DDoS-Report 3. Quartal 2021

DDoS-Angriffe waren im 3. Quartal 2021 eine größere Gefahr als je zuvor. Die Flut an Angriffen war ungebrochen, die Attacken zeigten sich bandbreitenstark und komplex. Betreiber digitaler Infrastrukturen standen besonders im Visier.

Schwappt die Welle nach Deutschland?

Über die letzte Woche hinweg wurden mindestens sieben E-Mail Provider in den USA durch DDoS-Attacken schwer getroffen und mit Lösegeldforderungen in Bitcoin erpresst. Offenbar wurden alle im Namen der Gruppe „Cursed Patriarch“ angegriffen, zum Teil mit Bandbreiten von bis zu 256Gbps.

DDoS-Report für das 1. Halbjahr 2021

Link11 hat den alljährlichen Link11 DDoS-Report zur Jahresmitte veröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass DDoS-Kriminelle im ersten Halbjahr erneut sehr aktiv waren. Sie starteten eine rekordverdächtige Anzahl von Angriffen.

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Ein alter Bekannter wird immer gefährlicher: Distributed Denial of Service (DDoS). Entsprechende Angriffe nehmen sowohl in der Anzahl als auch in der Komplexität zu. Die Zahl der DDoS-Attacken stieg von Januar 2020 bis März 2021 um 55 Prozent.

Schon seit Jahren ist zu beobachten, dass die Bedrohung durch Cyberkriminelle kontinuierlich zunimmt. Allein im Vorjahr wurden nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) fast 110.000 Cyberattacken in Deutschland registriert. Das sind mehr als doppelt so viele virtuelle Straftaten wie noch im Jahr 2015.

Cyberkriminelle nutzen Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriffe, um Unternehmen und Institutionen gezielt Schaden zuzufügen, indem Server oder Webdienste zum Ausfall gebracht werden.

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