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AnalyseFlexible Business Intelligence (BI) Lösungen dienen schon lange nicht mehr nur als klassische Analyse- und Auswertungstools, sondern bieten viele weitere Anwendungsmöglichkeiten.

Aktuelle Studien belegen, dass bei der Bereitstellung und Verwendung von BISoftware dem Thema „Self Service Business Intelligence“ eine immer bedeutendere Rolle zugewiesen wird. Mittels der neuen Lösungen sollen Endanwender die Möglichkeit bekommen, eigenständig Datenanalysen und Berichte zu erstellen, ohne dabei auf den Support der IT-Abteilung zurückgreifen zu müssen. Hierdurch können signifikante Kosten- und Zeiteinsparungen erzielt werden.

Während die modernen und flexiblen BI-Lösungen in großen Unternehmen und Konzernen bereits seit Längerem großflächig im Einsatz sind, kommt es im Mittelstand erst allmählich zu deren Einführung. Auch hier befindet sich der Trend jedoch seit einigen Jahren vermehrt auf dem Vormarsch.

Weil viele BI-Projekte gegenüber anderen IT-Themen eine vergleichsweise niedrige Priorisierung genießen, kommt deren Realisierung oftmals ins Stocken oder gar nicht erst zustande. Viele Unternehmen sehen ihre „Kernprobleme“ eher in anderen Bereichen und ziehen beispielsweise ein schon länger erforderliches Update der bereits vorhandenen ERP-Strukturen, die Anschaffung spezieller Expertensysteme (wie einem externen LVS oder anderen Drittsystemen) oder die Bewältigung weiterer offener Punkte und des Tagesgeschäftes vor.

Je früher der Einsatz, desto besser

Viele Praxisbeispiele haben in der Vergangenheit allerdings bewiesen, dass der frühzeitige Einsatz einer flexiblen Business Intelligence Lösung als Instrument zur Unterstützung und Vorbereitung verschiedenster Projekte schon sehr früh Früchte tragen kann – noch bevor die Software als klassisches BITool eingesetzt wird.

So können BI-Werkzeuge beispielsweise als optimale Unterstützung bei klassischen Migrationsprozessen fungieren. Da ERP-Systeme mit den Jahren ihres Fortbestandes immer individualisierter werden, gestalten sich ihre Update- Prozesse zunehmend komplexer.

Oftmals entstehen bei der jahrelangen Benutzung des Altsystems inkonsistente und gar fehlerhafte Datenbestände, die idealerweise bereits vor der Datenübernahme mittels einer umfangreichen Datenanalyse gefiltert und korrigiert werden sollten. Hierbei bietet sich eine flexible Business Intelligence Lösung als ideales Analysewerkzeug für die unbrauchbaren Datenbestände aus dem Altsystem an.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Neben dem ursprünglichen Anwendungsgebiet und den bereits erläuterten Einsatzmöglichkeiten gibt es viele weitere Szenarien, die durch die Verwendung von Business Intelligence Software unterstützt werden können:

  • Zur Verknüpfung mit Drittsystemen: Direkte Integration anstatt umfangreiche Replikation
  • Zur Steigerung der Datenqualität: Aufdeckung von fehlerhaften oder unvollständigen Einrichtungen
  • Verbesserte Datenübernahme aus Fremdsystemen: Frühzeitige Beurteilung der zur Verfügung gestellten Daten
  • Zur Bewertung geplanter Erweiterungen: Vorangestellte Analyse von Komplexitätsgrad und Datenvielfalt
  • Erfassung technischer Maschinendaten
  • Performance-Tuning und Sicherheit

Stets aktuelle und sorgfältig gepflegte Datenbestände sind für die reibungslose Abwicklung vieler Unternehmensprozesse somit unverzichtbar. Bestehende Inkonsistenzen und Fehler in den Datenstrukturen werden spätestens bei der tatsächlichen Realisierung eines BI-Projektes und der Generierung erster Dashboards ersichtlich. Es ist deshalb ratsam, bereits in einem frühen Stadium eine effiziente und flexible Business Intelligence Lösung zu implementieren, die künftig auch als Datenmanagement- Tool verwendet werden kann.

Claudius MalueClaudius Malue, Geschäftsführer prisma informatik GmbH

www.prisma-informatik.de

 

 


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