Kopenhagen und Göteborg

ESET Nordics: Security-Anbieter expandiert nach Nordeuropa

ESET
Bildquelle: Robson90/Shutterstock.com

Der IT-Sicherheitsanbieter ESET verstärkt seine Präsenz in Nordeuropa und hat zum Jahreswechsel eine neue regionale Niederlassung eröffnet. Mit ESET Nordics will das Unternehmen die wachsende Nachfrage nach europäischen Cybersecurity-Lösungen bedienen.

Zum 1. Januar 2026 hat ESET seine neue Regionalniederlassung ESET Nordics in Kopenhagen eröffnet. Ergänzt wird der dänische Standort durch ein Außenbüro im schwedischen Göteborg. Von dort aus sollen künftig Kunden und Partner in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island betreut werden.

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Lokale Präsenz als Wettbewerbsvorteil

“Wenn ein globaler Cybersecurity-Anbieter regionale Regeln, Vorschriften und die Bedürfnisse der Bevölkerung ernsthaft abbilden will, muss er lokal präsent sein”, erklärt Pavol Holéczy, VP EMEA Sales bei ESET. Das Unternehmen will sein Produkt- und Serviceportfolio konsequent an den Anforderungen der Partner in den nordischen Ländern ausrichten.

Leif Jensen, Country Manager von ESET Nordics, betont die wirtschaftlichen Vorteile der lokalen Präsenz: “Lokal präsent zu sein, ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit. Es ist auch ein klarer wirtschaftlicher Vorteil. Echte Beziehungen entstehen durch Nähe.” Die lokalen Teams sollen schneller auf Kundenanforderungen reagieren, regionale Besonderheiten besser verstehen und Support in den jeweiligen Landessprachen anbieten können.

Europäische Alternative im Cybersecurity-Markt

Als europäisches Unternehmen positioniert sich ESET bewusst als Alternative zu außereuropäischen Anbietern im globalen Cybersecurity-Markt. Der Hersteller will Sicherheitslösungen bereitstellen, die europäischen Datenschutzanforderungen entsprechen und regionale regulatorische Rahmenbedingungen berücksichtigen.

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Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund einer zunehmend angespannten Cyber-Bedrohungslage in Europa. In der jüngsten Vergangenheit kam es wiederholt zu Angriffen auf Krankenhäuser, Industrieunternehmen, Finanzdienstleister und andere kritische Infrastrukturen. Parallel dazu rückt das Thema digitale Souveränität stärker in den Fokus europäischer IT-Strategien. Eine unabhängige europäische IT-Sicherheit gilt dabei als Grundvoraussetzung für digitale Souveränität.

(lb/Pressetext)

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