Cyberangriffe im Gesundheitswesen wegen Corona-Impfstoff um 51 % gestiegen

Im Dezember letzten Jahres haben die Cybersecurity-Spezialisten von Imperva einen Anstieg von 51 % bei Angriffen auf Webanwendungen im Gesundheitswesen beobachtet. Dieser Anstieg ist auf die Markteinführung der COVID-19-Impfstoffe zurückzuführen.

Die Hauptangriffsziele lagen bisher in den USA, Brasilien, Großbritannien und Kanada, wobei auch Einrichtungen in Deutschland betroffen sind und zukünftig vermehrt im Fokus der Angriffe stehen könnten. 

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Die Daten von Imperva zeigen, dass die Gesundheitsbranche im Jahr 2020 im Durchschnitt 187 Millionen Angriffen pro Monat weltweit ausgesetzt war, was ungefähr 498 Angriffen pro Unternehmen pro Monat entspricht. Das ist ein Anstieg von 10 % im Vergleich zum Vorjahr und unterstreicht die wachsende Anfälligkeit von Webanwendungen für Organisationen im Gesundheitswesen, von denen viele immer noch damit zu kämpfen haben, die Anforderungen der andauernden globalen Pandemie zu bewältigen.

Die Forscher von Imperva konnten vier spezifische Angriffsarten für den Anstieg verantwortlich machen:

  • Cross-Site-Scripting (XSS)-Angriffe: Anstieg um 43 %, stellten die größte Anzahl der Gesamtangriffe dar.
  • SQL-Injektionen (SQLi): Anstieg um 44 %, zweitgrößtes Angriffsvolumen.
  • HTTP Request Smuggling: Stärkste Zunahme (76 %), drittgrößtes Angriffsvolumen.
  • Remote Code Execution/Remote File Inclusion (RCE/RFI)-Angriffe: Zunahme um 65 %, verzeichneten aber ein geringeres Gesamtangriffsvolumen.

Weitere Informationen:

Den englischen Originalbeitrag mit weiteren Informationen finden Sie hier.

www.imperva.com
 

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