Decision Intelligence schließt die Lücke zwischen Daten und Entscheidungsfindung in SAP-Lösungen

Decision Intelligence

Angesichts der Herausforderungen in der heutigen Geschäftswelt sind Unternehmen auf Daten angewiesen, um schnelle und fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die Kluft zwischen Daten und Entscheidungen ist jedoch groß und wird immer größer. Nirgendwo trifft dies mehr zu als im SAP-Ökosystem.

Millionen von Anwendern auf der ganzen Welt verlassen sich auf die Unternehmensanwendungen von SAP, wenn es um wichtige Geschäftsfunktionen wie Supply Chain Management, Finanzwesen, Human Capital Management und Betriebsführung geht. SAP verlangt von seinen Kunden erhebliche Investitionen für die Einführung und Wartung dieser geschäftskritischen Systeme. Das Fehlen einer kohärenten Business-Analytics-Lösung für den Zugriff auf alle Unternehmensdaten bremst jedoch die Unternehmen. Viele sind immer noch gezwungen, SAP-Daten manuell zu exportieren und im Nachgang in ihre Analytics-Tools zu importieren – Komplikationen, die den Weg zu datenbasierten Entscheidungen verlangsamen.

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Dieser mühsame Prozess hat erhebliche Nachteile, denn so ist die Gewinnung von Erkenntnissen aus Daten aufwendig und langsam. Auch ist das Verschieben der Daten aus SAP in eine externe Analytics-Cloud wie Snowflake, ein komplexes Verfahren, welches den Verlust der nativen SAP BW oder HANA Geschäftslogik, Sicherheit und Governance riskiert. Ohne diese wird es für Unternehmen schwer, die Einhaltung von Datenrichtlinien und Vorschriften verwalten zu können. Der Mangel an Kontrolle, führt zu zusätzlichem Aufwand bei der Überprüfung der Compliance und erhöht die Zeit, die für die Umsetzung von Erkenntnissen aus Daten benötigt wird. In einer Gartner-Umfrage aus dem Jahr 2021 gaben 65 Prozent der Befragten an, dass ihre Entscheidungen komplexer als noch vor zwei Jahren sind. 53 Prozent sagten, sie stünden stärker unter Druck, ihre Entscheidungen erklären oder rechtfertigen zu müssen.

Die alten Methoden zur Durchführung von Analysen mit SAP sind nicht zweckmäßig. Ein neuer Ansatz ist erforderlich, um die Lücke zwischen Daten und Entscheidungen zu schließen.

Die Vorteile von Decision Intelligence

Bei Decision Intelligence handelt es sich im Wesentlichen um eine Geschäftsdisziplin, die erweiterte Analytics, KI und maschinelles Lernen sowie Datenexploration kombiniert. Somit werden komplexe Probleme vereinfacht, welche die Entscheidungsfindung erleichtern und beschleunigen. Mithilfe dessen wird der Prozess der Datenanalyse gestrafft und alle Mitarbeiter, einschließlich diejenigen in nicht-technischen Funktionen, erhalten einen geregelten Self-Service-Zugang zu Business Intelligence, sowie Analytics und können letztlich schnellere, fundiertere Entscheidungen anhand von Daten treffen.

Decision Intelligence durchbricht die Komplexität der Navigation von Business Intelligence im SAP-Ökosystem. Anstatt eine Sammlung unterschiedlicher BI-Tools aufzubauen, bietet Decision Intelligence für SAP einen plattformbasierten Ansatz zur Rationalisierung, Integration und Beseitigung von Reibungsverlusten, wodurch die Kluft zwischen Daten und Entscheidungen verringert wird.

In einer SAPinsider-Benchmark-Umfrage gaben 73 Prozent der SAP-Anwender an, dass die Gewährleistung einer nahtlosen Konnektivität zwischen Analytics-Werkzeugen und Geschäftsanwendungen eine Priorität genießt. Viele Unternehmen werden durch zwei Kernprobleme von der Verwirklichung dieses Ziels abgehalten: Zum einen haben herkömmliche BI- und Analytics-Werkzeuge mit den großen Datenmengen in der heutigen Unternehmenslandschaft zu kämpfen und zum anderen findet Analytics in SAP immer noch in Silos statt – oft dann, wenn Abteilungen im Alleingang handeln, weil sie das Tempo der Veränderungen beschleunigen wollen.

Durch die Implementierung von Decision Intelligence-Lösungen in das SAP-Ökosystem, verfügen Unternehmen über eine einheitliche und vollständige Plattform. Eine Plattform, die das gesamte Spektrum an Analytics für jeden Datensatz durchführen kann und sich dann an die Anforderungen des Unternehmens anpassen lässt.

Die Vorteile von Decision Intelligence sind damit nicht erschöpft. In schnelllebigen Geschäftsumgebungen, in denen der Druck auf Unternehmen wächst, datengestützte Entscheidungen zu treffen, liefert Decision Intelligence schnell operative und strategische Erkenntnisse aus großen Datensätzen von verschiedenen Quellen. Dies beruht auf der Fähigkeit, sowohl SAP- als auch Nicht-SAP-Daten an der Quelle zu kombinieren und direkt abzufragen, ohne den langwierigen Prozess des Exports aus dem SAP BW in ein separates Analytics-Tool zu durchlaufen. Durch die Zusammenführung von SAP- und Nicht-SAP-Daten haben die Nutzer zudem eine zentrale Sicht auf Daten an einem Ort. So kann jeder auf Analytics zugreifen und schnellere, fundiertere Entscheidungen auf der Grundlage von Daten treffen.

Unternehmen profitieren bei der Einführung auch von der Skalierbarkeit von Decision Intelligence. Wenn Unternehmen eine Decision-Intelligence-Plattform in ihr SAP-Ökosystem einbetten, können sie einmalige Anfragen minimieren, indem sie ihren Mitarbeitern einen gesteuerten Self-Service-Zugriff auf SAP-Daten ermöglichen. Die Skalierung der Einführung senkt die Betriebskosten, da die volle Analytics-Leistung der multidimensionalen SAP-Daten erhalten bleibt, ohne dass in neue Infrastruktur und Tools investiert werden muss.

Analytics einfach gestalten

Die Komplexität der Nutzung von SAP und Business-Intelligence-Tools schlägt sich oft in erheblichen Investitionen des Unternehmens in SAP nieder. Entscheidend ist, dass Decision Intelligence kein Ersatz oder eine Replikation für bestehende SAP-Analytics ist. Das Ziel besteht vielmehr darin, die vorhandenen Investitionen in SAP zu nutzen. Hier schafft Decision Intelligence einen zugänglichen und wirkungsvollen Ansatz für Analytics in SAP. Benutzer können wiederverwendbare Metriken, Visualisierungen, KPIs und ML-Modelle direkt auf SAP erstellen und gemeinsam nutzen. Leistungsstarke Plattformen konsolidieren dies mit einer No-Code-Umgebung die einfache, bis anspruchsvolle KI-gesteuerte Erfahrungen für Benutzer unterstützt, d. h. jeder Benutzer kann Analytics Assets entwickeln, um die Entscheidungen in seinem Verantwortungsbereich zu optimieren. Darüber hinaus können Assets zukunftssicher gestaltet werden, indem die bereits in SAP BW (BEx) oder HANA (Analytic and Calculation Views) integrierte Geschäftslogik erweitert wird.

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SAP und Decision Intelligence in der Praxis

Das Beispiel des bekannten britischen Unternehmen Premier Foods veranschaulicht die Wirksamkeit von Decision Intelligence-Plattformen: Das Unternehmen stützte sich auf ein SAP-basiertes Daten-Analytics-System für eine breite Palette von Funktionen, von der Lieferkette über kommerzielle Funktionen bis hin zur Nachhaltigkeit. Der Betrieb in großem Maßstab – das System verarbeitet 25 Millionen Datensätze pro Tag – wurde jedoch durch Probleme wie ineffiziente Datenverarbeitung, Produktivitätsprobleme und fehlende Visualisierungsfunktionen behindert.

Die Pyramid Decision Intelligence Plattform bietet Premier Foods eine automatisierte, durchgängige Lösung, um seine Data-Analytics-Anforderungen in SAP zu erfüllen. Premier Foods ist nun in der Lage, SAP-Daten direkt zu analysieren und Entscheidungen zu treffen, ohne dass kostspielige Extraktionen in andere Plattformen oder manueller Aufwand erforderlich sind. Diese datengesteuerten Erkenntnisse können genutzt werden, um Innovationen voranzutreiben und einen maximalen Wert für den Kunden zu schaffen – insbesondere zur Unterstützung der ESG-Berichterstattung, mit Ziel die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens voranzutreiben.

Alte Methoden durch neue ersetzen

Die Analytics-Optionen für SAP-Kunden waren bisher auf alte BI-Tools oder den Wechsel zu SAP Analytics Cloud (SAC) beschränkt. SAC kann für die Analyse von Daten innerhalb einer reinen SAP-Domäne ausreichen, jedoch sind die meisten Unternehmen auf externe Daten angewiesen, die nur sehr schwer in eine SAP-Umgebung eingebracht werden können. Durch die Umstellung auf Decision Intelligence können SAP-Anwender den Wert ihrer Dateninvestitionen in SAP BW und HANA maximieren sowie den Entscheidungsprozess automatisieren, so dass jeder in die Lage versetzt wird, schnelle wie auch fundierte Entscheidungen für jeden Nutzer und jeden Analytics-Bedarf zu treffen.

Avi Perez Pyramid Analytics

Avi Perez

Pyramid Analytics -

CTO und Mitbegründer

Als CTO und Mitbegründer ist Avi Perez der Visionär, der für die Schaffung, Entwicklung und Verwaltung der Unternehmensanalyseplattform Pyramid Analytics und des Analytics OS von Pyramid verantwortlich ist. Avi Perez treibt nicht nur die langfristige Technologie-Roadmap des Unternehmens voran, sondern überwacht auch die Unternehmensstrategie und alle Aspekte der F&E-Aktivitäten
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