45 Minuten Startverbot

American Airlines nach IT-Ausfall kurzzeitig mit Startverbot belegt

Flughafen

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hatte am Dienstagabend wegen eines IT-Ausfalls bei American Airlines ein landesweites Startverbot für die Fluggesellschaft verhängt.

Die Ursache der Störung ist bislang nicht bekannt. Nach Angaben von American Airlines beeinträchtigte gegen 18 Uhr Ostküstenzeit eine technische Störung die Konnektivität mehrerer interner Systeme, darunter Software für Flugplanung, Dispatch, Boarding sowie Check-in. Die Fluggesellschaft beantragte daraufhin bei der FAA ein landesweites Startverbot für sich selbst und ihre regionalen Partnerfluggesellschaften, wodurch bereits am Gate stehende Maschinen zunächst nicht starten durften. Bereits in der Luft befindliche Flüge waren von der Störung nicht betroffen. American Airlines erklärte dazu:

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„Am Dienstagabend hat ein technisches Problem kurzzeitig die Konnektivität einiger unserer Systeme beeinträchtigt. Die Systeme kommen jetzt wieder online und die Flüge starten wieder. Wir haben ein vorübergehendes Startverbot eingeführt, während unsere Teams an der Behebung des Problems gearbeitet haben. Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden für die Unannehmlichkeiten.“

American Airlines

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Die FAA hob das rund 45 Minuten dauernde Startverbot gegen 19:20 Uhr Ostküstenzeit wieder auf. Nach Angaben der Fluggesellschaft ist bislang nicht bekannt, wodurch die Störung verursacht wurde. Hinweise auf einen möglichen Cyberangriff gibt es bislang nicht. Wegen der Nachwirkungen des landesweiten Stopps kam es an US-Flughäfen auch über den Abend hinaus zu Verspätungen.

American Airlines-Fall erinnert an den CrowdStrike-Ausfall 2024

Der bislang letzte vergleichbare Vorfall bei einer großen US-Fluggesellschaft ereignete sich im Juli 2024, als ein fehlerhaftes Update des Sicherheitsanbieters CrowdStrike weltweit rund 8,5 Millionen Windows-Systeme lahmlegte und die IT-Systeme von Delta Air Lines fast eine Woche lang beeinträchtigte. Der Ausfall betraf damals mehr als 1,3 Millionen Passagiere in den USA, führte zur Streichung von rund 7.000 Flügen und kostete Delta nach eigenen Angaben etwa 500 Millionen US-Dollar.

(red)

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