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Software Defined Storage (SDS) ist ein junges Thema mit großem Marktpotential, steht aber irgendwie immer noch in den Startlöchern. Viele Argumente sprechen dafür, bei allen Datensicherungsfunktionen standardbasierte Hardware und Software zu trennen. Das Zögern vieler Anwender ist da nicht recht nachvollziehbar. Ein Kommentar von Uwe Wiest, Director Storage Solutions Dell Germany.

Denn nur Software Defined Storage löst auf lange Sicht die Probleme, die sich durch das dramatisch veränderte Datenaufkommen ergeben. Die Datenmenge steigt nicht mehr nur quantitativ durch die zunehmende Digitalisierung von immer mehr Geschäftsprozessen. Auch qualitativ stieg in den letzten Jahren der Anteil sogenannter unstrukturierter Daten, wie sie etwa durch soziale Medien entstehen, auf fast 90 Prozent. Dieses Wachstum ist nur schwer vorhersehbar und erfordert hochflexible, leistungsfähige und zuverlässige Speicherlandschaften.

An der Abkopplung von Hardware und Software zur Flexibilisierung von Speicherstrukturen führt definitiv kein Weg vorbei. Ausreden gibt es eigentlich keine: Alle Datenträger lassen sich zu einem gemeinsam genutzten Hardware-Pool vereinen. Wichtige software-basierte Funktionen zur Optimierung und Sicherung der Speicherqualität wie Snapshot, Deduplizierung, Replikation und Thin Provisioning stehen schon längst hardwareübergreifend zur Verfügung.

Wem eine solche Abkopplung zu abstrakt erscheint, dem steht ein evolutionärer Königsweg zur Verfügung, um sich schrittweise auf den Weg zu machen. Die Aufwertung bereits existierender klassischer Speicherstrukturen durch Software Defined Storage bietet etwa eine Alternative für Administratoren, die ihre bisherige Speicherlandschaft nicht über Bord werfen wollen. Die Einführung eines dynamischen Tierings von Informationen ist ein gutes Beispiel dafür. Dynamisch und automatisch werden Daten je nach Häufigkeit des Zugriffs entweder auf teure Datenträger mit schneller Zugriffszeit oder auf kostengünstige, langsamere Medien verteilt. Bestehende Hardware-Strukturen, in die viel Geld investiert wurde und die sich bewährt haben, bleiben bei einer solchen Aufwertung erhalten. Es werden daher auch weiterhin Hardware- und Software-definierte Speicherwelten koexistieren.

Storage-Verantwortliche können aber auch schon jetzt den direkten, „revolutionären“ Weg einer kompletten Abkopplung von Hardware und Software gehen. Für Unternehmen, die neue, zum Beispiel webbasierte Applikationen mit der entsprechenden sicheren, flexiblen und leistungsfähigen Speicherumgebung unterstützen müssen, empfiehlt es sich, jetzt auf reine Softwarelösungen umzuschalten.

Zum Spektrum der hierfür verfügbaren Lösungen gehören konvergente Infrastrukturen für einzelne Rechenzentren über eine private oder Hybrid Cloud. Hyperkonvergente Infrastrukturen verzahnen Server, Speicher, Netzwerkkomponenten und Virtualisierungssoftware in einer Softwarelösung oder in einer Appliance und bieten dabei noch Zusatzfunktionen wie etwa Daten-Deduplizierung. Web-Scale- und objektorientierte Umgebungen abstrahieren völlig von der vorhandenen Hardware lenken den enormen Speicherbedarf etwa in der Internetwirtschaft über standardisierte Schnittstellen auf die frei verfügbare Hardware und bieten zahlreiche Zusatzfunktionalitäten.

Ob Evolution oder Revolution - die Wege sind da, man muss sie nur noch gehen. Anbieter sollten nun Lösungen implementieren, die die versprochene Flexibilität bieten, ohne dabei Qualität und Verlässlichkeit zu vernachlässigen. Zum einen müssen vorgetestete Lösungspakete oder End-to-End-Referenzarchitekturen angeboten werden. Zum anderen müssen individuelle Lösungen mit entsprechendem Support eingerichtet werden. 

www.dell.de

 
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