Neue Ära steht in den Startlöchern

Continuous Transformation: Shaping the Future

Migration, Natuvion

Die IT-Transformation befindet sich in einem strukturellen Wandel. Während viele Unternehmen noch mitten in der SAP S/ 4HANA-Migration stehen, vollzieht sich im Hintergrund bereits eine Entwicklung von weitaus größerer Tragweite: Continuous Transformation, die Transformation wird zum Dauerzustand.

Damit verändern sich nicht nur die technischen Rahmenbedingungen – es verändert sich auch das Denken. Genau hier beginnt die nächste Ära der Transformation: Sie wird nicht mehr von Einzellösungen, sondern von integrierten Plattformen, künstlicher Intelligenz und dynamischen Partnerökosystemen getrieben.

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Transformation in Dauerschleife

Die Daten sprechen eine klare Sprache: Weltweit sind erst rund 40 Prozent der ECC-zu-S/4HANA-Transformationen abgeschlossen. Bis zum Wartungsende im Jahr 2027 könnten es 57 Prozent sein. Doch selbst dieses Bild greift zu kurz. Denn die S/4HANA-Migration ist längst nicht der Endpunkt eines Transformationszyklus, sondern nur eine Etappe.

M&A-Prozesse, regulatorische Anforderungen, Cloud-Strategien, Cybersecurity und neue Datenmodelle erzeugen ein von permanenten Anpassungen getriebenes Umfeld. Das hat zur Folge, dass die wahre Herausforderung nicht mehr die Migration an sich ist, sondern die Fähigkeit, Transformation kontinuierlich, sicher und intelligent zu beherrschen.

Die neue Dominanz der Ökosysteme

Früher standen in typischen Transformationsprojekten Migrationsexperten und ihre Lösungen im Mittelpunkt. Doch diese Logik funktioniert nicht mehr in einer Welt, in der Geschwindigkeit, Skalierung und Wiederholbarkeit entscheidend sind. Etablierte Berater der Kunden übernehmen zunehmend die Federführung in Transformationsprojekten, denn sie kennen die Branchen, Kundenrealitäten, Lieferketten und Integrationslandschaften. Immer öfter übernehmen sie komplette Projekte. Das ist die Erwartungshaltung der Kundenberater an die am Markt verfügbaren Transformationsplattform-Anbieter. Sie müssen nicht nur performant, sondern skalierbar, intelligent und lernfähig sein.

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Natuvion hat diese Entwicklung früh erkannt und die eigene Organisation und sein Lösungsportfolio konsequent darauf ausgerichtet. Mit der Partner-Preferred-Strategy wird sichergestellt, dass Produktentscheidungen, UX-Design, Supportmodelle und Trainingsprogramme auf Basis der Partner-Expertise und in enger Abstimmung optimiert werden.

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Integration als Innovationsmotor: Weg vom Tool – hin zur Plattform

Ein Blick zurück zeigt: Früher legte man bei der IT-Transformation Wert auf Tools, deren Nutzen auf einen konkret abgrenzbaren Zweck ausgerichtet waren – die sogenannten ETL-Tools (Extract, Transform, Load). Aufgrund des inzwischen enorm hohen Transformationsdrucks verändert sich nun der grundlegende Ansatz: Weg von einer Vielzahl starker Einzelwerkzeuge hin zu integrierten Plattformen, die den gesamten Lebenszyklus einer Transformation bündeln.

Erst dieser Plattformgedanke ermöglicht durchgängige Endto- End-Prozessketten und ein konsistentes Daten- und Regelwerk über alle Schritte hinweg. Sie versetzen Unternehmen nicht nur in die Lage, Analysen zur besseren Projektplanung durchzuführen und Herausforderungen klar zu definieren, sondern unterstützen auch die Migration der Daten, sowie das dazugehörige Testing oder auch die Systemstilllegung.

Ein Beispiel für diese neue Generation integrativer Transformationsplattformen ist die Natuvion Data Conversion Suite (DCS). Sie vereint leistungsstarke Produkte in einer einheitlichen Umgebung, die den vollständigen Transformationsprozess abbildet – von Analyse, Migration und Validierung über Test und Qualitätssicherung bis hin zur Systemstilllegung und dem laufenden Monitoring des Transformationsfortschrittes.

Die Integration schafft nicht nur Effizienz, sondern ermöglicht etwas, das zuvor kaum erreichbar war: automatisierte Qualitätssteigerung, zentrale Steuerung, flexible Anpassungen während des Projekts sowie die wiederkehrende Nutzung von Mustern, Regeln und Erfahrungen. Damit bildet eine solche Plattform die Grundlage dafür, Transformationen künftig als kontinuierliche Betriebsaufgabe – quasi in Dauerschleife – durchführen zu können.

KI wird zum Transformationsturbo

Viele Transformationsprojekte scheitern nicht an der Technologie, sondern an mangelndem Wissen über Regeln, Abhängigkeiten, Datenqualitäten oder Systembrüchen. KI verändert diese Situation fundamental. Die nächste Generation der Transformationsplattform Natuvion DCS setzt KI unter anderem dort ein, wo Transformationen traditionell am teuersten und langsamsten sind: in der Analyse, bei der Ableitung von Regeln, dem Mapping, in der Qualitätssicherung und im Testing. Hier erkennt KI Muster, macht Vorschläge, minimiert Fehler und automatisiert bisher manuelle Schritte. Doch der entscheidende Punkt ist ein anderer: Jede Transformation wird zur Lernquelle für die Nächste. So entsteht ein System, das von Projekt zu Projekt intelligenter wird.

Die Natuvion Data Conversion Suite vereint leistungsstarke Produkte in einer integrierten Plattform, die den vollständigen Transformationsprozess abbildet.

Philipp von der Brüggen, Natuvion

Komplexität ist einer der größten Gegner erfolgreicher Transformationen. Umso wichtiger ist es, den Überblick nicht zu verlieren. Hierbei hilft der Einsatz von Dashboards, wie sie die Natuvion Cloud – eine moderne, intuitive Steuerzentrale für Transformationsprojekte – zur Verfügung stellt. Dabei ist die Natuvion Cloud jedoch weit mehr als ein traditionelles Dashboard – es ist ein Experience Layer, der Rollen, Tools und Prozesse in einer gemeinsamen Oberfläche vereint. IT-Leitung, Entwickler, Partner, Analysten und Projektmanager erhalten genau die Informationen, die sie brauchen – klar, schnell und transparent. Das Portal wird zur strategischen Steuerungsebene der gesamten Transformation und macht diese auch für alle transparenter.

Fazit: Die Zukunft der Transformation ist kollaborativ

Unternehmen wissen: Die Zukunft gehört jenen, die eine Transformation nicht nur bestmöglich managen, sondern Erfahrung und Wissen aufbauen, die für ihre Organisation nutzbar sind. Dafür braucht es vier fundamentale Prinzipien: Die Standardisierung, die verlässliche Wiederholbarkeit von Prozessen, die Automatisierung, mit der sich eine schnellere Wertschöpfung erzielen lässt und eine Ökosystemintelligenz, bei der alle Erfahrungen gesammelt und nutzbar gemacht werden und damit alle voneinander profitieren und lernen.

Transformation wird künftig nicht von einzelnen von Netzwerken mit kollektiver Intelligenz und Plattformlogik sowie von Markt-Partnern, die gemeinsam schneller, genauer und nachhaltiger transformieren. Die Unternehmen stehen am Beginn einer neuen Ära, der Continuous Transformation. In dieser wird eine Transformation nicht mehr gemanagt, sondern betrieben – dauerhaft und innerhalb von Ökosystemen.

Philipp von der Brüggen, Natuvion GmbH

Philipp

von der Brüggen

CMO

Natuvion GmbH

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