OpenPGP in Rust

Ubuntu 26.10 Beta: Mehr Rust, GNOME 51 und Spracheingabe

Canonical hat die Beta von Ubuntu 26.10 veröffentlicht. Die finale Version folgt am 15. Oktober, Kubuntu bietet letztmals offiziell X11.

Ubuntu 26.10 Beta: Mehr Rust, GNOME 51 und Spracheingabe
Bildquelle: daily_creativity/Shutterstock.com

Canonical hat die Beta-Version von Ubuntu 26.10 mit dem Codenamen „Stonking Stingray“ veröffentlicht. Die finale Version ist für den 15. Oktober geplant. Es handelt sich um eine Zwischenversion mit neun Monaten Support, nicht um eine Version mit Langzeitunterstützung (LTS). Die Beta-Versionen der offiziellen Varianten sind ebenfalls verfügbar, darunter Ubuntu Unity und Ubuntu MATE, das in diesem Zyklus zurückkehrt.

OpenPGP in Rust

Canonical setzt den Austausch klassischer, in C geschriebener Systemwerkzeuge durch Rust-Implementierungen fort. In Ubuntu 26.10 übernimmt die Rust-basierte Bibliothek Sequoia-PGP standardmäßig die OpenPGP-Verschlüsselung.

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Spracheingabe mit Myna

Neu ist zudem Myna, ein Werkzeug zur Umwandlung von Sprache in Text auf Basis großer Sprachmodelle. Canonical hatte es im Juni angekündigt. Es ist nicht vorinstalliert, lässt sich aber zusammen mit einem von mehreren Spracherkennungsmodellen nachinstallieren.

GNOME 51 ohne WEP

Als Desktop kommt GNOME 51 „A Coruña“ zum Einsatz. In den Einstellungen lässt sich nun festlegen, dass das Touchpad automatisch deaktiviert wird, wenn eine externe Maus angeschlossen ist. Maus, Touchpad und Trackpoint werden in getrennten Reitern konfiguriert. Wi-Fi-Netze mit der veralteten WEP-Verschlüsselung unterstützt GNOME 51 nicht mehr. Zudem hat das GNOME-Projekt in diesem Entwicklungszyklus die Unterstützung für alte Nvidia-Grafikchips entfernt. In der Beta trat laut The Register eine Fehlermeldung zu fehlenden Themes auf, die einzelne App-Symbole betrifft. Linux-Kernel 7.3 befindet sich noch in Entwicklung.

Eine vollständige Installation mit allen optionalen Paketen belegte im Test von The Register rund 9 GB Speicherplatz, zuzüglich einer Swap-Partition. Im Leerlauf benötigte das System etwa 1,2 GB Arbeitsspeicher.

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Letztes Kubuntu mit X11-Unterstützung

Kubuntu 26.10 nutzt KDE Plasma 6.7.5. Plasma 6.8 soll noch im Oktober erscheinen und die Unterstützung für X11 vollständig streichen. Es dürfte die Grundlage von Kubuntu 27.04 werden. Damit ist Kubuntu 26.10 voraussichtlich die letzte Version, in der eine X11-Sitzung offiziell unterstützt wird. Nachinstallieren lässt sie sich über das Paket plasma-session-x11.

(red)

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