Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

LIVE2019
28.05.19 - 28.05.19
In Nürnberg

Online B2B Conference
04.06.19 - 05.06.19
In Holiday Inn Westpark, München

ACMP Competence Days Dortmund
04.06.19 - 04.06.19
In SIGNAL IDUNA PARK, 44139 Dortmund

Aachener ERP-Tage 2019
04.06.19 - 06.06.19
In Aachen

WeAreDevelopers
06.06.19 - 07.06.19
In Berlin, Messe CityCube

Anzeige

Anzeige

Quantencomputer Shutterstock 1043301451 700

Forscher der Oregon State University haben ein Material entdeckt, das als nächster Schritt zur Herstellung von Quantencomputern dienen soll: Im Lithium-Osmiumoxid bilden Osmium-Atome ein wabenartiges Gitter, was wiederum das Phänomen der geometrischen Frustration hervorruft. 

Physiker sind der Meinung, dass dies als Anzeichen eines Anteils von Quantenspinflüssigkeit gewertet werden kann, welche grundlegende Kenntnisse auf dem Weg zum Quantencomputer liefern könnte.

Elektronen in ständiger Schwankung

Im Gegensatz zu einem permanenten Magneten, wie beispielsweise in einer Kompassnadel, bei dem Elektronen ausgerichtet rotieren und alle in die gleiche Richtung zeigen, ist das Verhalten der Elektronen bei einer magnetischen Frustration anders: "Hier ist die atomare Anordnung so, dass die Elektronenspins keine geordnete Ausrichtung erreichen können und stattdessen in einem ständig schwankenden Zustand sind - wie Ionen in einer Flüssigkeit", sagt Forschungsleiter Mas Subramanian.

Das Lithium-Osmiumoxid zeigt laut selbst dann keine Anzeichen für eine magnetische Ordnung, wenn es gefroren ist - was wiederum nahelegt, dass es sich bei dem Flüssigkeitsanteil um Quantenspinflüssigkeit handelt. "Wir freuen uns über diese neue Entwicklung auf der Suche nach neuen Quantenspinflüssigkeiten, da sie die Art und Weise, wie wir Daten verarbeiten und speichern, revolutionieren kann", sagt Subramanian.

Bisher nur in anorganischen Materialien

Quantenspinflüssigkeit ist bisher lediglich in wenigen anorganischen Materialien vorgefunden worden, von denen einige Iridium enthalten. "Osmium steht im Periodensystem direkt neben Iridium und erfüllt alle Voraussetzungen, Verbindungen zu bilden, um den Zustand einer Quantenspinflüssigkeit aufrechtzuerhalten", erklärt der Forschungsleiter.

Das Konzept von Quantencomputern basiert auf der Fähigkeit von subatomaren Partikeln, zu jeder Zeit in mehr als einem Zustand zu existieren. Das Arbeiten klassischer Computer beruht auf Bits - Informationsteile, die in einem von zwei Zuständen existieren, einer 0 oder einer 1. Bei Quantenrechnern werden Informationen in Quantenbits oder Qubits übersetzt, die viel mehr Informationen speichern können als eine 0 oder eine 1, da sie auch jeden Wert dazwischen einnehmen können.

pressetext.com

GRID LIST
Händeschütteln zum Vertragsabschluss

IPG gewinnt die öffentliche Ausschreibung für die IAM-Lösung der ÖBB

Die auf Identitäts-, Zugriffs- und Governance-Lösungen spezialisierte IPG-Gruppe gewinnt…
Tb W190 H80 Crop Int 252f32de461ffaaac7f6f5fb5c69077d

Mimecast hat neuen Leiter in der EMEA-Region

Mimecast Limited (NASDAQ: MIME) gibt die Ernennung von Brandon Bekker zum Senior Vice…
Mobile Banking

Mobile Banking auf dem Vormarsch

Mobile Bankdienstleistungen werden für Verbraucher in Deutschland und Europa immer…
Tb W190 H80 Crop Int 75f01ee2e42059a06c68b9df948c48c7

Neue Konkurrenz für Schufa und Co.

Das Wissen über Zahlungsfähigkeit ist wertvoll - und bisher Territorium weniger…
Informatiker

Fachkräftemangel: Informatiker sind gefragt wie nie

Die Nachfrage nach Informatikern hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand…
Datenverlust - Search Bar

Daten im Internet halten doch nicht ewig

Daten im Internet bestehen nicht ewig. Die gespeicherten Inhalte von Nutzern gehen früher…