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IoT

95 Prozent der Sicherheitsexperten sind besorgt über die Risiken, die das Internet der Dinge (IoT) und das industrielle Internet der Dinge (IIoT) mit sich bringen, wie eine Umfrage von Dimensional Research zeigt, für die 312 Experten interviewt wurden.

Für mehr als drei Viertel der Befragten passen verbundene Geräte nicht einfach in den bestehenden Sicherheitsansatz und 88 Prozent gaben an, dass zusätzliche Ressourcen nötig sind, um die IoT- und IIoT-Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Dies ist besonders für den Industriebereich von Bedeutung, da mehr als die Hälfte (53 Prozent) angab, verbundene Systeme, die in ihre kontrollierte Umgebung gelangen, nicht vollständig überwachen zu können. Und 61 Prozent haben nur begrenzte Einblicke in Änderungen bei Sicherheitsanbietern in ihrer Lieferkette.

"Der Industriesektor steht vor neuen Herausforderungen, wenn es um die Sicherung einer IIoT-Umgebung geht", sagt Tim Erlin, Vice President für Produktmanagement und Strategie bei Tripwire. "In der Vergangenheit konzentrierte sich die Cyber-Sicherheit auf IT-Ressourcen wie Server und Workstations. Die zunehmende Konnektivität von Systemen erfordert jedoch, dass Fachleute für industrielle Sicherheit ihr Verständnis für die Umgebung erweitern. Sie können nicht schützen, was sie nicht kennen."

Lieferketten bergen viele Gefahren

Darüber hinaus wurden in der Umfrage Praktiken und anhaltende Bedenken von Sicherheitsexperten untersucht, die für die Aufrechterhaltung einer vernetzten Umgebung verantwortlich sind. 88 Prozent folgen einem bereits vorhandenen Sicherheitsstandard oder -rahmen. Trotzdem glauben Experten aus den Bereichen Fertigung, Energie, Landwirtschaft und Landwirtschaft, Pharma, Chemie, Nuklear, Abfall und Wasser sowie Öl und Gas, dass sie von erweiterten Sicherheitsstandards profitieren würden.

97 Prozent äußerten Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Lieferkette und 87 Prozent befürchten, dass die bestehenden IoT- und IIoT-Richtlinien die Sicherheit ihrer Lieferkette gefährden. Laut der Umfrage gehen einige Unternehmen bereits in die richtige Richtung. 59 Prozent gaben an, dass ihr Budget für das Management der Sicherheit der Lieferketten im vergangenen Jahr gestiegen ist.

www.pressetext.com


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