Die TU Braunschweig richtet zusammen mit Volkswagen eine neue Professur für Künstliche Intelligenz in der Produktentwicklung ein.
Ziel der Partnerschaft sei es, die Forschung im Mobilitätssektor auszubauen und den Transfer aus der Wissenschaft in die industrielle Praxis zu beschleunigen, teilten beide Partner mit. Das solle Impulse setzen für neue KI‑basierte Entwicklungsprozesse.
Künstliche Intelligenz sei für den Volkswagen-Konzern eine Schlüsseltechnologie, sagte IT-Vorständin Hauke Stars laut Mitteilung. «Durch den Einsatz von KI-Technologien beschleunigen wir unsere Prozesse und bringen neue Produkte und Technologien deutlich schneller auf den Markt.» Der Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie solle nun helfen, sich «frühzeitig entscheidendes Know‑how zu sichern».
Besetzung bis Oktober angestrebt
Die neue Professur solle innerhalb der Mobilitätsforschung die gesamte Bandbreite von Künstlicher Intelligenz erschließen – von der virtuellen Produktentwicklung bis hin zu autonomen Fahrfunktionen und der Analyse realer Nutzungsdaten aus dem Fahrzeug. Die Besetzung der Professur sei zeitnah geplant, «idealerweise bis Oktober», hieß es.
«Künstliche Intelligenz verändert die Produktentwicklung grundlegend», sagte TU-Präsidentin Angela Ittel. «KI ist der Motor für die nächste Generation von Mobilität.» Um Spitzenforschung mit hoher gesellschaftlicher Relevanz voranzubringen, sei die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie entscheidend. «Gerade jetzt ist das der richtige Schritt: Wir müssen investieren, um Innovationen voranzubringen.»
dpa