Anzeige

Junge Frau mit Headset und Daumen nach oben

 Es gibt so viele Stressfaktoren, an denen Sie nichts ändern können. Umso wichtiger, dass Sie sich um die kümmern, bei denen Sie etwas tun können. Zum Beispiel die Audio-Qualität in Telefon- und Videokonferenzen.   

Heutzutage fällt es ziemlich schwer, sich ein Leben ohne Internet vorzustellen. Wir sind in einer Art und Weise digital vernetzt, dass selbst eine schwankende oder langsame Internetverbindung Auswirkungen auf unser emotionales Wohlbefinden haben kann. Laut Wissenschaftler und Pionier des Neuromarketings Dr. David Lewis kann eine schlechte Internetverbindung und zum Beispiel damit verbundene Verzögerungen beim Aufbau von Webseiten oder Verbindungsaussetzer bei Videotelefonaten, bei Einzelpersonen die Herzfrequenz und das Stresslevel erhöhen. Stressbedingte Krankheitsausfälle verursachen jedes Jahr Kosten von 23 Milliarden Euro – allein in Deutschland. Unternehmen sollten daher für eine möglichst stressarme Arbeitsumgebung sorgen.

Die Erwartungen an Mitarbeiter steigen

Gerade die vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Arbeit von zu Hause aus nicht immer so reibungslos verläuft wie sie sollte. Laut Sir Cary Cooper, Professor für Organisationspsychologie und Gesundheit an der Manchester Business School, können „laute Umgebungen, die nicht für die Arbeit ausgelegt sind, zu stressigen Situationen führen. Insbesondere, wenn sie in Kombination mit hohen Erwartungen auftreten. Da Mitarbeiter im Home-Office über mehrere Kommunikationsmittel wie Mobiltelefone, E-Mails sowie Kommunikations- und Kollaborationsplattformen mit Kollegen verbunden sind, wird von ihnen immer häufiger verlangt, dass sie fast augenblicklich Ergebnisse liefern.“

Stress und Gesundheit

Auch wenn das Leben momentan neue Herausforderungen an uns stellt, mit Hintergrundgeräuschen von Straßenbauarbeiten, Mitbewohnern oder der Familie lässt sich genauso wenig effektiv arbeiten wie mit schlechter Internetverbindung. Das ist nicht einfach nur ärgerlich, auch schlechte Tonqualität kann überraschend starken Einfluss auf unsere allgemeine psychische Verfassung haben. Unser Gehirn reagiert im Vergleich zu anderen Sinneseindrücken langsamer auf Geräusche und es fällt ihm schwerer zwischen auditiven Reizen als zwischen visuellen oder taktilen zu wechseln. So muss sich das Gehirn beispielsweise bei einer Telefonkonferenz mit lästigen Hintergrundgeräuschen und Echos stark anstrengen, um sich auf die wichtigste Klangquelle zu konzentrieren. Die störenden Geräusche beeinträchtigen nicht nur die Konzentration, sie können stressbedingte Erkrankungen wie Bluthochdruck, Kopfschmerzen und sogar koronare Erkrankungen verschlimmern. Das bestätigt eine Studie von EPOS laut der 95 % der Befragten angeben, dass ihre Konzentration bei der Arbeit durch Probleme im Audiobereich leidet. Rund 25 % geben an, dass sie dadurch gestresst sind oder sich sogar peinlich berührt fühlen (25 % bzw. 15 %).

Mehr Technologie, weniger Stress

Abhilfe könnte die richtige Technologie schaffen, das glauben auch 79 % der befragten Entscheidungsträger. Sie sind der Meinung, dass gute Audiogeräte wie Headsets und Speakerphones akustische Beeinträchtigungen mindern können, unabhängig davon, ob man gerade telefoniert oder nicht. Das bestätigt auch unsere Erfahrung. Technologie ermöglicht problemlose Kommunikation und Zusammenarbeit und erleichtert es damit Geschäftskontinuität in einer Welt zu erhalten, in der weiterhin remote gearbeitet wird. Es besteht kein Zweifel daran, dass sowohl technische Lösungen als auch die Arbeitsumgebungen der Nutzer immer komplexer werden. Und eines ist klar: Die zukünftige Arbeitswelt beinhaltet mehr Telefonate, mehr Videokonferenzen und damit auch potentiell mehr schlechte Tonqualität. In diesem Umfeld benötigen Mitarbeiter und Arbeitgeber exzellente Internet- und Audioqualität für eine nahtlose Zusammenarbeit.

Wir sind täglich unzähligen potentiellen Stressfaktoren ausgesetzt und es ist klar, dass wir nie alle Stressfaktoren kontrollieren können. Aber, wenn es die Möglichkeit gibt mithilfe der richtigen Technologien einige davon aus der Welt zu schaffen, warum sollten solche Chancen nicht genutzt werden?

 

 

Theis Moerk, Vice President of Product Management
Theis Moerk
Vice President of Product Management, EPOS
Als Vice President of Product Management, Enterprise Solutions und Teil des leitenden Management-Teams steht Theis Moerk für ein ehrgeiziges und visionäres Produktportfolio, bei dem Benutzerzentriertheit wesentlich ist. Im Laufe seiner Karriere in globalen Unternehmen wie Bang & Olufsen, GN Netcom (Jabra) und Fujitsu Siemens Computers hat er ein ausgeprägtes wirtschaftliches Verständnis und eine starke Marktorientierung entwickelt. 

Artikel zu diesem Thema

Homeoffice
Jun 19, 2020

Arbeit im Homeoffice - guter Sound war nie wichtiger

Wir alle kennen die Probleme, die schlechtes Audio im Arbeitsalltag mit sich bringen kann…
Videokonferenz
Mai 24, 2020

Wie werden virtuelle Workshops zum erfolgreichen “New Normal”?

Die Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice stellt viele Unternehmen vor eine große…
Kamera
Mär 31, 2020

Voraussetzungen für Online-Events: Ton, Bild, Streaming-Kanal

Erst reihenweise Absagen, dann Veranstaltungsverbot: Die Messe- und Eventbranche befindet…

Weitere Artikel

Künstliche Intelligenz

Zwei von fünf Deutschen stehen KI skeptisch gegenüber

Künstliche Intelligenz (KI), im Englischen Artificial Intelligence (AI), ist in einigen Teilen unseres Alltags bereits verankert. Digitale (Sprach-) Assistenten, beispielsweise Siri von Apple oder Alexa von Amazon sind dafür Beispiele. Doch wie stehen die…
Automatisierung

Potenziale für Workflow-Automatisierung erkennen

Es liegt noch immer viel Papier auf den Schreibtischen. Egal, ob ein Unternehmen einen, 1.000 oder 100.000 Mitarbeitende hat - in jeder Organisation gibt es bei der Datenverarbeitung Prozesse, die sich sicher und einfach automatisieren lassen.
Autonomes fahren

Mit Vollgas in die Zukunft

Hoch- und vollautomatisierte Fahrsysteme sind längst keine Fiktion mehr, sondern stellen vielmehr die Zukunftsperspektive der Automobilindustrie dar.
Lieferung digital

Zustell- und Lieferunternehmen setzen auf digitale Technologien

Eine neue Studie von Scandit zeigt, wie die Corona-Pandemie die europäischen Zustell- und Lieferunternehmen auf der letzten Meile zu Innovationen drängt. Ihr wichtigstes Werkzeug: das Smartphone.
Chatbot

Chatbots steigern die Zufriedenheit von Mitarbeitenden und Kund*innen

Welche Rolle können Chatbots im Kund*innenservice zukünftig spielen? Welche positiven Effekte sprechen für den Einsatz der Technologie? Die aktuelle EOS Chatbot-Studie 2021 geht diesem Thema auf den Grund. Der internationale Finanzdienstleister und -investor…

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.