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Die neue Cloud-Falle
Viele Unternehmen hinterfragen derzeit ihre Cloud-Strategie. Steigende Kosten, regulatorische Anforderungen und die wachsende Abhängigkeit von AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud haben die Diskussion über digitale Souveränität neu entfacht. Die häufigste Reaktion: Raus aus der Public Cloud, rein in Open Source.
Kommentar
In vielen Unternehmen war die Cloud in den vergangenen Jahren gesetzt – sei es für den Betrieb von Anwendungen oder die Speicherung von Daten.
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Unklare Kostenstrukturen
Laut einer Analyse von Future Processing überschreiten 72 Prozent der Unternehmen ihr Cloud-Budget. Vor allem KI-Ausgaben erweisen sich als Black Box.
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Souveränität und Cloud-Innovation schließen sich nicht aus
Jahrelang kursierte digitale Souveränität in deutschen IT-Kreisen als nobles Streben – etwas, das man irgendwann anstreben würde, sobald die Cloud-Migration abgeschlossen sei. Dieser Moment ist nun da.
Cloud-Migration als strategische Entscheidung
Die IT-Infrastruktur europäischer Unternehmen steht unter doppeltem Druck.
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Lizenzklarheit zahlt sich aus
Wer in die S/4HANA-Cloud-Welt wechselt, braucht eine individualisierte „Bill of Material“ aller dort benötigten SAP-Komponenten – ohne fachkundige Lizenzberatung ein schwer durchschaubares Unterfangen.
Hybride Microsoft-Strategien
Lange galt die Richtung als vorgegeben: möglichst viele Systeme in die Cloud verlagern, lokale Infrastrukturen abbauen, alles aus einer Hand beziehen. Doch viele Unternehmen bewerten diese Strategie inzwischen neu. Nicht weil Cloud-Dienste ihre Vorteile verloren hätten, sondern weil Kosten, Datenhoheit und langfristige Planbarkeit wieder stärker in den Fokus rücken.
46 Prozent müssten Geschäftsbetrieb einstellen
Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland müsste bei einem Cloud-Ausfall den Betrieb einstellen. Neun Prozent stünden sofort still, so der Bitkom.
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04.09.2026
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