Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

OMX 2018
22.11.18 - 22.11.18
In Salzburg, Österreich

SEOkomm 2018
23.11.18 - 23.11.18
In Salzburg, Österreich

Blockchain Business Summit
03.12.18 - 03.12.18
In Nürnberg

Cyber Risk Convention
05.12.18 - 05.12.18
In Köln

IT-Tage 2018
10.12.18 - 13.12.18
In Frankfurt

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Quantencomputer Shutterstock 1043301451 700

Forscher der Oregon State University haben ein Material entdeckt, das als nächster Schritt zur Herstellung von Quantencomputern dienen soll: Im Lithium-Osmiumoxid bilden Osmium-Atome ein wabenartiges Gitter, was wiederum das Phänomen der geometrischen Frustration hervorruft. 

Physiker sind der Meinung, dass dies als Anzeichen eines Anteils von Quantenspinflüssigkeit gewertet werden kann, welche grundlegende Kenntnisse auf dem Weg zum Quantencomputer liefern könnte.

Elektronen in ständiger Schwankung

Im Gegensatz zu einem permanenten Magneten, wie beispielsweise in einer Kompassnadel, bei dem Elektronen ausgerichtet rotieren und alle in die gleiche Richtung zeigen, ist das Verhalten der Elektronen bei einer magnetischen Frustration anders: "Hier ist die atomare Anordnung so, dass die Elektronenspins keine geordnete Ausrichtung erreichen können und stattdessen in einem ständig schwankenden Zustand sind - wie Ionen in einer Flüssigkeit", sagt Forschungsleiter Mas Subramanian.

Das Lithium-Osmiumoxid zeigt laut selbst dann keine Anzeichen für eine magnetische Ordnung, wenn es gefroren ist - was wiederum nahelegt, dass es sich bei dem Flüssigkeitsanteil um Quantenspinflüssigkeit handelt. "Wir freuen uns über diese neue Entwicklung auf der Suche nach neuen Quantenspinflüssigkeiten, da sie die Art und Weise, wie wir Daten verarbeiten und speichern, revolutionieren kann", sagt Subramanian.

Bisher nur in anorganischen Materialien

Quantenspinflüssigkeit ist bisher lediglich in wenigen anorganischen Materialien vorgefunden worden, von denen einige Iridium enthalten. "Osmium steht im Periodensystem direkt neben Iridium und erfüllt alle Voraussetzungen, Verbindungen zu bilden, um den Zustand einer Quantenspinflüssigkeit aufrechtzuerhalten", erklärt der Forschungsleiter.

Das Konzept von Quantencomputern basiert auf der Fähigkeit von subatomaren Partikeln, zu jeder Zeit in mehr als einem Zustand zu existieren. Das Arbeiten klassischer Computer beruht auf Bits - Informationsteile, die in einem von zwei Zuständen existieren, einer 0 oder einer 1. Bei Quantenrechnern werden Informationen in Quantenbits oder Qubits übersetzt, die viel mehr Informationen speichern können als eine 0 oder eine 1, da sie auch jeden Wert dazwischen einnehmen können.

pressetext.com

GRID LIST
KI

„Strategie Künstliche Intelligenz“ der Bundesregierung

Zur Diskussion über die „Strategie Künstliche Intelligenz“ der Bundesregierung, die das…
Detlef Krause

Neuer Area Vice President Germany bei ServiceNow

ServiceNow gibt heute die Ernennung von Detlef Krause zum neuen Area Vice President…
Facebook

Sicherheitslücke bei Facebook aufgedeckt

Stellen Sie sich vor, Sie besuchen eine vollkommen harmlos wirkende Seite, beispielsweise…
Partnerschaft

Jamf und Microsoft erweitern ihre Partnerschaft

Jamf erweitert seine Partnerschaft mit Microsoft: Der Experte für Apple-Gerätemanagement…
Apple

Bye Bye - Apple will keine Absatzzahlen mehr melden

Apple hat kürzlich angekündigt, keine Absatzzahlen mehr veröffentlichen zu wollen. Die…
Cyber Security

Internationale Cybersicherheit bedarf internationaler, vernetzter Ansätze

Die Gefahren des Cyberraums wie Cyberkriminalität, - spionage, oder -terrorismus…
Smarte News aus der IT-Welt