Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

OMX 2018
22.11.18 - 22.11.18
In Salzburg, Österreich

SEOkomm 2018
23.11.18 - 23.11.18
In Salzburg, Österreich

Blockchain Business Summit
03.12.18 - 03.12.18
In Nürnberg

Cyber Risk Convention
05.12.18 - 05.12.18
In Köln

IT-Tage 2018
10.12.18 - 13.12.18
In Frankfurt

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Facebook

Facebook setzt im Kampf gegen Terror-Propaganda auf Künstliche Intelligenz (KI). Dem Konzern nach werden 99 Prozent der Postings, die mit Terrorgruppen wie dem Islamischen Staat (IS) oder Al-Qaida in Verbindung stehen, mithilfe von automatischen Technologien aufgespürt und gelöscht, noch bevor sie von Usern überhaupt gemeldet werden.

Die neue Methode soll nicht nur bei Texten funktionieren, sondern auch bei Bildern und Videos.

Software übernimmt Kontrolle

"Unsere Bemühungen, gegen extremistische Inhalte auf unserer Website vorzugehen, laufen nun wesentlich systematischer ab als in der Vergangenheit. Wir arbeiten hierfür mit verschiedenen Partnern zusammen und nutzen intern unterschiedliche Techníken", zitiert "BBC News" aus einem Facebook-Statement. Prinzipiell setze man zwar weiterhin auf einen Mix aus menschlichen Prüfern und Software. "Die primäre Kontrolle übernehmen aber zunehmend automatische Systeme", heißt es von Facebook.

Diese greifen dem Online-Netzwerk zufolge auf spezielle KI-Algorithmen zurück, um ungewolltes Propagandamaterial aufzuspüren. "Wir verwenden textbasiertes maschinelles Lernen, bei dem Software über Zeit beigebracht wird, selbst herauszufinden, ob bestimmte Postings ein Problem sein könnten oder nicht." Ähnlich funktioniere das auch mit Bild- und Videomaterial. Jedes Foto oder Video verfügt nämlich über einen eindeutigen "ditigalen Fingerabdruck", der, wenn er einmal als problematisch eingestuft wurde, sofort wiedererkannt werden kann. "So lassen sich betreffende Inhalte rasch löschen", betont Facebook.

KI jedoch noch nicht fehlerfrei

Facebooks KI-Sytem arbeitet aber noch nicht fehlerfrei. "Es braucht noch viele Jahre Entwicklungszeit, um diese automatische Kontrolle zu perfektionieren", räumt Monika Bickert, Facebooks Global Policy Chief, ein. Zum Beispiel konzentriert sich die Software derzeit nur auf den IS und Al-Qaida. "Wir haben diese Gruppen ausgewählt, weil sie global gesehen die größte Gefahr darstellen. Wenn wir auch andere Terrorgruppen miteinbeziehen wollen, ist das gar nicht so leicht, weil es sehr große sprachliche und stilistische Unterschiede in deren Propaganda geben kann", erläutert Bickert.

In Zukunft soll es dann mittels KI-Technik auch möglich sein, nicht nur Content auf der Seite zu kontrollieren, sondern auch das Verhalten zu analysieren und einzustufen, was hinter einzelnen Accounts steht. "Wir wissen aber, dass es ein Katz-und-Maus-Spiel ist. Diejenigen, die einen Vorteil aus der enormen Reichweite von Social-Media-Seiten ziehen wollen, werden alles dafür tun, um auch automatische Kontrollen zu umgehen", so die Facebook-Expertin abschließend.

www.pressetext.com
 

GRID LIST
Übernahme

SolarWinds erweitert nach Übernahme von 8MAN sein Portfolio

SolarWinds gibt nach der Übernahme von 8MAN heute die Einführung von SolarWinds ARM…
Datenlöschung

Werden Daten in den Unternehmen sicher gelöscht?

Wie gut ist das Vernichten von Daten innerhalb eines Unternehmens geregelt? Spätestens…
Kryptowährungen

Top 10 der Kryptowährungen - Bitcoin und dann lange nichts

Rund 111 Milliarden US-Dollar sind alle Bitcoins laut coinmarketcap.com zusammengenommen…
Spam

Neue Spam-Welle infiziert Rechner

Nach einer relativen ruhigen Phase startet Emotet eine neue Spam-E-Mail-Kampagne. Darin…
KI

„Strategie Künstliche Intelligenz“ der Bundesregierung

Zur Diskussion über die „Strategie Künstliche Intelligenz“ der Bundesregierung, die das…
Detlef Krause

Neuer Area Vice President Germany bei ServiceNow

ServiceNow gibt heute die Ernennung von Detlef Krause zum neuen Area Vice President…
Smarte News aus der IT-Welt