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Der regionale Telekommunikationsanbieter NetCologne verfügt im Rheinland über eines der größten FttB-Netze Deutschlands und baut dieses konsequent weiter aus. Um das eigene Netz zukünftig weiterhin optimal auszulasten, wurde nun eine Open Access Kooperation mit 1&1 vereinbart.

Im Zuge der Partnerschaft hat 1&1 künftig über eine gemeinsame Schnittstelle Zugang zur leistungsfähigen Infrastruktur des Kölner Anbieters.

Optimale Netzauslastung

NetCologne hat im Rheinland rund 25.000 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau des eigenen Netzes investiert. „Wir haben heute bereits 270.000 Haushalte mit Glasfaser direkt angeschlossen und der Ausbau geht konsequent weiter“, sagt NetCologne Geschäftsführer Timo von Lepel. „Für uns war es dabei strategisch von Anfang an wichtig, die Netze so zu bauen, dass sie Open Access fähig sind. Dadurch erreichen wir nicht nur eine größere Auslastung, sondern können dank der schnelleren Refinanzierung auch mehr Energie in den weiteren Ausbau stecken.“ Die Partnerschaft mit 1&1 ist für NetCologne die zweite Netzkooperation mit einem deutschlandweiten Anbieter. „Wir sind stolz darauf, denn es spricht für die Qualität unseres Netzes“, so von Lepel.

Bandbreitenhunger wächst

„Wir freuen uns darüber, mit NetCologne einen wichtigen Partner für unsere Glasfaser-Plattform gewonnen zu haben. In naher Zukunft wird ein Großteil der deutschen Haushalte Bedarf für eine Breitbandanbindung haben, die nicht auf Basis von Kupferleitungen bedient werden kann. Gesellschaft und Wirtschaft benötigen daher flächendeckend leistungsfähige Glasfasernetze bis ins Gebäude. Genau dort setzt die 1&1 Plattform an: Indem wir regionale Netze an unsere Plattform anschließen und zu einer zusammenhängenden Infrastruktur vereinen, ist es uns möglich, Glasfaser-Hausanschlüsse in vielen Regionen Deutschlands anzubieten.“, erklärt Martin Witt, Vorstandsvorsitzender der 1&1 Telecommunication SE.

Open-Access-Modell

Die Plattformen von NetCologne und 1&1 werden über eine standardisierte Schnittstelle (S/PRI 4.0) zusammengeschaltet. So ist es für 1&1 möglich, die NetCologne-Glasfaserinfrastruktur für eigene Dienste zu nutzen, während die Netze weiterhin voneinander unabhängig bleiben. NetCologne ist nach wilhelm.tel und M-net der dritte große Glasfaseranbieter in Deutschland, der mit 1&1 ein Open Access Modell auf FttB-Basis eingeht. 
 

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