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Malware Danger Sign

Malware – zu deutsch Schadprogramme – sind Computerprogramme, die gezielt dafür entwickelt wurden, unerwünschte oder schädliche Funktionen auszuführen. In der Regel werden sie von Cyberkriminellen oder Hackern eingesetzt, um Daten zu stehlen, Opfer zu erpressen oder Systeme zum Absturz zu bringen. 

Welche Arten von Malware es gibt, wer davon betroffen sein kann und wie man sich davor schützt, erfahren Sie in diesem Interview mit Ralf Sydekum, Technical Manager DACH bei F5 Networks.

Herr Sydekum, was sind derzeit die häufigsten Angriffsmethoden?

Ralf Sydekum: Dazu gehört weiterhin das Einschleusen von Malware auf Endgeräte. Das können Viren, Trojaner, Würmer, Keylogger und andere Schadsysteme sein. Die Zielsetzungen dieser Attacken sind recht unterschiedlich und reichen von Böswilligkeit, Erpressung und Zerstörung bis hin zu Spionage.

Als mögliche Ziele kommen dabei nicht nur unternehmenseigene Endgeräte von Mitarbeitern in Frage, sondern auch die von Privatanwendern. Grundsätzlich ist jedes im Internet verbundene System wie PC, Tablet oder Smartphone ein permanentes Angriffsziel.

Wie können sich Nutzer davor schützen?

Ralf Sydekum: Gerade bei der privaten Nutzung hängt das Erkennen und Abwehren von Malware vom Engagement und technischen Verständnis jedes einzelnen Anwenders ab. Ein einfaches Aktivieren der im Betriebssystem integrierten Sicherheitstools wie Desktop-Firewall oder Virenscanner reicht häufig nicht aus. Und ist einmal ein Endgerät infiziert, kann die Schadsoftware auch auf damit verbundene Systeme wie Netzwerke oder Online-Seiten übertragen werden. Daher müssen Unternehmen ihre Internet-basierten Angebote mit weiteren Maßnahmen schützen.

Wie können Online-Anbieter die Nutzer bei der Sicherheit unterstützen?

Ralf Sydekum: Die Anbieter können dafür sorgen, dass zumindest eine laufende Transaktion nicht durch Malware-versetzte Endgeräte gestört, manipuliert oder gar verhindert wird. Eine dafür geeignete „Clientless-Lösung“ ist völlig transparent für den Anwender und bietet einen Schutz des Browsers durch Malware-Erkennung (z.B. Keylogger). Zudem sorgt sie schon bei der Dateneingabe für eine Verschlüsselung der Daten und wehrt darüber hinaus Phishing-Attacken erfolgreich ab. 

Herr Sydekum, herzlichen Dank für die Definition.


 

Ralf Sydekum, Technical Manager DACH
Ralf Sydekum
Technical Manager DACH, F5 Networks

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