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Heutzutage hat die sichere Lagerung der eigenen Daten eine enorme Bedeutung. Da immer mehr Prozesse digital ablaufen und eine vermehrte Anzahl an Programmen zur Datengenerierung vorhanden ist, sind immer größere Speicherkapazitäten gefragt. 

Doch nicht nur aus Kapazitätsgründen, sondern auch aus Datensicherungsgründen sind über den eigenen PC hinausgehende Speichermedien essenziell. Zwei populäre Methoden hierzu sind Cloud-Server und NAS.

Erklärung: Was ist was?

Sowohl Cloud-Server als auch NAS ermöglichen die Speicherung verschiedenster Dateiformate:

  • Videomaterial
  • Audiomaterial
  • Dokumente
  • Programme

Dies sind nur einige Beispiele. Auch bringen sie unter Umständen eigene Rechenkapazitäten mit sich und beschleunigen die Dateiverarbeitung.

Cloud-Server: Rechner oder Dateilagerung?

Cloud-Server sind externe Online-Großspeicher, die von spezialisierten Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Hier gibt es drei Modelle: Zum einen die vornehmlich im beruflichen Kontext nützlichen Infrastructure as a Service (IaaS) und Platform as a Service (PaaS), zum anderen das zur Privatnutzung mehrheitlich favorisierte Software as a Service (SaaS). Das IaaS und PaaS stellen beispielsweise eigene Server zur Verfügung, die neben der Datenspeicherung auch die Steigerung der Rechenkapazitäten und weiterer Performance-Faktoren ermöglichen. Bei der SaaS wiederum stehen einzelne Anwendungen im Mittelpunkt, womit das Hochladen und Speichern von Daten gemeint ist.

NAS: Mehr als nur eine Festplatte

NAS (Network Attached Storage) als Netzwerkfestplatten sind weit mehr als bloße Festplatten. Will man nur Speicherplatz, so sichert man sich im Regelfall eine einfache externe Festplatte. Diese dient der Speicherung von Daten. Doch eine Netzwerkfestplatte bietet weitere Spielräume:

  • Teils Rechner mit eigenem Grafikanschluss
  • Verbindung mit dem eigenen Heimnetzwerk und Datenabruf über das Internet möglich
  • Mehrere private Server, auch für Mails, integriert

Der Umfang an Funktionen und Möglichkeiten variiert dabei von Produkt zu Produkt, wobei unterschiedlichste Varianten vom Modell für den Privateinsatz bis zum umfangreichen Firmenserver erhältlich sind. In Elektronikmärkten wie Saturn gibt es dazu eine große Auswahl an guten NAS-Servern.

Tipp: Wenn man sich online umschaut, findet man beispielsweise bei Saturn zur Zeit eine große Auswahl vergünstigter NAS-Server. Wer den Kauf eines NAS-Servers plant, sollte vorab außerdem auf Rabattportalen wie Sparwelt vorbeischauen. Viele Interessenten, gerade im Bereich Elektronik, entdecken dort noch einige Vergünstigungen in Form von Saturn Gutscheinen. Wer also recherchiert kann an der Stelle ordentlich Geld sparen.

Zentrale Unterschiede zwischen der Cloud-Lösung und NAS

Um zu schlussfolgern, welche Methode die sinnvollste ist, müssen zunächst die Unterschiede zwischen Cloud und NAS beleuchtet werden. Dabei fällt auf, dass jede Methode Eigenschaften und Vorzüge hat, die die andere wiederum nicht mitbringt. Die zentralen Differenzen liegen in den folgenden Bereichen:

  • Sicherheit
  • Schnelligkeit
  • Rechenleistung

Sicherheit der Daten: Ein Für und Aber bei beiden Methoden

Betrachtet man den Ort, an dem die Daten gespeichert werden, spricht zunächst vieles für NAS. In diesem Fall liegen die Daten daheim im Heimnetzwerk (bzw. im Firmennetzwerk) und sind somit ausschließlich in privaten Händen. Bei den meisten Cloud-Lösungen ist dies anders: Hier lagern die persönlichen Daten auf den Servern des jeweiligen Anbieters. Zwar gibt es über Systeme wie Owncloud und Nextcloud auch die Möglichkeit, sich private Server anzumieten. An dieser Stelle tritt jedoch das Problem zutage, dass ein Wartungsaufwand entsteht, den üblicherweise nur Personen mit ausgeprägten IT-Kenntnissen managen können.

Nimmt man in der Beurteilung der Sicherheit allerdings Abstand vom Aufbewahrungsort und begutachtet den Aspekt der Ausfallsicherheit, so punkten die Cloud-Systeme. Denn geht der NAS-Server kaputt, dann sind die Daten weg. Ein Cloud-Anbieter ist gegen solche Unfälle jedoch mit mehreren Festplatten abgesichert. Das macht die Cloud allem voran für Unternehmen sicherer. Des Weiteren punktet die Cloud im Vergleich mit NAS aufgrund der hohen Sicherheit gegen Hacker-Angriffe.

Schnelligkeit: Abhängig vom Einsatzort

In puncto Schnelligkeit ergibt sich eine Abhängigkeit vom angestrebten Einsatzort. Wer innerhalb des Heimnetzwerks zuhause Daten austauschen möchte – ob dies nun Streamings oder einfaches Hochladen von Dokumenten ist – ist mit NAS schneller unterwegs.

Sollen jedoch Daten mit anderen Personen ausgetauscht werden, die nicht im Heimnetzwerk sind, ist NAS wesentlich langsamer als die Cloud. Für den Fernaustausch von Daten empfiehlt sich somit die Cloud als bessere Lösung.

Rechenleistung: Ein großes Plus für die Cloud

Mit den von der Cloud im Rahmen des Cloud-Computings zur Verfügung gestellten Rechenleistungen – oder sogar ganzen Infrastrukturen – können die NAS-Server nicht mithalten. Diese sind zwar vereinzelt mit Grafik- und sogar Tastatur-Anschlüssen erhältlich und stellen eine Vielfalt an Funktionen in Aussicht, die einzelne Festplatten früher nicht erbracht haben. Doch mit den Qualitäten der Clouds kehren noch größere Spielräume ein. So sind beispielsweise mehrere Hundert CPU-Kerne in Paketen erhältlich. Zudem sind die gebuchten Leistungen bei einem Anstieg der benötigten Kapazitäten ohne Weiteres innerhalb kürzester Zeit – auch spontan – erweiterbar! Flexibilität und umfangreiche sowie hohe Leistungen sind es, womit sich die Cloud einmal mehr für Unternehmen ins Gespräch bringt.

Cloud-Server vs NAS: Welche Variante für wen?

Es hat sich bereits aus dem Verlauf herauskristallisiert, dass bei großen Anwendungsbereichen, wie es vornehmlich bei Unternehmen der Fall ist, die Cloud-Server punkten. Die wichtigsten Qualitäten sind hierbei:

  • Sicherheit im Falle des Serverausfalls
  • umfangreiche zusätzlich buchbare Services
  • bedarfsgerechte Anpassung an spontan aufkommende Bedürfnisse

Zwar liegen die Daten auf fremden Servern, doch gehen diese bei der Cloud durch die breite Aufstellung der Anbieter mit mehreren Festplatten auch beim Ausfall von Systemen nicht verloren. Dies ist für Unternehmen auch das ausschlaggebende Argument für die Cloud.

Privatnutzer wiederum entdecken vermehrt ihre Vorteile bei den NAS-Servern. Denn im privaten Kontext handelt es sich meistens um sehr geringe zu lagernde Datenmengen. Im Zweifelsfall nutzt man zwei Festplatten. Dabei relativieren sich die Anschaffungskosten für eine NAS-Festplatte dadurch, dass die bei einer Cloud häufig anfallenden monatlichen Folgekosten erspart bleiben. So gleichen sich die Ausgaben über einen längeren Zeitraum aus. Je nach Nutzungsdauer einer Cloud sind NAS-Server sogar deutlich günstiger.
 


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