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Cloud

Knapp ein Viertel der deutschen Erwerbstätigen arbeitet derzeit im Homeoffice. In vielen Unternehmen zeichnet sich schon jetzt ein klarer Trend ab: die Arbeitswelt nach COVID-19 wird hybrid. Daheim, unterwegs und stationär im Geschäft zu arbeiten wird vielerorts normal sein.

Unternehmen setzen vermehrt Cloud-Anwendungen wie Office 365 ein, mit denen ihre Mitarbeiter standortunabhängig produktiv sein können. Zahlreiche Unternehmen in Deutschland leiden aber unter Performance-Probleme beim Arbeiten im Home-Office, wie die Riverbed Studie „Future of Work Global Survey“ ermittelt hat. Laut der Umfrage beklagten 44 Prozent der Führungskräfte aus Deutschland lange Reaktionszeiten bei App-Abrufen ihrer Mitarbeiter. Damit ein optimales Nutzungserlebnis, ein kontinuierlicher Geschäftsbetrieb und eine hohe Kundenzufriedenheit gewährleistet bleiben, müssen diese Apps aber hochperformant sein.

Bandbreite und Latenz

Die Latenzzeit spielt eine entscheidende Rolle dabei, ob eine App so funktioniert und reagiert, wie es der Benutzer von ihr erwartet. Mit einer größeren Bandbreite im Netzwerk lässt sich zwar der Datenverkehr straffen, aber sie ist noch kein Garant für eine optimale User Experience. Eine einfache Möglichkeit, sich das vorzustellen, ist eine Fahrt von München nach Berlin, die etwa 6,5 Stunden dauert. Selbst wenn die Autobahnen um einige Spuren vergrößert werden, um Platz für mehr Autos zu schaffen, wird die Fahrt immer noch ungefähr 6,5 Stunden dauern. Apps verhalten sich ähnlich. Solange sich die Latenz zwischen Start- und Endpunkt nicht ändert, bleibt die Reaktionszeit einer App unverändert.

Latenz als unnötiger Nervenkitzel

Vor allem bei zeitkritischen Projekten ist die Performance von Business Apps entscheidend. Der folgende Beispielfall soll verdeutlichen, wie Saas-Beschleunigung die Produktivität einer Taskforce deutlich verbessert.

Ein Dienstleister reagiert auf die Ausschreibung eines großen Unternehmens und muss innerhalb von einer Woche ein Angebot abgeben. Ein Team aus Sales- und Marketing-Mitarbeitern nutzt für die gemeinsame Arbeit an den Dateien Office 365 von Microsoft. Die Mitarbeiter erstellen ihre Entwürfe mit Word, Excel und PowerPoint. Sie organisieren ihre E-Mails und Termine mit Exchange und koordinieren das Projekt über SharePoint. Damit alle Beteiligten jederzeit auf die Dateien zugreifen können, richten sie sich OneDrive als zentrale Ablage ein.

Cloud-basierte Anwendungen sind natürlich latenzanfällig: schwankende App-Performance, langsame Up- und Downloads erschweren die Arbeit und sind vor allem bei Termindruck besonders lästig. Die Latenzen sind oft unvorhersehbar und ihre Intensität hängt stark vom Standort der Cloud-Rechenzentren ab. Je größer die Entfernung zwischen Anwendergerät und Datacenter ist, desto größer wird die Latenzproblematik.

Zuverlässige Performance durch Anwendungsbeschleunigung

Die IT-Teams von Unternehmen sollten zunächst prüfen, wodurch die Latenzen genau verursacht werden und basierend auf diesen Erkenntnissen dann die Performance-Optimierung realisieren. Im Fall der Office 365-Anwendungen ist ein SaaS Beschleuniger das geeignete Mittel, um die Performance der verschiedenen Apps deutlich zu verbessern. Der Accelerator beschleunigt die Kommunikation über die ganze WAN-Strecke hinweg, reduziert Latenzen und sorgt durch Deduplizierung für einen effizienten Daten-Traffic. Dadurch verringert sich das Datenvolumen bei leistungsfähigen Acceleratoren um 60-70%.

Der Einsatz von Anwendungsbeschleunigern vereinfacht die Zusammenarbeit über das WAN spürbar: Im Beispielfall oben könnte das Team mit einem Saas Accelerator die einwöchige Bearbeitungszeit um durchschnittlich zwei Tage verkürzen. Das macht solche Lösungen zu einem äußerst attraktiven Hilfsmittel – vor allem für sehr zeitkritische Projekte. Aber auch allgemein ist in Zeiten des Hybrid Office optimierte Anwendungsperformance dringend nötig sein, damit Unternehmen ihre Cloud-basierten Anwendungen voll ausschöpfen können.

www.riverbed.com/de
 


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