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Die meisten IT-Architekten gehen derzeit davon aus, dass Microservices die Antwort auf all die Probleme sind, die sie mit früheren Architekturen wie serviceorientierten Architekturen (SOA) und Enterprise Service Bus (ESB) hatten. Wenn man sich jedoch die aktuellen Microservices-Implementierungen in der Praxis anschaut, stellt man fest, dass auf der Ebene der Microservices häufig nichts anderes als die Funktionalität eines zentralen ESB implementiert wird.

Gelöst werden also mehr oder weniger die gleichen grundlegenden Probleme, nur in diesem Fall mit Microservices in verschiedenen Dimensionen. Hier kommt das Konzept des ´Service Mesh´ ins Spiel, das wichtige und oft genutzte Funktionalitäten bündelt und für die einzelnen Microservices bereitstellt.

Microservices-Architekturen im Wandel – Entwicklung und Herausforderungen

Eine Microservices-Architektur ist ein verteiltes System, in dem unterschiedliche Bauteile über das Netzwerk miteinander sprechen. In einem verteilten System kann der Ausfall eines fremden Computers den eigenen Computer lahmlegen. Es sind große Anstrengungen notwendig, um das Risiko für ein solches Ausfall-Szenario im Vorfeld zu minimieren und damit die Vorteile einer Microservices-Architektur nutzbar zu machen. Die Lösung könnte eine technologische Strategie sein, mit der wir die Irrtürmer der verteilten Datenverarbeitung adressieren können.[https://de.wikipedia.org/wiki/Fallacies_of_Distributed_Computing].

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