Storage2Day: Resümee und Zusammenfassung

Zusammen mit rund 160 Storage- und IT-Experten erweiterte das speicherguide.de-Team sein Wissen auf der Storage2-Day-Konferenz in Heidelberg. Wir können die Veranstalter nur beglückwünschen: Der Rahmen hat gepasst, vom Programm über die Vorträge bis hin zu den Teilnehmern. Selbst als improvisiert werden musste, war das für die Besucher eher von Vorteil. Wir möchten an dieser Stelle alle in die Pflicht nehmen, »helft mit, dass wir alle zusammen noch häufiger so tolle Storage-Veranstaltungen besuchen dürfen«.

Das speicherguide.de-Team auf der Storage2Day 2019 in HeidelbergDas speicherguide.de-Team auf der Storage2Day 2019 in HeidelbergUm es vorweg zu nehmen, die storage2day war eine gelungene sehr angenehme Veranstaltung. Insgesamt waren 160 Teilnehmer in Heidelberg mit dabei und davon etwas über 100 akkreditierte Besucher. Den Veranstaltern, der Redaktion iX und dem dpunkt.Verlag, ist es gelungen, dem wahrlich hochkarätigen und interessierten Publikum ein qualitativ hochwertiges Vortragsprogramm zu bieten. Ich hatte hier auch nicht weniger erwartet. Heise steht einfach für Qualität und zudem war ich als Programmbeirat aktiv an der Auswahl und Zusammenstellung beteiligt und wusste daher, was kommen sollte. Zwar gab es »Sponsored Talks«, die Präsentationen bestanden aber nicht aus den üblichen Marketing- und Verkaufs-Slides. Soweit ich es beurteilen kann, haben sich die Redner an die Vorgaben gehalten – zumindest die Vorträge, die ich besuchte. Falls jemand andere Erfahrungen gemacht hat, schreibt es gerne unten in die Kommentare.

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Carsten Haak über Speichersysteme in Cloud-UmgebungenCarsten Haak über Speichersysteme in Cloud-UmgebungenZweimal musste improvisiert werden, das gehört dazu. Einer unserer Sprecher konnte aus privaten Gründen nicht kommen, es gelang uns aber kurzfristig Carsten Haak zu gewinnen. Er brachte den Teilnehmern nicht nur die Grundlagen von Cloud-Storage näher, sondern beschrieb sehr genau die Knackpunkte und worauf zu achten ist, wenn bestehende Infrastrukturen und Speicher in die Cloud verlagert werden sollen. Falls einer der Zuhörer in diese Richtung gedacht hat, jetzt nicht mehr.

Zudem erkrankte am ersten Konferenztag ein Sprecher. Storage-Guru Kurt Gereke sprang kurzfristig ein und referierte ohne Vorbereitung über aktuelle und kommende Speichertechnologien. Chapeau!

Ein großes Kompliment auch an den Kollegen Wolfgang Stief, der für uns auf der großen Bühne über Erasure-Coding referiert hat.

Wolfgang Stief referiert über Erasure-CodingWolfgang Stief referiert über Erasure-Coding

160 hochkarätige Teilnehmer

Für mich hat alles gepasst und da schließe ich auch alle meine Gesprächspartner mit ein. Zumindest habe ich weder bei Besuchern, noch Ausstellern Kritik herausgehört. Vor allem für die Aussteller war durchaus überraschend, dass auch nahezu alle angemeldeten Besucher anwesend waren. Normalerweise ist mit einer No-Show-Rate von 20 bis 30 Prozent zu rechnen. Bei Ticketpreisen von bis zu 800 Euro war dies aber auch nicht anders zu erwarten. Und falls doch einer meint, er hätte zu wenige Leute kennengelernt: Man könnte sich durchaus vom eigenen Stand wegbewegen, sich unters Volk mischen, aktiv in Gespräche einbringen und nicht nur die Nähe von bereits bekannten Gesichtern zu suchen. Aber dies sind nur ein paar verwegene Gedanken…

Storage-Veranstaltungen: Helft mit…

Ähnliches rate ich aber auch den Konferenzteilnehmern und vor allem potenziellen, künftigen Teilnehmern. Ich glaube, wir sind uns einige, dass wir ein bzw. zwei dedizierte Veranstaltungen gebrauchen können, die sich den Themen Storage, Backup und den dazugehörigen Infrastrukturen widmen. Die Storage2Day hat diesen Anspruch sehr gut erfüllt und das Storage-Forum in Leipzig wird es auch. Daher, helft bitte mit, dass diese Veranstaltungen ein Erfolg werden. Das heißt, kommt zahlreich! Am Ende des Tages entscheidet (leider) die Teilnehmerzahl, ob der Event ein Erfolg war oder nicht, für Sponsoren und Veranstalter.

Einen Termin für 2020 gibt es noch nicht, ich verrate aber kein Geheimnis, wenn ich behaupte, dass es kommendes Jahr eine Neuauflage geben wird. Jedenfalls wurden die diesjährigen Programmbeiräte bereits wieder angefragt. Schätze, das genaue Datum dürfen wir zeitnah erwarten.

Wir haben natürlich unsere Vorträge aufgezeichnet und vor Ort noch spontan Video-Interviews aufgenommen. Die werden wir ebenfalls zeitnah veröffentlichen. Vorher heißt es aber unser kommendes eMagazine Backup für den Mittelstand an den Start zu bringen. Und veranstaltungstechnisch richten wir unser und natürlich auch Ihr Augenmerk auf das Storage-Forum am 28./29. November in Leipzig. Wir sind dabei die Agenda zu finalisieren und dann gibt’s auch für Sie keinen Grund mehr, sich nicht sofort anzumelden.

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