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KI Roboterarme 235214128 500

Stattliche 80 Prozent der Unternehmen investieren bereits in Künstliche Intelligenz (KI). Trotzdem glaubt jeder dritte Entscheider, dass seine Organisation in den nächsten drei Jahren mehr für KI-Technologien ausgeben muss, wenn sie mit ihren Mitbewerbern Schritt halten will. 

Gleichzeitig erwarten die Firmen erhebliche Hindernisse bei der Einführung, die sie unter anderem durch die Schaffung der neuen Position eines Chief Artificial Intelligence Officers (CIAO) überwinden wollen.

Das sind einige der Ergebnisse einer aktuellen Studie zum Thema Künstliche Intelligenz, für die das Technologie-Marktforschungsinstitut Vanson Bourne Im Auftrag von Teradata 260 weltweit tätige Großunternehmen befragt hat.

„Diese Studie fördert einen wichtigen Trend zutage: Unternehmen sehen KI als strategische Priorität an, mit deren Hilfe sie den Wettbewerb in ihren jeweiligen Branchen überholen wollen“, sagt Atif Kureishy, Vice President, Emerging Practices bei Think Big Analytics, einem Tochterunternehmen von Teradata. „Um jedoch das volle Potenzial dieser Technologie auszuschöpfen und maximale Kapitalrendite (englisch Return on Investment oder ROI) zu erzielen, müssen sie ihre Strategie so überarbeiten, dass KI vom Rechenzentrum bis zum Vorstandsbüro eine wesentliche Rolle spielt.“

Unternehmen verstärken ihre KI-Investitionen

Die Umfrage ergab auch, dass die Unternehmen optimistisch sind und damit rechnen, dass ihre KI-Investitionen die Kosten wieder einspielen werden. In den folgenden Branchen erwarten die Befragten die größten Auswirkungen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz: IT-, Technologie- und Telekommunikationsunternehmen (59 Prozent), Service- und Beratungsleistungen im B2B-Bereich (Professional Services, 43 Prozent) sowie B2C- und Finanzdienstleistungen (jeweils 32 Prozent). Anders als im weltweiten Trend sehen europäische Unternehmen die verarbeitende Industrie mit 32 Prozent an dritter Stelle – noch vor Finanzdienstleistungen.

Zusätzlichen Umsatz durch KI erhoffen sich die Unternehmen vor allem in den Bereichen Produktinnovation beziehungsweise Forschung & Entwicklung (50 Prozent), im Kundenservice (46 Prozent) sowie in der Lieferkette und im operativen Betrieb (42 Prozent). Das deckt sich mit den Bereichen, in denen vorrangig in KI investiert wird: Kundenerlebnis (62 Prozent), Produktinnovation (59 Prozent) und Optimierung der Betriebsabläufe (55 Prozent).

Trotz des hohen Verbreitungsgrads und des erwarteten ROI bleibt noch viel Raum für weitere Implementierungen:

  • 80 Prozent der Befragten geben zwar an, dass KI in ihrer Organisation bereits produktiv eingesetzt wird, 42 Prozent sagen aber auch, dass der Einsatz in vielen weiteren Bereichen des Unternehmens ebenfalls sinnvoll wäre.
  • 30 Prozent glauben, dass ihr Unternehmen nicht genug investiert und in den nächsten drei Jahren mehr für KI-Technologien ausgeben muss, um mit seinen Mitbewerbern Schritt zu halten.
  • Die Unternehmen erwarten, dass KI eine langfristige Perspektive bietet und wollen ihre Investitionen in diese Technologie in den nächsten fünf Jahren verdoppeln, innerhalb der nächsten zehn Jahre sogar verdreifachen.

Hindernisse bei der KI-Einführung

Nahezu alle Befragten erwarten – wie bei der Einführung neuer Technologien üblich – Hindernisse bei der Einführung und beim Nachweis des ROI. Die Unternehmen sind bereit, weiter in KI zu investieren, vor allem wegen der Kosten- und Zeiteinsparungen, mit denen die Entscheider in Management und IT rechnen. Sie nennen aber die unzureichende IT-Infrastruktur und den Mangel an Personal und Know-how als wichtigste Einstiegsbarrieren. Weniger besorgt sind die Manager, wenn es um den Einfluss der Technologie auf die Arbeitsmoral und die Wirtschaftlichkeitsrechnung geht.

  • 91 Prozent erwarten Hindernisse bei der KI-Einführung, und zwar: unzureichende IT-Infrastruktur (40 Prozent), Mangel an Personal und Know-how (34 Prozent), zu wenig Budget für die Einführung (30 Prozent), komplizierte Strategien, Richtlinien und Vorgaben (28 Prozent), Auswirkungen auf die Kundenerwartungen (23 Prozent), Einfluss von KI und Automatisierung auf die Arbeitsmoral (20 Prozent) sowie ein schwacher Business Case für die Einführung von KI-Technologien (19 Prozent).
  • Wenn es um die Renditen aus ihren KI-Investitionen geht, erwarten die Unternehmen etwa zu gleichen Teilen Umsatzsteigerungen (53 Prozent) und Kosteneinsparungen durch Effizienzsteigerungen (47 Prozent).
  • Nur 28 Prozent der Befragten glauben, dass es im Unternehmen genug ausgebildetes Personal gibt, um KI zu kaufen, zu entwickeln und einzuführen.


„Seit wir KI-Lösungen in immer mehr Unternehmensbereichen einsetzen, schätzen wir Künstliche Intelligenz als eine bewährte Methode, unsere Abläufe zu straffen und den Umsatz zu steigern“, sagt Nadeem Gulzar, Head of Global Analytics bei der Danske Bank. „Wie bei allen neuen Technologien ist es aber schwierig, genug ausgebildetes Personal zu finden. Deshalb ist es für unsere weiteren Investitionen in diese Technologie wichtig, dass es neben Standard-Versionen auch die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern gibt.“

Wie Unternehmen messbaren Nutzen aus KI ziehen wollen

Die Unternehmen erwarten in den nächsten fünf Jahren einen ROI von 99 Prozent für jeden heute investierten Euro und 187 Prozent ROI in den kommenden zehn Jahren.

Gegenwärtig überlassen die Unternehmen die strategische Planung und den Einsatz von KI heute ihren CIOs (47 Prozent) oder CTOs (43 Prozent). 62 Prozent der Befragten gehen aber davon aus, dass KI künftig so entscheidend für die Unternehmensstrategie sein wird, dass sie einen Chief Artificial Intelligence Officer (CIAO) brauchen, der die Einführung unternehmensweit koordiniert und verantwortet.

www.teradata.com/ai

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