Musk-Konzerne

Mega-Fusion? SpaceX, Tesla und xAI verhandeln über Merger

Elon Musk
Bildquelle: FotoField/Shutterstock.com

Gleich drei Unternehmen aus dem Portfolio von Elon Musk stehen möglicherweise vor einem Zusammenschluss: SpaceX, xAI und Tesla.

Laut übereinstimmenden Berichten von Bloomberg und Reuters loten SpaceX, xAI und Tesla derzeit verschiedene Fusionsoptionen aus. Die Gespräche sollen sich jedoch noch im Anfangsstadium befinden.

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Verschiedene Konstellationen im Gespräch

Den Informationen zufolge werden mindestens zwei Varianten geprüft. Bloomberg berichtet von Überlegungen zu einer Verschmelzung von SpaceX und Tesla. Alternativ steht ein Zusammenschluss zwischen SpaceX und xAI im Raum. xAI ist das KI-Unternehmen Musks, das bereits die Social-Media-Plattform X kontrolliert.

Reuters zufolge könnte eine mögliche Fusion von SpaceX und xAI zeitlich vor den geplanten Börsengang von SpaceX gelegt werden, der noch für 2026 vorgesehen ist. Eine solche Konstellation würde Technologien vom Grok-Chatbot über die X-Plattform bis hin zu Starlink-Satelliten und Trägerraketen in einem Konzern bündeln.

Beide Optionen schließen nicht aus, dass perspektivisch auch alle drei Unternehmen in einem Konzern aufgehen könnten. Vor allem wenn man die Kommentare von Musk in den vergangenen Monaten verfolgt hat.

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Juristische Vorbereitungen laufen

Offizielle Stellungnahmen von SpaceX oder xAI zu den Fusionsplänen gibt es bislang nicht. Aus Unternehmensregistern geht jedoch hervor, dass am 21. Januar in Nevada zwei neue Gesellschaften gegründet wurden: K2 Merger Sub Inc. und K2 Merger Sub 2 LLC. Solche Konstruktionen werden typischerweise für Unternehmensübernahmen oder -zusammenschlüsse genutzt.

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Die strategischen Motive

Die diskutierten Szenarien ergeben aus strategischer Sicht durchaus Sinn. Musk hat wiederholt geäußert, Rechenzentren für KI-Anwendungen im Weltraum etablieren zu wollen. Eine Fusion von SpaceX und xAI würde diese Vision erleichtern. Auch Teslas Energiespeichersparte könnte in ein solches Konzept integriert werden.

Lars

Becker

Stellvertretender Chefredakteur

IT Verlag GmbH

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