Die Silvesternacht hat dem Mobilfunknetz der Deutschen Telekom einen neuen Rekord beim Datenverkehr beschert. Zwischen 20 Uhr am Silvesterabend und 3 Uhr morgens am Neujahrstag flossen mehr als 3.900 Terabyte durch die Leitungen.
Upload-Traffic verdoppelt sich in der ersten Stunde
Das ist ein Anstieg von knapp 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als noch 2.900 Terabyte gemessen wurden. Besonders auffällig war die erste Stunde des neuen Jahres: Der Upload-Anteil lag doppelt so hoch wie in einer gewöhnlichen Nacht. Ein Indiz dafür, dass die Nutzer verstärkt Fotos und Videos vom Feuerwerk sowie Neujahrsgrüße über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste verschickten. Das Netz habe die Spitzenlast problemlos bewältigt und sei stabil gelaufen, teilte die Telekom mit.
Telefonieren bleibt konstant beliebt
Während der Datenverkehr deutlich zulegte, blieb die Zahl der Telefonate mit rund zwölf Millionen auf Vorjahresniveau, mehr als doppelt so viele wie in einer durchschnittlichen Nacht mit etwa fünf Millionen Anrufen. Erwartungsgemäß konzentrierten sich fast die Hälfte aller Gespräche auf die erste Stunde nach Mitternacht. In diesem Zeitfenster wurden 20-mal so viele Telefonate geführt wie normalerweise um diese Uhrzeit.
Auch die SMS erlebt zu Silvester eine Renaissance: Zwischen null und ein Uhr versendeten die Nutzer 800.000 Kurznachrichten. Das entspricht 60 Prozent mehr als im üblichen Nachtbetrieb.
Berlin führt Städte-Ranking an
Das Städte-Ranking bei den Telefonaten entspricht dem des Vorjahres und orientiert sich an der Einwohnerzahl: Berlin liegt vor Hamburg und München, gefolgt von Köln und Frankfurt auf den Plätzen vier und fünf.
Notrufe gehen leicht zurück
Die Zahl der Notrufe sank im Vergleich zum Vorjahr leicht auf insgesamt gut 62.000. Allerdings verschiebt sich der Anteil: Mehr Notrufe gehen mittlerweile über das Mobilfunknetz ein. Die Spitzenbelastung lag zwischen 0:10 Uhr und 0:15 Uhr mit knapp 2.000 Notrufen innerhalb von nur fünf Minuten.
Die Telekom überwacht ihr Netz ganzjährig rund um die Uhr in speziellen Netzmanagement-Centern. Zu Feiertagen und zum Jahreswechsel werden die Bereitschaftsdienste und Technik-Teams verstärkt, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen.
(lb/Telekom)