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Zahl 10SAP hat die Losung ausgegeben, möglichst alle Anwender auf S/4 HANA zu migrieren. Dieser Marschrichtung folgen derzeit allerdings nur etwa 250 Firmen jährlich. 

  • IT-Dienstleister empfiehlt schrittweises Vorgehen
  • Erst einmal Migration zu HANA, bevor später S/4 HANA zum Einsatz kommt
  • Klar umrissenes Projekt zu überschaubaren Kosten und ohne Risiko

Diese Zahlen legt der internationale IT-Dienstleister Larsen & Toubro Infotech aufgrund von Marktrecherchen vor und bietet ein Migrationsprojekt an, das zunächst nur die Umstellung von Business Warehouse auf HANA vorsieht. Hierbei wird lediglich die für die Analyse benötigte Datenbank auf die aktuelle HANA-Technologie umgestellt, das ERP-System bleibt unangetastet. Larsen & Toubro Infotech bietet die Einführung von HANA als Fixpreisprojekt an.

„Den Kern von S/4 HANA bildet die In-Memory-Datenbank HANA und daher ist es sinnvoll, zunächst diesen Datenbankkern einzuführen und damit Erfahrungen zu sammeln, bevor das gesamte SAP-System umgestellt wird“, erklärt Bernd Martin, Area Director der Larsen & Toubro Infotech GmbH in München. Als Vorteile nennt er überschaubare Kosten bei einem klar umrissenen Projekt zum Festpreis ohne Risiko, weil nicht die gesamte ERP-Installation umgestellt wird.

Die Migration von Business Warehouse auf HANA bringt den SAP-Anwendern unmittelbar die Vorteile einer In-Memory-Datenbank: höhere Geschwindigkeit, bessere Qualität und deutlich weniger Aufwand bei der Datenbankadministration und Überwachung. Allein die Einsparungen bei der Datenbereinigung, Administration, den Backups etc. wiegen nach Projekterfahrungen von Larsen & Toubro Infotech die Migrationskosten binnen weniger Monate auf. Hinzu kommen die Vorteile der qualitativ besseren Datenanalyse. „Strategisch ist mit dem Wechsel zu HANA ein wichtiger Schritt getan auf dem Weg zu einer späteren vollständigen Migration in Richtung SAP S/4 HANA“, betont Bernd Martin.

Zehn Stufen von Warehouse nach HANA

Larsen & Toubro Infotech geht bei der Migration von Business Warehouse nach HANA nach einem in zahlreichen Projekten bewährten Zehn-Stufen-Plan vor:  

  1. Die ersten zwei Wochen dienen im ersten Schritt der Vorbereitung.
  2. Im zweiten Schritt erfolgt binnen drei Wochen die Migration in einer Sandbox.
  3. Für die anschließende Migration des echten Systems sind sieben Wochen vorgesehen.
  4. Sechs Wochen Zeit sind einkalkuliert für Bug Fixes und Unit Testing.
  5. Weitere sechs Wochen dienen der Dual Maintenance. Damit ist die Hälfte der Projektschritte absolviert.
  6. Der sechste Schritt sieht eine vierwöchige Phase für die Quality Assurance der Systemmigration vor.
  7. Weiter geht es mit SIT (System Integration Testing)
  8. und UAT (User Acceptance Testing) mit insgesamt fünf Wochen, 
  9. Mock Cutover (zwei Wochen)
  10. und Cutover (nochmals zwei Wochen), bevor im neunten Schritt die Woche des „Go Live“ kommt.

Damit ist das Projekt nicht zu Ende: Larsen & Toubro Infotech sieht weitere vier Wochen für die Betreuung vor, bevor das Projekt als erfolgreich abgeschlossen eingestuft wird. Die Kriterien für ein erfolgreiches Projekt sind klar umrissen. Dazu gehören keine ungeplante Downtime, keine Datenverluste, eine lückenlos funktionierende Prozesskette und eine bessere oder mindestens genauso gute Execution Time wie zuvor. Grundlage für diese Verlässlichkeit bei der Projektdurchführung bildet neben der Expertise und Erfahrung von Larsen & Toubro Infotech der Einsatz aufeinander abgestimmter und bewährter Tools bei jedem einzelnen Schritt.

www.lntinfotech.com
 


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