitig verschiedene Veränderungsprojekte koordinieren – etwa in den Bereichen ERP, Produktion, Datenmanagement und Nachhaltigkeit.

Frank Völlmecke, Partner bei MHP, sieht deshalb die Abstimmung zwischen den einzelnen Initiativen als entscheidend an: „Unternehmen können parallele Transformationsprojekte nur erfolgreich steuern, wenn Prozesse, Systeme und Verantwortlichkeiten nahtlos zusammenspielen.“

Unterschiedliche Projekte sollten demnach nicht isoliert voneinander umgesetzt werden. Gemeinsame Prioritäten und abgestimmte Prozesse sollen verhindern, dass einzelne Digitalisierungsinitiativen neue Schnittstellen und Abhängigkeiten schaffen.

MHP mit 30 Jahren SAP-Erfahrung

Der Auftritt in Köln fällt für MHP zugleich in ein Jubiläumsjahr. Die Beratung blickt 2026 auf 30 Jahre SAP-Erfahrung zurück.

Beim DSAG-Jahreskongress ist MHP vom 6. bis 8. Oktober am Stand E8 in Halle 2.1 vertreten. Unter dem Leitmotiv „The New Industrial – Fast. Resilient. Sovereign.“ stehen dort die beiden Themenbereiche integrierte industrielle Prozesse und moderne Datenarchitekturen im Mittelpunkt. Der DSAG-Jahreskongress gilt als zentrale Veranstaltung der deutschsprachigen SAP-Anwendergemeinschaft. Neben Fachvorträgen und Diskussionen dient die Veranstaltung vor allem dem Austausch zwischen SAP-Anwendern, Technologieanbietern und Beratungshäusern.

Für Industrieunternehmen zeigt der MHP-Auftritt dabei zwei zentrale Stellschrauben der digitalen Transformation: durchgängige Prozesse über Systemgrenzen hinweg und eine konsistente Datenbasis für operative und strategische Entscheidungen.

(red/MHP)

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