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Bild: cebit.de

Ob Petya, WannaCry oder Hackerattacken auf das deutsche Regierungsnetz: Die Cybersicherheit wird immer mehr zum beherrschenden Thema. Sie beschäftigt Großkonzerne ebenso wie den Mittelstand, die Forschung oder die Öffentliche Verwaltung. Wie sollen IT-Entscheider auf die wachsende Bedrohung reagieren? Antworten liefern Experten und Security-Anbieter auf der kommenden CEBIT 2018 (11. bis 15. Juni).

„Unternehmen, die sich schützen wollen, benötigen Sicherheitslösungen, die auch komplexe und bisher unbekannte Angriffsarten abblocken können“, erklärt Daniel Heck, Vice President Marketing von Rohde & Schwarz. Entscheidend sei, dass sämtliche Einfallstore geschlossen werden – vom Mobilgerät über die Cloud oder Webanwendungen bis zu den Übertragungswegen zwischen verschiedenen Firmenstandorten. „Mit einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie können Unternehmen von innovativen digitalen Geschäftsprozessen profitieren“, betont Heck. Auf der CEBIT präsentiert Rohde & Schwarz Neuentwicklungen zur Absicherung von Cloud-Anwendungen, Datenübertragungen und Tablets.

Oft stecken eigene Mitarbeiter hinter Cyberangriffen

Immer mehr Unternehmen verwalten ihre Daten in der Cloud, damit die Mitarbeiter jederzeit und von jedem Ort darauf zugreifen können. Deshalb ist ein Sicherheitsansatz, der sich auf den reinen Schutz der Infrastruktur beschränkt, nicht mehr ausreichend. Zumal die Täter bei vielen Cyberattacken aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter sind: Laut einer Bitkom-Untersuchung haben 62 Prozent der Unternehmen, die sich in den vergangenen Jahren mit Spionage, Sabotage oder Datendiebstahl auseinandersetzen mussten, die Urheber in diesem Personenkreis identifiziert. 41 Prozent der betroffenen Firmen machen Wettbewerber, Kunden, Lieferanten oder Dienstleister für die Angriffe verantwortlich.

Diese Thematik greift das Niedersächsische Landeskriminalamt an ihrem Stand auf und präsentiert Strategien zur Sensibilisierung der Mitarbeiter. Außerdem stellt es ihre Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) vor.

Drei von vier Firmen fehlt eine übergeordnete Abwehrstrategie

Trotz der akuten Gefahren mangelt es vielerorts noch immer an effizienten Strategien für den Ernstfall, wie eine weltweite Studie von IBM Security offenbart. Demnach gibt es in 77 Prozent der Firmen keinen formellen Cyber ​​Security Incident Response Plan, der unternehmensweit anwendbar ist. Und lediglich 31 Prozent der befragten Entscheider glauben, dass ihr IT-Sicherheitsbudget angemessen ist. Zudem gestehen fast acht von zehn Unternehmen ein, dass es ihnen Schwierigkeiten bereitet, Mitarbeiter mit den erforderlichen Fachkenntnissen zu finden oder zu halten.

Eine gute Möglichkeit, Unternehmen und Bewerber zusammen zu bringen, bietet job and career in Halle 27. Dort können Stellensuchende unter anderem direkt Kontakt zu möglichen Arbeitgebern aufnehmen und ihr berufliches Netzwerk erweitern.

Cyber Security Summit mit prominenten Sprechern

Auf keinen Fall verpassen sollten Entscheider den Cyber Security Summit am 12. März auf der Center Stage in Halle 12. Dort berichten prominente Security-Experten über die aktuellen Bedrohungsszenarien und erläutern, wie sich Unternehmen schützen können. Die Keynote zum Thema „Trends in Cybersecurity“ hält der Experte Mikko Hypponen, Chief Research Officer von F-Secure. Der Finne wird unter anderem verraten, wo die größten Gefahren im Internet of Smart Things lauern.

Ein weiteres Topthema des Security Summit ist die künftige internationale Zusammenarbeit bei der Cyberabwehr. Sprecher in diesem Rahmen sind unter anderem Prof. Dr. Udo Helmbrecht, Executive Director European Network and Information Security Agency (ENISA), Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), und BDI-Präsident Prof. Dieter Kempf. 

Wer dann nach einem erlebnisreichen Tag seine Eindrücke mit anderen Besuchern teilen möchte, kann das in diesem Jahr erstmals auf dem d!campus tun – bis in den Abend und in relaxter Atmosphäre. Von Dienstag bis Donnerstag (12. bis 14. Juni) ist der d!campus mit Streetfood und Musik bis 23 Uhr geöffnet.

cebit.de

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