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Behrens, cormeta AGDie Prozessindustrie hinkt laut Studien wie der BPI Mittelstand 2012 beim Qualitätsmanagement hinterher. Holger Behrens, Vorstand der cormeta ag, analysiert wie sich die Qualität der Produkte verbessern und dadurch die Gesamtleistung der Unternehmen erhöhen lässt.

Die IT-Markt-Analysten von Techconsult fragen in ihrer Langzeitstudie regelmäßig Entscheider nach ihrer Einschätzung der Unternehmensleistungen auf verschiedenen Gebieten. In der Studie „Business Performance Index (BPI) Mittelstand 2012“ schneidet die Prozessindustrie gegenüber Misch-, Serien-, Varianten- und Projektfertigern unterdurchschnittlich ab, wenn es um den Unterstützungsgrad durch die IT geht. Einen Entwicklungsspielraum erkennt die BPI-Studie insbesondere beim Qualitätsmanagement. Es bildet bei den abgefragten Prozessen mit dem Indexwert 65 (von 100 möglichen Prozentpunkten) gegenüber Produktentwicklung (77), Materialwirtschaft/Einkauf (73), Finanzen/Controlling (73), Produktion (71), Verkauf/Marketing (67) und Personal (67) das Schlusslicht. Da Konsumenten kritischer werden, scheint es ratsam, das Qualitätsmanagement (QM) zu optimieren und Qualität permanent über den gesamten Entstehungsprozess zu sichern.

Wer QM sagt, muss auch IT sagen


Die Top-3 der untersuchten Unternehmen aus der Prozessindustrie – Lebensmittel, Chemie, Pharma und Kosmetik – weisen die höchsten Werte beim IT-Unterstützungsgrad sowie dem Reifegrad innovativer IT-Lösungen auf. „Es gibt in der Prozessindustrie trotz positiver Ausreißer Verbesserungsmöglichkeiten beim Qualitätsmanagement. In der IT-Unterstützung liegt dabei der Schlüssel“, sagt Holger Behrens, Vorstand der cormeta ag, die beispielsweise mit Foodsprint eine Branchensoftware für die Nahrungsmittelindustrie im Portfolio hat.

Moderne ERP-Softwares berücksichtigen schon einen Großteil der Unternehmensprozesse. „Unser SAP-basiertes Foodsprint deckt vom Bestellwesen über Planung, Fertigung und Qualitätskontrolle bis zur FiBu alle betriebswirtschaftlichen Funktionen und Prozesse durchgängig ab“, so der cormeta-Vorstand. Auch der Anteil eines ERP am Qualitätsmanagement ist unbestritten. Aber meist greift es nur vor und nach der Produktion. Dazwischen sorgen In-Process-Kontrollen für die Qualitätssicherung, denen es aber an einer integrierten QM-IT-Unterstützung mangelt. „Im Lebensmittelbereich geht es um Farbe, Form und Geschmack oder Verunreinigungen. Will ich Ausschuss oder Rückrufe vermeiden, sollte ich schon in der Herstellung Fehler erkennen. Das In-Process-Qualitätsmanagement kann man mit QM-Modulen, etwa von SAP verbessern“, so Holger Behrens weiter.

Welche Unterstützung bieten QM-Module?


Zwischen Wareneingangsprüfung im Labor-Informations- und Management-System (LIMS) und Endkontrolle hilft eine zusätzlich zum ERP angebundene QM-Software, die Qualitätssicherung IT-gestützt zu managen. cormeta bindet bei Foodsprint SAP QM an. Damit lassen sich Prüfprozesse implementieren und produktspezifische Prüfmerkmale festlegen. Im QM wird hinterlegt, ob und wie oft während der Produktion Prüfungen vorgenommen werden sollen. In Foodsprint erzeugt das QM-System automatisch einen Prüfdatensatz mit Prüfvorgaben, -plänen, -intervallen etc.. Damit lassen sich alle Ergebnisse festhalten und dokumentieren. Zudem berücksichtigt die Software die verschiedenen Produktionschargen und versieht jede mit einem eigenen Prüflos. Damit die Produktion bei einem negativen Ergebnis nicht einfach weiterläuft, lassen sich die Werte automatisch an den Produktionsauftrag rückmelden. Dieser, oder Abschnitte davon, können erst finalisiert werden, wenn die Ergebnisse keine Mängel erkennen lassen.

Der QM-Vorgang ist komplett, wenn durch den Verwendungsentscheid alle Prüfungen dokumentiert und abgeschlossen wurden. Innerhalb des Produktionsprozesses können Mitarbeiter über Qualitätsmeldungen Mängel, etwa an Maschinen oder Zwischenprodukten, abwickeln und dokumentieren. Betroffene Chargen und deren Zusammensetzung sind leicht zu identifizieren und zu isolieren. „Nach gewissenhafter Ausführung der Qualitätsmeldung sind Störungen und Ursachen eliminiert. Am Ende stehen qualitativ einwandfreie Erzeugnisse und auch ein besserer BPI-Index“, resümiert cormeta-Vorstand Behrens.

Cormeta Foodsprint QM Cockpit 2 Klein

 

Bild 1: QM-Cockpit für Auswertungen: Hier ein Beispiel für die Stichprobenprüfung des pH-Werts.

 

 

 

 

Cormeta Foodsprint QM Cockpit 3 Klein

 

Bild 2: Auswertungen mit Merkmals- und Prüflostabelle im QM-Cockpit.

 www.cormeta.de


 

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