Tausende Firmen nicht aktiv geworden
Das seit Dezember geltende Gesetz verpflichtet schätzungsweise mehr als 29.000 Unternehmen in Deutschland, sich gegen Cyberangriffe und andere gravierende IT-Vorfälle zu schützen. Aber tun sie das?
Entspannt in die Bußgeldfalle?
Fast die Hälfte der befragten und potenziell betroffenen Firmen hat ihre NIS2-Pflichten noch nicht erkannt. Dabei läuft die Registrierungsfrist heute ab.
Praxis-Tipps
Deutschland bereitet sich auf die Umsetzung der EU-Richtlinie NIS2 ab 2026 vor. Mit ihr rücken Cybersicherheit und digitale Resilienz direkt in den Kern der Corporate Governance.
29.000 Unternehmen, ein Stichtag
Betroffene Unternehmen haben nur noch wenige Tage, um sich wegen der NIS2-Richtlinie beim BSI zu registrieren. Dabei gibt es noch einen letzten Stolperstein.
Erleichterungen für den Mittelstand?
Nur wenige Wochen nach Inkrafttreten der deutschen NIS2-Umsetzung legt Brüssel ein Reformpaket vor. Im Mittelpunkt: Entlastung für mittelständische Betriebe und klarere Regeln für kritische Infrastrukturen.
Proaktiv statt reaktiv
Für die IT ist es angesichts zunehmender Cyberkriminalität immens wichtig, beim Schließen von Schwachstellen und Steuern von Updates nicht ad hoc, sondern geplant vorzugehen – idealerweise über automatisierte Workflows im Zusammenspiel der Module für Schwachstellenmanagement, Update und Patch Management einer UEM-Plattform.
Mut zur Umsetzung
Neue Vorgaben wie NIS2 und DORA schrecken viele Unternehmen ab. In der Praxis zeigt sich jedoch: Wer umsetzt statt zögert, verbessert seine Sicherheitslage deutlich und kann KI nutzen, um sowohl Cyberabwehr als auch Compliance effizienter zu gestalten.
Interview
NIS2 rückt erstmals die Unternehmensführung ins Zentrum der Cybersicherheit und macht persönliche Haftung spürbar. Die größten Schwachstellen liegen nicht in Firewalls und Netzsegmenten, sondern in der Art, wie Vorstände Risiken bewerten und Entscheidungen treffen.
BSI-Portal ist da
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die zentrale Plattform für die Umsetzung der NIS2-Richtlinie gestartet. Tausende Unternehmen müssen sich nun registrieren und künftig Sicherheitsvorfälle melden.
Governance als Sicherheitsfaktor
Die europäische NIS2-Richtlinie verändert den Blick auf Cybersicherheit grundlegend. Zum ersten Mal entsteht ein verpflichtender Rahmen, der die Unternehmensführung in den Mittelpunkt stellt und eine neue Qualität der Verantwortung definiert. Diese Entwicklung macht sichtbar, was in vielen Organisationen bisher ignoriert wurde.