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Aha OnlineEine Stichproben-Befragung der IPI GmbH zeigt, dass Intranets aktuell vielfach reine Informationsplattformen sind. In etlichen Unternehmen spielen die Vorteile von Social Features noch eine untergeordnete Rolle.

 Eine Umfrage der IPI GmbH unter Verantwortlichen von Intranet-Projekten zeigt die aktuellen Herausforderungen der Unternehmen in Bezug auf ihre Plattformen. Demnach gehört für die befragten Ansprechpartner die Akzeptanz des Intranets unter den Mitarbeitern zu den größten Herausforderungen (41 Prozent), gefolgt von einem personalisierten Angebot, der Führungskräftekommunikation sowie einer bidirektionalen Kommunikation (je 18 Prozent). Mitarbeiter kompetent und engagiert zu informieren, dabei transparent zu sein und die Kollegen auch gezielt zu involvieren, hat demnach eine sehr große Bedeutung. Gleichzeitig ist den Projektverantwortlichen bewusst, dass vor allem das Management sensibilisiert werden muss, sensibel, umfassend und wertschätzend zu kommunizieren. „Die Befragung haben wir im Mai dieses Jahres im eigenen Kundenkreis unter 17 Unternehmen durchgeführt - die Ergebnisse sind somit zwar nicht repräsentativ, können jedoch als aussagekräftige Stichprobe gewertet werden“, informiert Holger Dümpelmann, Geschäftsführer der Lichtenauer Intranet-Agentur.

Die Angaben aus der Befragung decken sich auch größtenteils mit den Beobachtungen der IPI in ihren zahlreichen Intranet-Projekten, die überwiegend bei großen Unternehmen durchgeführt werden. Lösungen für die Herausforderungen hat das IPI-Team bereits parat: Mit der eigenentwickelten Methode i-volve will man künftig die Mitarbeiterportale stärker angepasst an den Reifegrad des Unternehmens entwickeln und zum Erfolg führen.

Intranets werden heutzutage am häufigsten als reine Informationsplattform genutzt (81 Prozent). Für die Zusammenarbeit der Kollegen spielen die Firmenportale derzeit nur vereinzelt eine Rolle (19 Prozent). Dies zeigt sich auch bei der Nutzung von Funktionen: News, Dokumentenmanagement und Suche sind die überwiegend genutzten Features – abseits des Speiseplans der Firmenkantine: Bei Unternehmen, die diesen zur Verfügung stellen, gehört er zu den beliebtesten Informationsangeboten. Social Features wie Newsfeed, Profilseiten und Kommentar- oder Bewertungsmöglichkeiten sind derzeit noch rar gesät. In einigen Unternehmen werden sie gerade erst eingeführt (11 Prozent) oder spielen gar keine (30 Prozent) oder eine noch untergeordnete Bedeutung (35 Prozent).

Als Manko bei Mitarbeiterportalen wird von den Verantwortlichen das Thema Erfolgskontrolle eingeschätzt. Nur vereinzelt wird eine solche bislang durchgeführt – beispielsweise wird dann die Akzeptanz der Inhalte anhand von Klickraten und Kommentaren gemessen. Insgesamt ist hier bei mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen (59 Prozent) noch viel Luft nach oben. „Eine Erfolgskontrolle wäre wünschenswert, um Anpassungen und Veränderungspotenziale erkennen zu können“, äußerte einer der Teilnehmer im Zuge der Umfrage. Rund 30 Prozent der Befragten wünschen sich zudem eine stärkere Mitarbeiter-Beteiligung im Intranet. Die Belegschaft wird daher in den Firmen durch vielfältige Maßnahmen motiviert, im Portal mitzuwirken: Das Angebot für die Mitarbeiter reicht von Training und Betreuung über den Einsatz von Yammer, Vorstandsblogs und Gewinnspiele bis hin zu speziellen Leuchtturmprojekten, um die Vorteile und den Nutzen immer wieder für die Kollegen transparent zu machen.

„Die Befragung belegt, dass ein typisches Intranet mehrere Entwicklungsstufen durchläuft, die sehr von der bestehenden Unternehmenskultur abhängen“, kommentiert Holger Dümpelmann. „Erfahrungsgemäß ist mit der Intranet-Einführung ein erheblicher Kommunikationswandel verbunden, weshalb ein ‚Big Bang’ nicht förderlich ist. Vielmehr sollten die Mitarbeiter sukzessive mit den Möglichkeiten vertraut gemacht werden und die Chance haben, das Intranet und seinen Nutzen aus den eigenen Reihen mitzugestalten. Diesem Bedarf tragen wir auch mit unserer der neuen Einführungsmethode i-volve Rechnung.“

www.ipi-gmbh.com

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