Samsung hat mit den Februar-Sicherheitspatches 2026 eine neue Sicherheitsfunktion für die Galaxy-S26-Serie eingeführt: den sogenannten Inaktivitäts-Neustart (Inactivity Restart).
Das Feature startet das Smartphone automatisch neu, wenn es 72 Stunden lang gesperrt und nicht verwendet wurde. Nach einem Neustart befindet sich das Gerät im sogenannten BFU-Zustand (Before First Unlock). In diesem Zustand sind alle Inhalte verschlüsselt und für potenzielle Angreifer deutlich schwerer zugänglich, selbst wenn jemand physischen Zugriff auf das Gerät hat. Erst nach erneutem Entsperren des Smartphones sowie der SIM-Karte sind Anrufe, Nachrichten und Benachrichtigungen wieder verfügbar. Die Funktion ist damit konzeptuell nicht neu: Apple hatte einen ähnlichen Mechanismus bereits früher in iOS eingeführt.
So lässt sie sich ein- und ausschalten
Wer die Funktion nicht möchte, kann sie deaktivieren. Der entsprechende Schalter findet sich unter Einstellungen > Sicherheit und Datenschutz > Inaktivitäts-Neustart. Ein Toggle erlaubt das Ein- und Ausschalten nach Belieben.
Teil eines größeren Sicherheitspakets
Der Inaktivitäts-Neustart ist nicht das einzige neue Sicherheitsfeature, das Samsung rund um das Galaxy S26 präsentiert hat. Beim Samsung Unpacked 2026 stellte der Konzern auch eine Display-Privacy-Funktion vor, die ähnlich wie ein physischer Blickschutzfilter funktioniert und Inhalte für seitliche Blicke unlesbar macht.
Der Inaktivitäts-Neustart ist ab sofort für die Galaxy-S26-Serie verfügbar.