Die Cloud kurbelt die Digitalisierung im Mittelstand an

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Kleine und mittelständische Unternehmen sehen in der Digitalisierung noch viel zu oft eine Last. Dabei bietet sie große Vorteile, wie die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und größerer, internationaler Kundenstämme. Das globale Technologieunternehmen Zoho gibt drei Tipps, wie der Mittelstand die digitale Transformation auf den Weg bringt.

Auch wenn es schön wäre, die Digitalisierung ist leider nicht per Knopfdruck zu erreichen: Die Einführung neuer Technologien braucht Zeit und die Mitarbeiter entsprechende Skills und Know-how. Die Reise zu beginnen ist dennoch ohne großen Aufwand möglich, wenn die Planung gut durchdacht ist. Dass sich der Weg lohnt, zeigen die steigenden Umsätze digitaler Unternehmen, während analoge Betriebe es schwer haben, wettbewerbsfähig zu bleiben. Zoho rät kleinen und mittelständischen Unternehmen daher, die folgenden Schritte auf ihre Digitalisierungsagenda zu setzen:

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1. Die Macht der Cloud nutzen

Die Zeit, auf klassische IT-Infrastrukturen zu setzen, ist schon allein aus Kostengründen vorbei: Clouds sind im Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich günstiger als Legacy-Systeme im eigenen Betrieb. Vor allem deshalb, weil Unternehmen nicht in eine eigene Server-Infrastruktur investieren müssen. Überdies bieten sie quasi endlose Ressourcen auf Knopfdruck und eine weitreichende Skalierbarkeit. Die Cloud stellt sicher, dass Daten, Anwendungen und Services jederzeit und von überall über das Internet verfügbar sind und aktualisiert sie in Echtzeit. Der Digitalisierung von Betriebsabläufen aller Abteilungen steht so nichts mehr im Wege. Auch als Basis für weitreichendere Analyse- und Monitoring-Szenarien ist die Cloud geeignet. Viele Provider bieten zu diesem Zweck native Services an, die Unternehmen nahtlos in die eigene Infrastruktur implementieren können.

2. In nachhaltige Technologien investieren

Die Pandemie hat beim Mittelstand für einen Digitalisierungsschub gesorgt: KMUs mussten, wie alle anderen Unternehmen auch, auf die gesetzlichen Homeoffice-Vorgaben reagieren. Viele Betriebe haben in Sachen Software allerdings überstürzt gehandelt und auf temporäre Insellösungen gesetzt. Um ihre Arbeitsmodelle zukunftsfähig zu gestalten, müssen sie aber auf nachhaltige Technologien setzen. Eine Plattform, die alle für den Betrieb genutzten Werkzeuge enthält und die Möglichkeit zur nahtlosen Anbindung von Drittanbieter-Anwendungen bietet, ist das Optimum. Der richtige Ort für eine solche Lösung ist die Cloud, denn sie gewährleistet, dass den Mitarbeitern alle relevanten Daten und Werkzeuge jederzeit und an jedem Ort zur Verfügung stehen. Die Erweiterbarkeit einer solchen Cloud-basierten Software-Plattform ist darüber hinaus für die langfristige Planung unabdingbar, da Unternehmen nur neue Apps und Services reibungslos in den Arbeitsalltag integrieren können, wenn die Umstände es zu gegebener Zeit verlangen. 

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3. Den Fokus auf Automatisierung legen

Umfangreiche Digitalisierungsprojekte fördern die Erstellung und die Speicherung von Daten. Als flexibler und skalierbarer Speicherort ist die Cloud für große Datenmengen besonders gut geeignet und dient somit als Basis für die Nutzung von künstlicher Intelligenz und Machine-Learning-Methoden. Die digitalen Helfer sind für Unternehmen extrem wertvoll und sparen viel Zeit – und damit Geld. Indem sie zum Beispiel relevante Informationen aus den Datensätzen automatisiert extrahieren, zusammenfassen und für die jeweiligen Entscheidungsträger bereitstellen, sind kostbare Mitarbeiterressourcen anderweitig einsetzbar. Je länger und intensiver Experten die künstliche Intelligenz schulen, desto weitreichender können die Automatisierungsszenarien letztlich ausfallen. Ein konkreter Anwendungsfall, der gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen hilft, sind KI-basierte Tools für das Customer Relationship Management (CRM). Sie können mühselige und sich wiederholende Aufgaben automatisiert durchführen, etwa das Anfertigen wöchentlicher Berichte nach einem bestimmten Schema oder das Senden von personalisierten E-Mails an Kunden nach dem Kauf eines Produkts. Elaboriertere Tools identifizieren darüber hinaus Muster in den täglichen CRM-Tätigkeiten und schlagen dazu passende Workflows vor, die die Nutzer dann individuell anpassen und implementieren können. Das spart viel Zeit und schafft Freiheit für die Mitarbeiter, sich um andere wichtige Aufgaben zu kümmern.  

Digitalisierung ist allerdings nur dann möglich, wenn auch die Belegschaft sie mitträgt. Das klappt nur, wenn die digitale Transformation offensichtliche Vorteile für den Einzelnen mit sich bringt. Eine Software-Plattform, die via Cloud-Anbindung jederzeit und an jedem Ort ein einheitliches und positives Nutzererlebnis bietet, ist in dem Zusammenhang Gold wert.

„Digitalisierung ist nicht nur ein Buzzword für Industriegiganten“, betont Suvish Viswanathan, Head of Marketing bei Zoho Europe. „Auch und vor allem kleine und mittelständische Unternehmen können durch die richtige Cloud-basierte Digitalisierungsstrategie schnell vorankommen. Sie kann das Unternehmen zum Beispiel in die Lage versetzen, sich sofort international aufzustellen und damit das Wachstum beschleunigen sowie die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Wer die Digitalisierung verschläft, den lassen andere Unternehmen hinter sich.“ ​

www.zoho.com/de

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