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DigitalisierungDigital Transformation Update: Zweiter Bericht der neuen Studienreihe zum Thema Digitalisierung aus den Händen der Experton Group im Auftrag von Microsoft ist Online.

Im zweiten Teil der Studie zeigt die Experton Group die Voraussetzungen auf, die geschaffen werden müssen, um die ermittelten Herausforderungen meistern zu können. Folgende Voraussetzungen für die nötige Digital Readiness sind aus Anwendersicht zu nennen:

  • Die IT-Infrastruktur (mit Einbezug neuer Technologien) ist maßgebend für den digitalen Wandel – 59% der Anwenderunternehmen sind hier unzureichend aufgestellt
  • Aufbau einer offenen Kultur im Unternehmen, sowie Digitalisierung der Produkte und Dienstleistungen sind immens wichtig – Themen wie Social Literacy und Prozesstransparenz sind bedeutende Disziplinen
  • Komplexität und Kosten sind Hemmnisse für Unternehmen, Qualitätssteigerung und Wettbewerbsfähigkeit hingegen Treiber – Anwender tun gut daran die bestehenden Geschäftsziele zu hinterfragen und neue Maßstäbe zu setzen

Das digitale Zeitalter verändert klassische Unternehmensstrukturen sowie den Markt an sich grundlegend. Darauf müssen sich Organisation einstellen um gegenwärtig sowie mit Blick auf die Zukunft wettbewerbsfähig bleiben zu können. Wichtig ist hier vor allem, dass sich die Unternehmen der Notwendigkeit der Digitalen Transformation bewusstwerden und daraufhin Voraussetzungen in der Auf- und Ablauforganisation schaffen. (Neue) Verantwortlichkeiten müssen festgelegt werden und die IT muss zunehmend in die Corporate Culture als Produktionsfaktor eingebunden werden.

Technologische Voraussetzungen als Fundament

IT stellt die fundamentale Voraussetzung für den digitalen Wandel dar. Hier muss sie vor allem die Rolle einnehmen, agil, flexibel und schnell unterstützen zu können.

In der Studie, geleitet von Heiko Henkes in Zusammenarbeit mit Simone Betz, geht es unter anderem darum heraus zu finden, welche kulturellen und technologischen Veränderungen auf Anwenderseite geschaffen werden müssen, um die Digitale Transformation voranzutreiben und zukunftsfähig zu bleiben bzw. zu werden. Dabei fällt beispielsweise das Stichwort Collaboration/Teamwork. Soll heißen, die Transformation kann nur gelingen, wenn alle in einem Boot sitzen und an einem Strang ziehen.

„Der Digitalisierung von Prozessen im Kontext von Collaboration/Teamwork wird zurecht die größte Bedeutung beigemessen. Hier können Unternehmen immens viel Boden gut machen“, so Studienleiter Heiko Henkes. Das Gros der Unternehmen hat die Bedeutung moderner Plattformen zum effizienten Kommunikation bereits erkannt.

Voraussetzungen der Digitalen Transformation

Der Bericht zeigt Lösungen für das tägliche Geschäft auf, welche alle Bereiche des Unternehmens durchdringen sollen. Generell müssen die neuen Technologien mit einbezogen werden, dazu gehören aktuelle IT-Trends wie Big Data, Cloud, Security, Social Business oder Mobile Computing. Diese rücken auch ins Zentrum der Investitionen, die Voraussetzungen für die Digitalisierung sind. Bis 2020 werden Anwenderunternehmen in Deutschland über 36 Mrd. Euro für die Digital Transformation ausgeben. Die Prioritäten wechseln dabei von einem Produkt- und Lösungsfokussierten Ansatz hin zu einem Service-orientierten Ansatz.

Die Technologie ist nur ein Baustein auf dem Weg zur Digitalen Transformation – auch auf Unternehmensebene gilt es, gewisse Voraussetzungen zu erfüllen.

Daher stellt sich die Frage, inwieweit bzw. wie stark die Bereiche Unternehmensstrategie, -organisation und -prozesse von der Digitalen Transformation beeinflusst werden. Schließlich ändert die Digitale Transformation ganze Geschäftsmodelle und alle damit einhergehenden Geschäftsprozesse. Dabei steht nicht im Fokus, wie man bestehende Prozesse evtl. verbessern könnte. Vielmehr geht es darum, neue Prozesse zu entwickeln und zu ermöglichen, die es vorher so noch gar nicht gab.

Um mit diesen Prozessen Erfolg zu haben ist es entscheidend den ersten Schritt zu machen und sich als erster mit den neuen, innovativen Prozessen am Markt zu etablieren. Weitere zentrale Bausteine für den Erfolg sind eine digitale Kultur, ein digitaler Arbeitsplatz und eine Digitalisierung der Produkte und Dienstleistungen.

Ebenso müssen gewisse Voraussetzungen für die strategische Umstellung auf Digitalisierung gegeben sein. Darunter zählen eine klare und gut strukturierte Strategie, vernetzte und transparente Maßnahmen sowie eine exakte Definition der Zuständigkeitsbereiche der am Prozess Beteiligten und Verantwortlichen.

Dabei stehen vor allem die CEO’s in der Pflicht. Sie müssen die Vision vorgeben, Ängste abbauen, den Wandel vorantreiben und die richtigen Menschen für diesen Wandel finden. Neue Führungskräfte wie die eines Chief Digital Officers mit Berichtsweg an den CEO sollten eingesetzt werden, um dann die Umsetzung voranzutreiben. „Ohne die richtigen Menschen, die bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften wie Risikobereitschaft, Enthusiasmus, Entschlossenheit, Mut und Prozess- und Datenverständnis mitbringen, ist eine erfolgreiche Digitale Transformation nicht umsetzbar“ so Simone Betz. Voraussetzung: Check der Mitarbeiter-Mentalität und Onbording von digital natives

DER Touristik zum Beispiel hat eine neue Position geschaffen, die des CTO (Chief Transformation Officer), Schindler Aufzüge präsentierte einen CDO (Chief Digital Officer). Dies zeigt jedoch auch, dass die Unternehmen sich der Relevanz dieser nötigen Umstellungen mittlerweile bewusst sind. Die dynamische und globale Wettbewerbssituation genauso wie die Digitalisierung der Geschäftswelt fordern die Unternehmen also zunehmend auf, sich in ihren Abläufen und Organisationen zu verändern. Es führt kein Weg daran vorbei sich dem zu stellen.

Auf dem digitalen Weg gilt es die Hürden zu überwinden und das Ziel vor Augen zu behalten

Die treibenden Kräfte hin zu einem digitalen Wandel sind laut der Befragung von 400 Anwenderunternehmen über alle Branchen und Größenklassen unter anderem die Qualitätssteigerung und die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und die Beibehaltung oder gar Optimierung der Produktivität. Gewisse Hemmnisse gegenüber der digitalen Transformation verspüren die befragten Unternehmen dagegen oftmals bei den anfänglich hohen Kosten das Unternehmen auf die Transformation vorzubereiten, die Komplexität und fehlendes Know-how. Diese werden aber je nach Unternehmensgröße anders wahrgenommen. Um diese Hemmnisse überwinden zu können, kommt besonders den Mitarbeitern und den Führungskräften eine Schlüsselrolle zu. Vielfach wurden gerade die Führungskräfte von den digitalen Kommunikationskanälen und den sich daraus ergebenen Möglichkeiten der permanenten Erreichbarkeit unterschätzt. Die Folge sind Unproduktivität aufgrund des „Information-Overflows“ sowie das „Verbrennen“ junger High Potentials.

Die Digitalisierung hat schon begonnen

Um also weiterhin Wettbewerbsfähig bleiben zu können, sind viele wichtige Voraussetzungen zu schaffen, um einer erfolgreichen Zukunft entgegen sehen zu können. Dabei gilt es jetzt zu handeln und dies auf allen nur erdenklichen Ebenen. Das Geschäftsmodell muss ständig bewertet, überdacht und weiterentwickelt werden.

Weitere Informationen:

Die Experton Group und Microsoft stellen den zweiten Teil der Studienreihe „Digitale Transformation“ vor, welcher hier zum Download bereit steht.

www.experton-group.de

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