Unternehmen bekommen Aufschub

Microsoft vertagt Opt-out-Frist für neues Outlook auf 2027

Outlook
Bildquelle: Ekkys/Shutterstock.com

Microsoft hat die Opt-out-Phase für die neue Enterprise-Version von Outlook erneut verschoben. Statt wie geplant im April 2026 soll die Phase nun erst im März 2027 beginnen.

Das geht aus einem Beitrag im Microsoft-365-Nachrichtencenter hervor, den das Unternehmen Ende Februar veröffentlicht hat. Das Unternehmen begründet den Schritt mit dem Wunsch, Organisationen ausreichend Vorbereitungszeit zu lassen, und kündigt zwölf Monate Vorlauf vor jeder weiteren Umstellungsphase an. Was nach Fürsorge klingt, lässt sich auch anders lesen. Das neue Outlook ist für viele Unternehmensumgebungen schlicht noch nicht einsatzbereit.

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Opt-out, Cutover und was das bedeutet

Microsoft unterscheidet zwischen Opt-out und Cutover. In der Opt-out-Phase ist der neue Client zwar Standard, lässt sich aber noch abschalten. Administratoren behalten die Kontrolle, bestehende Sperrrichtlinien bleiben gültig. Erst beim Cutover ist endgültig Schluss mit der klassischen Version, eine Rückkehr ist dann nicht mehr möglich.

Den Zeitpunkt für den Cutover hat Microsoft bislang nicht festgelegt. Fest steht nur, dass er frühestens zwölf Monate nach dem Opt-out-Start kommen darf. Weitere Verschiebungen nach 2027 gelten damit als unwahrscheinlich.

Was fehlt

Microsofts eigene Vergleichstabelle beider Outlook-Versionen ist aufschlussreich. Im neuen Client fehlen weiterhin Funktionen, die in Unternehmensumgebungen verbreitet sind. Die eingeschränkte Unterstützung des PST-Formats ist dabei nur ein Beispiel. Wer seine Arbeitsabläufe seit Jahren rund um das klassische Outlook gebaut hat, findet im Nachfolger noch keine vollwertige Alternative.

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Lars

Becker

Stellvertretender Chefredakteur

IT Verlag GmbH

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