Spagat zwischen Sicherheit und Unternehmenskultur
Viele Sicherheitsstrategien richten sich vor allem gegen externe Angreifer als größte Gefahr, beispielsweise cyberkriminelle Banden, staatlich gesteuerte Gruppen oder opportunistische Hacker. Doch ein erheblicher Teil der schwerwiegenden Sicherheitsvorfälle, die Unternehmen zu verzeichnen haben, hat seinen Ursprung im Inneren des Unternehmens.
Insider half Erpressern
Ein Mitarbeiter, der eigentlich half, Unternehmen nach Cyberangriffen zu unterstützen, hat stattdessen selbst mit Erpressern zusammengearbeitet. Ein Gericht hat nun das Strafmaß verhängt.
Insider-Vorwurf
Ein ehemaliger Analyst des Sicherheitsunternehmens Huntress wirft einer noch beschäftigten Kollegin vor, einem Ransomware-Kriminellen Insiderwissen über eine FBI-Ermittlung zugespielt zu haben.
Insider Threat
Ein ehemaliger Systemadministrator eines Industriekonzerns hat sich schuldig bekannt, das Firmennetzwerk seines Arbeitgebers gehackt und die Belegschaft erpresst zu haben. Für seine Aktion verlangte er rund 750.000 US-Dollar in Bitcoin.
Top-Bedrohung
KI-Agenten entwickeln sich zur neuen Insider-Bedrohung für Unternehmen, warnt Wendi Whitmore, Chief Security Intelligence Officer bei Palo Alto Networks.
Fachkenntnisse missbraucht
Ein Bundesgericht in Florida hat die Schuldbekenntnisse zweier Männer angenommen, die ihre Karriere in der IT-Sicherheit für einen lukrativen Seitenwechsel nutzten: Statt Systeme zu schützen, griffen Ryan Goldberg (40) und Kevin Martin (36) diese mit professioneller Präzision an.
Insider Threat
Durch Messung der Tastatur-Latenz hat Amazon einen Betrüger identifiziert, der einen in Arizona stationierten Laptop aus Nordkorea fernsteuerte. Der Konzern verzeichnet eine stark steigende Zahl derartiger Infiltrationsversuche.
Warum heute jede Cyberbedrohung ein Insider-Angriff ist
Moderne Cyberangriffe haben die klassische Definition von Insider-Bedrohungen überholt: Heute wird jeder Angreifer zum Insider, sobald er Identität oder Gerät eines Users kompromittiert. Ein Kommentar von Tony Fergusson, CISO in Residence bei Zscaler.
862.000 US-Dollar-Schaden
Nach seiner Kündigung verschaffte sich ein IT-Contractor unauthorisierten Zugriff auf das Netzwerk seines ehemaligen Arbeitgebers und führte einen gezielten Sabotageakt durch. Tausende Mitarbeiter wurden ausgesperrt. Der finanzielle Schaden ist enorm.
DaVita Deutschland AG
Hamburg, Home Office
XITASO GmbH
Augsburg, Berlin, Erlangen, Leipzig, München, Münster (Westfalen), Ingolstadt, Home Office
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