Nach dem verheerenden Cyberangriff auf Colonial Pipeline, der die Tankstellen entlang der Ostküste der USA tagelang trockenlegte, wurde es still um die Hackergruppe DarkSide. Experten vermuteten, dass die Hacker den Zugang zu ihren Servern verloren haben und das erbeutete Lösegeld beschlagnahmt wurde.

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Nach heftigen Angriffen zu Beginn des Jahres (Stichwort: Solar Winds) zeigt sich auch im Q2 2021 kein Abschwächen in Sachen Ransomware. Im Gegenteil: Die Bedrohungslandschaft hat sich verschärft und die Gruppen neu profiliert.

Ein neuer Bericht von Nozomi Networks Labs zeigt auf, dass die Cyberbedrohungen in der ersten Hälfte des Jahres 2021 mit alarmierender Geschwindigkeit zugenommen haben. Die Angriffe werden großenteils durch die neuen Ransomware-as-a-Service (RaaS)-Gruppierungen vorangetrieben, die mit Attacken auf Betreiber kritischer Infrastrukturen ihr Geld machen.

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Kommentar

Die Schlagzeilen der vergangenen Monate spiegeln ein eindeutiges Bild: Ransomwareangriffe gehören mittlerweile zum Alltag und nehmen stetig zu. Das bestätigen auch die Analysen von IT-Security-Spezialist FireEye.

Die Hackergruppe REvil, die jüngst mit zwei großen Lösegeld-Angriffen für Schlagzeilen sorgte, ist schlagartig aus dem Netz verschwunden. Unter anderem die Website, über die REvil Kontakt zu den Opfern ihrer Attacken hielt, ging am Dienstag offline, wie IT-Sicherheitsexperten berichteten.

Cyberkriminelle nehmen immer häufiger kritische Infrastrukturen ins Visier und richten damit weltweite Schäden an. Sind die Angriffe auf JBS und Colonial Pipeline Zeichen für einen Strategiewechsel?

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