Schutzlos ab April

Microsoft Defender verliert iOS-16-Support

Microsoft Defender
Bildquelle: PJ McDonnell/Shutterstock.com

Ende April ist Schluss. Microsofts Sicherheitslösung wird auf einer ganzen Reihe von iPhones nicht mehr funktionieren.

Nach dem kürzlich angekündigten Support-Ende für Android 10 zieht Microsoft nun auch bei Apple-Geräten die Reißleine. Ab dem 30. April 2026 läuft der Defender-Support für iPhones mit iOS 16 aus. Wer danach noch geschützt sein will, braucht mindestens iOS 17 auf seinem Gerät.

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Microsoft begründet die Entscheidung mit dem Ziel, im Einklang mit Apples eigenem Plattform-Lebenszyklus zu bleiben und Kunden durchgehend aktuelle Sicherheitsfunktionen anbieten zu können. Nachzulesen ist die offizielle Ankündigung im Microsoft 365 Admin Center unter der Meldungs-ID MC1245219.

Drei iPhone-Modelle ohne Ausweg

Besonders hart trifft es Geräte, für die ein Upgrade schlicht nicht möglich ist. iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X können technisch nicht über iOS 16 hinaus aktualisiert werden, und verlieren damit unweigerlich den Defender-Schutz. Alle drei Modelle stammen aus dem Jahr 2017.

Für Privatpersonen ist das verschmerzbar, neun Jahre alte Smartphones gehören ohnehin ausgetauscht. Problematischer wird es für Firmen, die solche Geräte noch im Unternehmenseinsatz haben.

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Administratoren müssen technisch nichts unternehmen, damit die Änderung greift, sie passiert automatisch. Microsoft empfiehlt jedoch, betroffene Geräte im eigenen Gerätemanagement zu identifizieren, Nutzer auf die Situation hinzuweisen und wo nötig Ersatz zu beschaffen.

Lars

Becker

Stellvertretender Chefredakteur

IT Verlag GmbH

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