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Drei Lösungsansätze

PC-Markt: Teure Hardware bleibt die neue Realität

Ob RAM, SSDs oder Boards: PC-Komponenten verteuern sich weiter. Wegen des KI-Booms und Engpässen ist keine Entspannung in Sicht.

PC-Markt: Teure Hardware bleibt die neue Realität

Die angespannte Lage auf dem globalen Markt für PC-Komponenten verschärft sich im vierten Quartal 2026 erneut. Die Hoffnung, dass sich die Preise nach den exorbitanten Steigerungen des Frühjahrs von bis zu 150 Prozent im Laufe des Jahres stabilisieren, hat sich nicht erfüllt. Inzwischen sind nicht nur Hochleistungs-CPUs und -Speicher von den enormen Preissteigerungen betroffen, sondern nahezu alle Kernkomponenten klassischer PC-Systeme: von anfänglich RAM über SSDs nun hin zu Mainboards.

PC-Hersteller spüren die Folgen des KI-Booms weiterhin massiv: Halbleiterproduzenten verlagern ihre Fertigungskapazitäten verstärkt auf hochmargige Server- und KI-Komponenten, was zu spürbaren Engpässen für klassische Business-PCs führt. Die Analysten von Trendforce gehen in einer aktuellen Studie davon aus, dass die Preise für konventionellen RAM und SSD im vierten Quartal 2026 jeweils rund 15 Prozent gegenüber dem dritten Quartal steigen werden.

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Dazu kommt, dass die anhaltenden geopolitischen Krisen unsere Lieferketten stark belasten. Zum Beispiel: Die Beschädigung wichtiger Petrochemie-Anlagen in Jubail in Saudi-Arabien vom April hat für massive Preisanstiege bei PPE-Harzen gesorgt. Und PPE-Harze sind für die Leiterplattenproduktion (PCB) essenziell, deshalb sind die Rohstoffpreise in diesem Segment im Oktober gegenüber dem März 2026 um bis zu 40 Prozent gestiegen.

Drei Lösungsansätze

Eine Preissenkung ist in den nächsten Monaten beziehungsweise Jahren nicht zu erwarten. Das ist und bleibt die neue Realität, auf die sich alle Unternehmen einstellen müssen – aber es empfehlen sich Lösungsansätze, wie IT-Projekte für alle Beteiligten auch in turbulenten Zeiten planbar bleiben:

• Projektbezogene Bevorratung: Kurzfristige Lieferschwierigkeiten können Rollouts blockieren. Zur Prävention empfiehlt sich eine jeweils projektbezogene Bevorratung von PCs und Komponenten, die auch bei unabsehbaren Widrigkeiten genug Puffer schafft, um den Rollout nicht zu gefährden.

• Vertraglich fixierte Festpreis- und Liefer-Garantie: Mit einer Festpreis-Garantie können sich Unternehmen einen projektbezogenen Fixpreis inklusive Liefer-Garantie vertraglich zusichern lassen. Damit können sie ihre Budgets auch bei größeren IT-Projekten verlässlich planen und sich gegen kurzfristige Preissprünge während der Laufzeit absichern.

• Transparente Kommunikation: Je volatiler die Märkte, desto wichtiger sind Verlässlichkeit und Vertrauen zwischen den Geschäftspartnern. Das gelingt am besten mit individuell zugeschnittenen Projektkalkulationen und einer transparenten und offensiven Kommunikation. Zum Beispiel in einer Herstellerinformation, die die Hintergründe der Preisgestaltung nachvollziehbar macht.

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