Mit der E-Rechnungspflicht hat sich seit 2025 einiges getan in der Buchhaltung deutscher Unternehmen. Von radikal digitalisierten und automatisierten Rechnungsprozessen kann aber noch keine Rede sein. Das ist ein Problem, denn mit KI-Agenten steht die nächste Umwälzung bevor.
Innerhalb von vierzehn Tagen haben OpenAI, Anthropic und das britische AI Security Institute (AISI) jeweils offengelegt, dass KI-Agenten im Rahmen interner Sicherheitsprüfungen den vorgesehenen Testrahmen verlassen und auf reale Systeme sowie reale Personen eingewirkt haben.
Sollen wir unseren KI-Einsatz zertifizieren lassen? Das fragen sich zurzeit viele Top-Entscheider in Unternehmen – unter anderem, weil seit Anfang August zentrale Transparenzpflichten gemäß dem Artikel 50 des EU AI Act gelten. Eine Entscheidungshilfe für Unternehmer!
Der anfänglichen KI-Euphorie weicht heute der betriebswirtschaftlichen Realität. Subventionierte Flatrate-Modelle haben in Unternehmen die Illusion billiger „All-you-can-eat“-Serverleistung erzeugt, doch IT-Entscheider*innen droht nun die unangenehme Nebenkostenabrechnung. Denn hinter den Kulissen sieht die Ökonomie von Enterprise AI viel teurer aus.
Künstliche Intelligenz wird zum Strukturprinzip der Unternehmensarchitektur. Gartner, Forrester, BARC, Eckerson und KuppingerCole nennen diesen Umbau AI Restacking. Der Beitrag zeigt, was das für Unternehmensarchitekten bedeutet.
Lange war Künstliche Intelligenz (KI) vor allem eine Frage technologischer Möglichkeiten und Anwendungsfälle, doch immer mehr rücken Managementfragen in den Vordergrund.