Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Be CIO Summit
26.09.19 - 26.09.19
In Design Offices Frankfurt Wiesenhüttenplatz, Frankfurt am Main

3. DIGITAL MARKETING 4HEROES CONFERENCE
08.10.19 - 08.10.19
In Wien

it-sa 2019
08.10.19 - 10.10.19
In Nürnberg, Messezentrum

3. DIGITAL MARKETING 4HEROES CONFERENCE
15.10.19 - 15.10.19
In München

PM Forum 2019
22.10.19 - 23.10.19
In Nürnberg, NCC Ost

Anzeige

Anzeige

Data People

Das Auto ist längst ein Big-Data-Lieferant. In modernen Serienfahrzeugen kommen leicht mehrere Gigabyte Daten pro Stunde zusammen – etwa zu Motortemperatur, Ölstand, Geschwindigkeit, Reifendruck, Route oder Fahrverhalten.

Das Interesse an diesen Daten ist groß. Die Fokusgruppe Connected Mobility im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. greift diese Diskussion auf und erörtert in einer Stellungnahme die Notwendigkeit der Schaffung eines Rechts auf Dateneigentum.

Boardcomputer gibt es in Autos schon seit Jahrzehnten. Nur dass diese heutzutage keine optionale Sonderausstattung sind und das Interesse an den durch das Auto generierten und darin gespeicherten Daten inzwischen massiv gestiegen ist. Dabei hängen Nutzen und Wert von Statusdaten wie Ölstand, Reifendruck oder Kilometerstand, Verkehrsdaten oder Daten zum Fahrverhalten (z.B. Geschwindigkeit, Bremsweg, Fahrtdauer) entscheidend davon ab, wem sie zur Verfügung stehen und in welchen Kontext sie gesetzt werden. „Hier liegen echte Potenziale für gesellschaftlichen Fortschritt und neue Geschäftsmodelle – das beginnt bei einer intelligenten Parkplatzsuche und geht bis hin zu einer vorausschauenden statt prophylaktischen Wartung“, sagt Dr. Maik Böres (BMW Group), Vorsitzender der Fokusgruppe Connected Mobility im BVDW. „Das macht deutlich, wie wertvoll solche Daten sein können, wenn sie entsprechend verarbeitet und analysiert werden.“

Dateneigentum: Aktuelle Rechtslage ist eindeutig

Im Mittelpunkt der Diskussionen stehe vor allem, inwiefern der Gesetzgeber eingreifen und ein Eigentumsrecht an Daten schaffen sollte oder der aktuelle Rechtsrahmen einfach dahingehend interpretiert werden müsste, weiß Böres und warnt: „Aus Sicht der Experten unserer Fokusgruppe Connected Mobility hätte ein Eigentumsrecht an Daten nicht absehbare negative Folgen. Gleichzeitig bietet die EU-Datenschutzgrundverordnung bereits ein umfassendes Schutzniveau einerseits und Spielraum für digitale Geschäftsmodelle andererseits.“ Die aktuelle Rechtslage ist eindeutig: Daten sind nicht eigentumsfähig, gehören also niemandem. Stattdessen gilt das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Maik Böres sagt: „Oftmals geht es nicht darum, ob die Daten Einzelnen gehören, sondern vielmehr um die Hoheit der Bürger über die Verwertung ihrer persönlichen Daten. Kern der Diskussion ist also nicht das Eigentum an, sondern die Nutzung von Daten.“

Weitere Informationen:

Passend zum Thema Dateneigentum lädt das Ressort Data Economy am 10. April nach Hamburg ein zum Themenabend Data Economy. Weitere Informationen und Tickets gibt es auf der BVDW-Webseite.
 

GRID LIST
Email Security

E-Mail-Verschlüsselungslösung jetzt auch „as a Service“

totemo, stellt totemomail Cloud Service auf Europas größter IT-Security-Messe it-sa vor.…
Tb W190 H80 Crop Int 49eb68de66203df26381654d9d5b4048

Huawei schweigt zur Verfügbarkeit seines neuen Smartphones

Huawei hat am Donnerstag sein neues Smartphone Mate 30 vorgestellt - dabei aber keine…
Mobile Security

iPhone-App mit Geheimhaltungsstufe

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ermöglicht Behörden zum…
Papierstappel

Neufassung der GoBD: Neuerungen im Schreiben des BMF

Mit Schreiben vom 11.07.2019 hat das Bundesministerium für Finanzen (BMF) eine Neufassung…
Tb W190 H80 Crop Int F006de532bbbe3763f5fa219602d205e

IT-Sicherheit in Aktion

Auch 2019 wird sich die Fraunhofer Academy auf der IT-Security-Messe it-sa vom 8. bis 10.…
Tb W190 H80 Crop Int 13a7f19039aeb8c9c725386ffad31c63

Fuze stellt Integration in Slack vor

Fuze, Anbieter einer Cloud-basierten Kommunikationsplattform gibt bekannt, dass sich Fuze…