Mozilla integriert die Containers-Funktion direkt in Firefox 153. Zudem stellt der Entwickler ab September auf zweiwöchentliche Updates um.
Die Organisation Mozilla hat mit der Veröffentlichung von Firefox Version 153 eine Testversion der Funktion Containers direkt in den Browser integriert. Bisher mussten Anwender für die getrennte Verwaltung von privaten, beruflichen oder datenschutzkritischen Sitzungen das Add-on Firefox Multi-Account Containers installieren. Die neue Funktion ermöglicht das gleichzeitige Anmelden bei verschiedenen Nutzerkonten innerhalb desselben Browsers, während Cookies und Werbe-Tracker isoliert im jeweiligen Container verbleiben. Dadurch wird die Zuordnung von Aktivitäten über mehrere Webseiten hinweg erschwert.
Vorschauphase und Erweiterung des Funktionsumfangs
Die in Firefox 153 enthaltene Funktion wird als Vorschau bereitgestellt und deckt derzeit noch nicht den vollständigen Funktionsumfang der bisherigen Browser-Erweiterung ab. Mozilla arbeitet am schrittweisen Ausbau der nativen Integration. Nutzer können für erweiterte Einstellungen vorerst weiterhin auf das bestehende Add-on zurückgreifen.In einer Ankündigung äußerte sich Mozilla zur Einführung folgendermaßen:
„Diese Veröffentlichung stellt unseren ersten Schritt dar, Firefox anpassungsfähiger an die Art und Weise zu machen, wie Sie tatsächlich online leben und arbeiten. Obwohl dies erst der Anfang ist, planen wir, dieses Erlebnis zu verfeinern und eine Grundlage für zukünftige Funktionen zu schaffen, die die Kontexttrennung noch nahtloser gestalten.“
Mozilla
Umstellung auf einen zweiwöchentlichen Veröffentlichungszyklus
Zusätzlich zur neuen Funktion stellt Mozilla den Aktualisierungsrhythmus des Browsers um. Ab dem 1. September 2026 werden neue Versionen von Firefox im Abstand von zwei Wochen statt wie bisher einmal monatlich veröffentlicht. Durch verkürzte Intervalle sollen Sicherheitslücken und Fehler schneller behoben sowie Korrekturen zeitnah an die Nutzer verteilt werden.
Sylvestre Ledru, Director of Engineering bei Mozilla, begründete die Umstellung des Prozesses wie folgt: „Das Ziel ist es, einsatzbereiten Arbeiten häufigere Gelegenheiten zu geben, die Nutzer zu erreichen, während der Veröffentlichungsprozess vorhersehbarer gestaltet und der Druck auf Uplifts verringert wird.“
(red)