Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

4. Cyber Conference Week
01.07.19 - 05.07.19
In Online

IT kessel.19 – Der IT Fachkongress
04.07.19 - 04.07.19
In Messe Sindelfingen

IT-SOURCING 2019 – Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

IT-Sourcing 2019 - Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

ACMP Competence Days Berlin
11.09.19 - 11.09.19
In Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin

Anzeige

Anzeige

Identity Virtueller Mensch 638448292 500

Trotz massiver Vorfälle von Datendiebstahl und Hacks tun sich viele Unternehmen noch immer schwer bei der Umsetzung von sicheren Logins und Transaktionen. Dies hat die neue Identity Access Management Studie von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit KeyIdentity ergeben.

Passwörter nicht mehr ausreichend für sichere Authentifizierung

Für 61,6 Prozent der befragten Unternehmen ist das klassische Passwort noch immer die wichtigste Methode zur Authentifizierung, gefolgt von PINs (39,2 Prozent) und E-Mails (35,3 Prozent). Die Studienteilnehmer gehen allerdings auch davon aus, dass Passwörter in den kommenden fünf Jahren an Bedeutung verlieren und andere Authentifizierungsmethoden wie Fingerabdruck (+18,2 Prozent), Gesichtserkennung (+15,4 Prozent) oder Smartphone-Apps (+13,3 Prozent) häufiger zum Einsatz kommen.

„Regelmäßige Hacks und Vorfälle von Datendiebstahl belegen, dass selbst komplexe Passwörter heute nicht mehr für die Authentifizierung von digitalen Identitäten geeignet sind“, erklärt Dr. Amir Alsbih, CTO/COO von KeyIdentity. „Unternehmen müssen ihre Logins und Transaktionen daher dringend um eine leicht nutzbare, sichere Multi-Faktor-Authentifizierung ergänzen, um in der fortschreitenden Digitalisierung auch die Sicherheit zu garantieren. Hierbei wird etwa ein Passwort um einen zweiten Authentifizierungsfaktor – ein sogenanntes Token – ergänzt, das nur dem berechtigten Nutzer vorliegt. Ein Missbrauch durch externe Angreifer ist damit ausgeschlossen.“

KeyIdentity Studie1

Multi-Faktor-Authentifizierung unzureichend

Obwohl eine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) inzwischen unverzichtbar für den sicheren Umgang mit digitalen Identitäten ist, gibt es laut aktueller IDG-Studie noch deutlichen Nachholbedarf beim Einsatz der MFA-Lösungen: 69,2 Prozent der befragten Firmen nutzen die Methode für die eigenen Mitarbeiter. Nur bei 26,7 Prozent der Unternehmen müssen sich Geschäftspartner, Dienstleister und Zulieferer per MFA authentifizieren. Und geringe 13,7 Prozent aller befragten Firmen in Deutschland bieten die Multi-Faktor-Authentifizierung für Kunden etwa in Portalen oder eigenen Cloud-Anwendungen an.

„Gerade Webportale für Kunden sind häufig Angriffspunkte für Kriminelle und sollten deshalb besonders umfassend gesichert werden“, ergänzt Dr. Amir Alsbih. „Globale Player wie Apple, Google oder Microsoft haben diese Anforderung bereits erkannt und setzen zunehmend auf eine MFA-basierte Authentifizierung. Wenn Unternehmen die sensiblen Daten ihrer Kunden und Partner nicht aufs Spiel setzen wollen, sollten sie sich dringend mit der Einführung dieser Sicherheitslösungen auseinandersetzen. Das Gleiche gilt für die Zusammenarbeit mit Partnern, Dienstleistern und Zulieferern.“

KeyIdentity Studie2

Die Möglichkeiten für die Multi-Faktor-Authentifizierung sind heute bereits sehr vielfältig. Es lassen sich je nach Anforderung und Sicherheitsstufe des Nutzers passende Token-Typen auswählen. So hat die Identity Access Management Studie von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit KeyIdentity ergeben, dass Smartphones (44,9 Prozent), Smartcards (43,6 Prozent) und USB-Lösungen (37,2 Prozent) aktuell am häufigsten für MFA eingesetzt werden.

Durch ihre leichte Anwendbarkeit und den hohen Sicherheitsstandard bieten die unterschiedlichen MFA-Authentifizierungsmöglichkeiten Unternehmen heute eine wichtige Grundlage, um zudem die Anforderungen der ab Mai 2018 geltenden EU-Datenschutz-Grundverordnung sowie der EU-Zahlungsrichtlinie PSD2 zu erfüllen. Der IDG-Studie zufolge gilt die Umsetzung dieser Vorgaben heute als größte Compliance-Herausforderung für Unternehmen.

Die Identity Access Management Studie von IDG Research Services wurde im Juli 2017 durchgeführt. Im Rahmen der zugrundeliegenden Online-Befragung wurden 385 qualifizierte Interviews mit obersten IT- und Security-Verantwortlichen von Unternehmen in der DACH-Region geführt.

de.keyidentity.com

 
GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int F8b7e1d022db64d45d4b3c0f058aef02

Qualifikationslücken belasten die Security-Experten

Eine von Symantec (NASDAQ: SYMC), in Auftrag gegebene Studie zeichnet ein düsteres Bild…
Tb W190 H80 Crop Int 896ff6510a2409e6247fcae5fe8f3538

Jeder DNS-Angriff kostet mehr als 935.000 Euro

Unternehmen weltweit mussten im vergangenen Jahr einen Anstieg von DNS-Angriffen von…
Tb W190 H80 Crop Int B6a4f617c9f25e1a37c1e013d5dbec80

Digitalisierung schafft neue Geschäftsmodelle in der Industrie

Vernetzte Maschinen, die miteinander kommunizieren, Roboter, die Reparaturen durchführen,…
M&A

AR/VR-Report: Der Markt kommt in die Reifephase

Laut aktuellem M&A-Marktbericht zu Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) von…
Smartphone am Strand

EU-Roaming-Verordnung sorgt für mehr IT-Sicherheit im Urlaub

Deutsche Urlauber verzichten zunehmend auf die Nutzung von WLAN-Netzen, wie eine aktuelle…
Cloud Computing

Cloud-Nutzung auf Rekordniveau bei Unternehmen

Cloud Computing wächst so stark wie nie in Deutschland: Im Jahr 2018 nutzten drei von…