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HP verliert am stärksten

PC-Auslieferungen brechen um 20 Prozent ein

Im dritten Quartal 2026 wurden weltweit 62,7 Millionen PCs ausgeliefert. Als Hauptgrund nennt IDC die Speicherknappheit durch KI-Rechenzentren.

PC-Auslieferungen brechen um 20 Prozent ein

Die weltweiten PC-Auslieferungen sind im dritten Quartal 2026 deutlich gesunken. Nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC wurden 62,7 Millionen Geräte ausgeliefert, nach 78,5 Millionen im Vorjahresquartal. Das entspricht einem Rückgang von 20,1 Prozent. Als Hauptgrund nennt IDC die Knappheit bei Speicherchips und in der Lieferkette, die durch die Nachfrage nach KI-Servern ausgelöst wurde.

PCs: Vorgezogene Käufe im ersten Halbjahr

Hersteller hatten in der ersten Jahreshälfte in Erwartung steigender Preise verstärkt Bauteile und Geräte eingekauft. Laut IDC zog das Volumen aus der zweiten Jahreshälfte nach vorn und ließ das dritte Quartal ohne Nachfrage zurück. Normalerweise liegt das dritte Quartal über dem zweiten, in diesem Jahr blieb es darunter.

Händler könnten die Preise wegen hoher Lagerbestände und schwacher Nachfrage kurzfristig senken. Laut IDC werden sie aber deutlich über dem Vorjahresniveau bleiben.

„Die Händler befürchten nun, zu viele Lagerbestände in einen Markt zu tragen, in dem hohe Preise die Nachfrage dämpfen.”
Jitesh Ubrani, Research Director bei IDC

Als größeres Risiko sieht IDC die gesamtwirtschaftliche Lage, die sich seit dem Vorquartal verschlechtert habe. Sie könne die Nachfrage für den Rest des Jahres 2026 und bis ins Jahr 2027 weiter drücken.

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HP verliert am stärksten

Lenovo, HP und Dell verloren stärker als der Gesamtmarkt und büßten zusammen 4,2 Prozentpunkte Marktanteil ein. Am deutlichsten traf es HP, dessen Anteil von 19,1 auf 16,5 Prozent sank. An der Reihenfolge änderte sich nichts: Lenovo bleibt größter PC-Hersteller vor HP und Dell. Auf Platz vier folgt Apple mit einem Rückgang der Auslieferungen um 11,3 Prozent, auf Platz fünf Asus mit einem Minus von 8,6 Prozent.

Bereits im August hatte Amazon die Preise für mehrere Geräte wegen gestiegener Speicherkosten erhöht. Laut Counterpoint Research sind auch Smartphones in diesem Jahr weltweit um rund 15 Prozent teurer geworden.

(red)

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