Cyberresilienz neu denken
Moderne verteidigungstechnische IT-Systeme stehen unter massivem Druck: steigende Softwarekomplexität, zunehmende Vernetzung und hybride Bedrohungsszenarien erhöhen die Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Echtzeitfähigkeit erheblich.
Geschwindigkeit ist entscheidend
Cyber-Resilienz wird oft als neue Herausforderung dargestellt, die durch moderne Bedrohungen entstanden ist. Viele ihrer grundlegenden Prinzipien wurden jedoch bereits vor Jahrzehnten mit der Notfallwiederherstellung gelöst.
Die Cloud war nie unsichtbar
Die AWS-Rechenzentren im Nahen Osten waren in der vergangenen Woche offline. Zwei von drei Verfügbarkeitszonen in me-central-1 waren betroffen. 109 Dienste waren beeinträchtigt. Banken, Fahrdienst-Apps, KI-Plattformen – alle waren nicht erreichbar.
Worauf es ankommt
Die Sales Season 2025/26 hat neue Rekorde gebrochen und damit die digitale Belastbarkeit vieler Systeme auf die Probe gestellt. Warum echte Resilienz erst nach dem Höhepunkt beginnt.
Resilienz als strategische Verantwortung
Die digitale Bedrohungslage erreicht eine neue Dimension. Der Global Cybersecurity Outlook 2026 des Weltwirtschaftsforums (WEF) dokumentiert eine Welt, in der geopolitische Spannungen, künstliche Intelligenz und fragile Lieferketten die Sicherheitslandschaft grundlegend verändern.
Warum digitale Resilienz an der Lieferkette beginnt
Es ist so etwas wie der heftige Start eines digitalen Dominoeffekts: Gehackte Rechenzentren, kompromittierte Cloud-Dienstleister oder manipulierte Software-Updates: Cyberangriffe verlaufen 2026 immer häufiger über Umwege (“Third-Party-Angriffe“).
Strategisch vorbereitet sein
Trotz langjähriger Investitionen in Abwehrmaßnahmen nehmen Cyberangriffe und kostspielige Ausfallzeiten weiter zu.
Architekturentscheidungen, die Freiheit schaffen
Digitale Unabhängigkeit hat sich in den vergangenen Jahren von einer politischen Leitidee zu einem operativen Handlungsfeld für CISOs und IT- und Sicherheitsverantwortliche entwickelt.
Resilienz-Lüge
Sie kennen das Ritual im Mittelstand: Ein neues Budget für Mitarbeiter-Wohlbefinden wird freigegeben, es gibt eine schicke App, ein Resilienztraining und vielleicht noch einen Achtsamkeitskurs am Freitagmorgen.
Schloz Wöllenstein Services GmbH & Co. KG
Chemnitz
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8. April 2026