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22.11.17 - 22.11.17
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In Frankfurt

Data Centre World
28.11.17 - 29.11.17
In Frankfurt

IT-Tage 2017
11.12.17 - 14.12.17
In Frankfurt, Messe Kap Europa

Net.Law.S 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Nürnberg, Messezentrum


FactsheetIT-Entscheider stecken in der Klemme: Ein erheblicher Anteil ihrer Budgets ist heute durch mächtige ERP-Anwendungen gebunden, die als On-Premise-Installation laufen. Für Zukunftsthemen wie Business Intelligence, Mobile Applications oder Collaboration bleiben nicht genügend Ressourcen. Hybride Systeme könnten einen Ausweg aus dem Dilemma bieten.
 
 
Gegenwärtig sind ERP-Syteme von SAP und seinen Mitbewerbern lebenswichtig für Unternehmen aus Industrie und Handel: In den mächtigen ERP-Systemen fließen die Informationsströme der immer komplexer werdenden Organisationen zusammen. Aber bei den IT-Experten mehrt sich die Kritik: ERP-Systeme klassischen Zuschnitts können mit der Dynamik und der Volatilität in den Unternehmen nicht mehr mithalten. „CIOs überdenken ihre ERP-Strategie dank modularer, cloud-basierter Geschäftsanwendungen, die praktikable Alternativen zu den schwerfälligen, unflexiblen und teuren Systemen bieten, die lange die Branche dominiert haben“, schreibt das Beratungsunternehmen PriceWaterhouseCoopers (PwC) in seinem  Report „Beyond ERP“.

IT-Entscheider unter Druck

Wenn man dem Analyseinstitut Forrester Research glauben darf, bleibt es jedoch derzeit meistens beim Nachdenken: In einer Umfrage unter 1.085 IT-Entscheidern in Europa und Nordamerika räumen 75 Prozent der Befragten dem Update bestehender Anwendungen eine hohe oder gar kritische Priorität ein – der höchste Wert in der Studie. Immerhin 68 Prozent räumen Upgrades und Releasewechseln mindestens hohe Priorität ein. Allerdings sind das nicht die Themen, mit denen man beim CEO oder dem Vertrieb punkten kann. Die erwarten von ihren IT-Managern mehr Engagement für Themen wie Business Intelligence, Kollaboration und der Kreation nutzwertiger mobiler Apps. 

Was bringt SAP S/4HANA?

Daraus resultiert Handlungsdruck. Oft ist auch das Schlagwort SAP S/4HANA als nächste Evolutionsstufe von ERP-Systemen Stein des Denkanstoßes. Wenn man sich mit den Kernfragen „Was bringt mir S/4HANA?“ und „Welche Auswirkungen hat es auf mein heutiges Setup bei Betrieb und Prozessen?“ beschäftigt, kommt man schnell dazu, das heutige Setup gesamthaft neu zu bewerten. Laut einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC), die von arvato, Dell, Intel und SNP gesponsert wurde, planen 38 Prozent der befragten Experten eine komplette Neuorientierung ihrer SAP-Systeme. Interessant dabei: Der Studie zufolge bevorzugen ein Drittel der Unternehmen für den Betrieb von S/4HANA den Eigenbetrieb. Ein weiteres Drittel präferiert das Hosting und das letzte Drittel einen hybriden Ansatz.
 
Systemlandschaft
Bei der Implementierung von hybriden IT-Infrastrukturen verbleiben unternehmenskritische IT-Leistungen im eigenen Rechenzentrum (On-Premise) und werden über Legacy-Systeme erbracht. Erweitert werden diese Systeme um IT-Leistungen aus der Cloud. Dabei ist es zielführend, Lösungen und Daten in die Cloud zu geben, die durch eine hohe Änderungsdynamik einen hohen Aufwand für Betrieb und Wartung verursachen. Dazu zählt der Bereich Außenwirtschaft, in dem internationale Abkommen, Regularien und Gesetze die Zoll- und Exportabwicklung beeinflussen. Die Folge sind zahlreiche Anpassungen, die aufwändig sind, weil sie Expertenwissen über die Außenwirtschaft erfordern. Ähnliches gilt für die Logistik, wo der Trend zur Kollaboration von Verladern, Logistikdienstleistern und Empfängern geht – IT-Integration eingeschlossen. Solche Spezialanwendungen lassen sich in Cloud-Lösungen deutlich schneller und kostengünstiger realisieren und anpassen als in On-Premise-ERP-Systemen.

Kostenvorteile für hybride Systeme?

Aber in welchen Konstellationen lohnt sich der Einsatz hybrider ERP-Systeme – und welche Kriterien müssen IT-Entscheider bei der Evaluierung beachten? Das Software- und IT-Beratungshaus AEB nennt in dem Factsheet „Optimierte SAP®-Systeme in Außenwirtschaft und Logistik“ fünf Punkte, die Unternehmen analysieren sollten:
  • Gesamtkostenbetrachtung. Implementierungskosten, Hardwarekosten, Lizenz bzw. Transaktionskosten, Aufwand für Wartung und Betrieb. Bei einem Fünfjahresvergleich durch das Beratungsunternehmen PwC lagen die Hybridsysteme in diesem Punkt deutlich vorn.
  • Integration in die Systemlandschaft. Eine entscheidende Frage: Wie gut passen Cloud-Lösungen in bestehende IT-Systeme, deren Kern laut einer Studie des SAP-Beratungsunternehmens CBS zu 87 Prozent ein globales SAP®-ERP-System ist? Allerdings existieren daneben noch eine Vielzahl weiterer SAP- und Non-SAP-ERP-Systeme. Hier bieten Cloud-Applikationen die Chance zur „funktionalen Konsolidierung“, da auch in heterogenen Systemlandschaften oftmals die unterschiedlichen ERP-on-Premise-Lösungen die gleichen Cloud Services nutzen können.
  • Funktionalität und Usabilty. Das Kernthema: Mit welcher Systemlandschaft können die funktionalen Anforderungen des Fachbereichs besser erfüllt werden? – Wenn Unternehmen eine Anwendung aus der Cloud beziehen, wird es sehr wichtig, dass sie trotzdem Einfluss auf den Ablauf der Prozesse und Details der Funktionalität nehmen können. Weitere Kriterien sind Internationalisierbarkeit und die nutzerfreundliche Organisation des Zusammenspiels der Lösungen mehrerer Anbieter.
  • Service und Fachkompetenz des Anbieters. Unternehmen sollten nicht nur die Softwarelösung prüfen, sondern im Sinne des Risikomanagements auch den Anbieter selbst. Zu den Kriterien zählt die finanzielle Stabilität ebenso wie Qualität des Services und des Supports. Last, but not least: Bei Spezialsoftware wie Außenhandels- oder Logistiklösungen ist die Fachkompetenz des Anbieters essentiell. 
  • Datenschutz und Datensicherheit: Bei einer Integration von Cloud-Lösungen sind sowohl die Sicherheit der Datenübertragung als auch die Sicherheit des Rechenzentrums selbst Grundanforderungen. Der Datenschutz spielt eine größere Rolle seit der Europäische Gerichtshof (EuGH) der einfachen Datenübermittlung in die USA nach dem Safe-Harbor-Abkommen einen Riegel vorgeschoben hat. Dies begünstigt Anbieter, die ihr Rechenzentrum in der EU betreiben – jedenfalls bis ein neues Datenschutzabkommen zwischen der EU und den USA verhandelt ist.  

Fakten zum Download

Das AEB Factsheet „Optimierte SAP-Systeme in Außenwirtschaft und Logistik“ bietet einen Überblick über die Pros und Contras hybrider Systemlandschaften. Es bietet somit eine Entscheidungshilfe, ob und falls ja welche Funktionalitäten sinnvoll mittels Cloud-Software eingebunden werden können.
 
>> Jetzt hier kostenlos downloaden:

 

 

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