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Ein weiteres Jahr mit spektakulären Fällen von Datenverlust und Datendiebstahl ist vergangen, und am 31. März steht der World Backup Day 2019 an. Für Rubrik stellt der Tag einen Aufruf an sämtliche Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen dar, rechtzeitig und ganzheitlich Daten zu sichern.

„Im Jahr 2019 bedeutet das früher simple Thema „Backup“ viel mehr als nur eine einfache Sicherung von Daten für unvorhergesehene Ereignisse. Seit dem World Backup Day im Jahr 2011 hat sich die Welt der Datensicherung grundlegend verändert und in Richtung Cloud Data Management gewandelt“, erklärt Roland Stritt, Director Channels EMEA bei Rubrik. „Die digitale Transformation wäre ohne sichere Daten absolut nichts, denn Daten stehen unbestreitbar im Mittelpunkt vieler Produkte, Dienstleistungen und Prozesse .“

Aufgrund des Inkrafttretens der DSGVO uns im Rahmen der Compliance- und Governance-Vorschriften müssen Daten sehr sorgfältig verwaltet und geschützt werden, insbesondere wenn es um die Daten von EU-Bürgern geht. Eine weitere Veränderung ist die Umstellung von monolithischen Legacy-Infrastrukturen auf moderne verteilte Hybrid-Cloud-Infrastrukturen.

Das bedeutet, dass die Art und Weise, wie Daten geschützt und verwaltet werden, sich verändern und weiterentwickeln muss. Dieser Übergang beinhaltet den Wandel vom herkömmlichen Speichermanagement zum modernen Cloud Data Management. Bei der traditionellen Speicherverwaltung geht es um die Verwaltung von Speicherhardware und den darin enthaltenen Daten in einem einzelnen System oder Cluster. Dieser Ansatz wird jedoch den Anforderungen der meisten modernen Unternehmen nicht mehr gerecht. Beim Cloud Data Management steht die flexible Datenverwaltung im Mittelpunkt. Entscheidend ist, dass die Daten nicht an die zugrundeliegende Infrastruktur gebunden sind.

Gleichzeitig verändert sich nach Meinung von Rubrik mit dieser digitalen Transformation die Art und Weise, wie und wo die Daten in den heutigen Infrastrukturen gespeichert sind. Dies können sowohl die öffentliche als auch die private Cloud, das Internet der Dinge (IoT), das Netzwerk-Edge und mobile Geräte sein, Daten werden auf neuen Medien unter Verwendung neuer Protokolle gespeichert. Es gibt eine neue Vielfalt von Datenstrukturen, Containern und Schnittstellen, die datengesteuerte Anwendungsfälle wie Analysen, Self-Service-Mandantenfähigkeit, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen unterstützen. Es ist zu erwarten, dass weitere Innovationen im Datenmanagement folgen werden, um den Anforderungen an den Schutz und die Verwaltung von Daten in diesen neuen hybriden Cloud-Umgebungen gerecht zu werden. 

„Im Moment gibt es kein einziges Produkt für Datenmanagement, das alle heute erforderlichen Komponenten in sich vereint. Um mit den sich ändernden Anforderungen Schritt zu halten, wenden sich die Anbieter von Datenmanagementlösungen an die Open-Source-Community, um neue Tools und Funktionen zur Erweiterung ihrer Produkte bereitzustellen“, mahnt Roland Stritt. „Da es jedoch an Interoperabilität zwischen den Produkten mangelt, kann es erforderlich sein, mehrere Produkte zu erwerben, um Daten für moderne Hybrid-Clouds und neue verteilte Umgebungen vollständig zu verwalten und zu schützen. Für Administratoren wird so die Überwachung, das Reporting, die Verwaltung und der Schutz der Daten immer komplexer.“

Es gibt mehrere wichtige Komponenten des neuartigen Datenmanagements für hybride Cloud-Umgebungen, die bis Ende dieses Jahres und darüber hinaus an Bedeutung gewinnen werden. Dazu gehören Datenschutz, Geschäftskontinuität, Archivierung/Erhaltung, Compliance, Data Governance, Kapazitätsoptimierung und Transparenz. Datenmanagementanbieter werden ihre Fähigkeiten durch Allianzen, Akquisitionen und native Entwicklung erweitern, um diese Komponenten in einem Produkt unterzubringen. Dies vereinfacht die Datenverwaltung für Administratoren und bietet die Möglichkeit, Daten intelligent unter einem Managementdach zu verwalten, zu schützen und die Berichterstattung vorzunehmen. Das Ergebnis ist ein nutzwertorientiertes Produkt für Datenmanagement und verschiedene Datenanwendungsfälle.

Rubrik sieht im Wesentlichen diese Herausforderungen:

  • Datenschutz/Geschäftskontinuität – Ransomware und andere Malware-Angriffe werden im Jahr 2019 weiter zunehmen und sich zu intelligenteren Angriffen entwickeln. Naturkatastrophen und andere Ereignisse, die ganze Rechenzentren bedrohen, werden sich auch 2019 fortsetzen. Dies bedeutet, dass intelligentere und effizientere Wege zur Vermeidung von Betriebsunterbrechungen entwickelt werden müssen. Eine gute Datenschutzstrategie und ein Disaster-Recovery-Plan sind wesentliche Bestandteil der Geschäftskontinuität.
     
  • Archivierung/Erhaltung – Die „kalte“ Langzeitspeicherung wird 2019 weiterwachsen, da mehr Daten als je zuvor verwendet und produziert werden. Die Speicherung von Langzeitarchivdaten erfordert Innovationen von der Verwendung kosteneffizienter magnetischer Medien bis hin zu Medien, die weniger anfällig sind, mit der Zeit Bits zu verlieren. Da die Halbleitertechnologie immer preiswerter wird, könnte diese im Jahr 2019 zu einer Alternative für die Speicherung avancieren und die Datenerhaltung auf lange Sicht effizienter machen.
     
  • Compliance/Data Governance – Schwachstellen ebenso wie Vorschriften rund um die Datenhaltung werden im Laufe des kommenden Jahres weiter zunehmen. Unternehmen müssen nicht nur die am 25. Mai 2018 erlassenen DSGVO-Vorschriften einhalten, sondern 2019 auch deren Einhaltung nachweisen oder anderenfalls mit hohen Geldbußen rechnen. Die Datenschutzverordnung für den elektronischen Geschäftsverkehr wird in der zweiten Jahreshälfte 2019 umgesetzt und soll den Fortschritten in der elektronischen Kommunikation und den damit verbundenen Daten wie E-Mails, Nachrichten, Blogs, Websites und IoT-Geräten Rechnung tragen.

    Es wird einige Überschneidungen mit der ePrivacy-Verordnung und der DSGVO geben, aber der Hauptunterschied besteht darin, dass es bei der ePrivacy-Verordnung nur um die elektronische Kommunikation geht und bei der DSGVO um alle Arten von personenbezogenen Daten. Es wird ein Bedarf an Datenmanagementlösungen bestehen, die einfache, innovative Möglichkeiten bieten, Unternehmen bei der Demonstration und Aufrechterhaltung dieser neuen Compliance- und Regulierungsanforderungen zu unterstützen.
     
  • Kapazitätsoptimierung – Die Optimierung von Ressourcen wie Speicherkapazität ist entscheidend für die Kostenkontrolle. Der Einsatz neuer Anwendungen und Anwendungsfälle wie Analytik, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz nimmt zu. Dies bedeutet, dass die Notwendigkeit der Kapazitätsoptimierung zur Kostenkontrolle zunehmen wird, da andernfalls die IT-Budgets für Unternehmen, die diese digitale Transformation als Teil ihrer Geschäftsinitiativen nutzen, außer Kontrolle geraten werden.
     
  • Sichtbarkeit – Heute sind über 320 Millionen Workloads in Rechenzentren auf der ganzen Welt zu jeder Zeit aktiv. Bis 2020 wird es schätzungsweise über 450 Millionen Workloads weltweit geben, von denen mindestens die Hälfte aktiv in der Public Cloud läuft. Diese verstärkte Nutzung der Public Cloud in einer hybriden Cloud-Infrastruktur erhöht die Komplexität des Datenmanagements. Die Datentransparenz wird der entscheidende Schlüssel zur Verbesserung und Kostensenkung von Hybrid-Cloud-Umgebungen sein.

„Der World Backup Day steht an und diesem Jahr wird es soweit sein, dass die Fähigkeiten von Datenmanagementprodukten für Datenschutz, Langzeitarchivierung, Optimierung und Sichtbarkeit erweitert werden. Ziel ist es, Daten damit effizient zu verwalten und gleichzeitig die Kosten während der digitalen Transformation im Auge zu behalten“, erklärt Roland Stritt abschließend.

www.rubrik.com
 

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