Dell erweitert seine Private-Cloud-Plattform um Nutanix-Support und ermöglicht flexible Skalierung von Compute und Storage.
Dell Technologies hat bekannt gegeben, dass die Dell Private Cloud ab sofort Nutanix unterstützt. Die Erweiterung ermöglicht es Unternehmen, Nutanix AHV mit externem Dell-Storage zu kombinieren und dabei Rechenleistung und Speicher unabhängig voneinander zu skalieren.
Disaggregierte Architektur statt HCI-Monokultur
Während Hyperconverged Infrastructure (HCI) jahrelang als Heilsbringer für vereinfachte Rechenzentren galt, zeigt sich zunehmend ein Bedarf nach flexibleren Ansätzen. Laut Dell erwägen mittlerweile 52 Prozent der IT-Verantwortlichen den Einsatz mehrerer Hypervisoren, um Vendor Lock-in zu vermeiden. Die neue Nutanix-Integration folgt diesem Trend und erlaubt die Trennung von Compute- und Storage-Ressourcen.
Konkret können Kunden Nutanix AHV mit Dell PowerFlex kombinieren. Ab Sommer 2026 soll auch Dell PowerStore unterstützt werden. Die Verwaltung erfolgt weiterhin über die gewohnte Nutanix Prism-Oberfläche, während die Dell Automation Platform Deployment, Administration und Lifecycle-Management automatisiert übernimmt.
Multi-Hypervisor-Strategie mit einheitlicher Plattform
Dell Private Cloud unterstützte bereits VMware und Red Hat OpenShift. Mit Nutanix kommt nun eine dritte Option hinzu, die denselben Automatisierungs- und Support-Ansatz nutzt. Unternehmen können so verschiedene Hypervisoren für unterschiedliche Workloads einsetzen, ohne separate Management-Stacks pflegen zu müssen.
Der Support umfasst die komplette Lösung inklusive Automation, Compute, Storage und Hypervisor-Layer. Bestehende Dell-PowerEdge-Server lassen sich weiter nutzen, was Investitionen schützt und die Flexibilität beim Ausbau erhöht.
Die Verfügbarkeit gilt ab sofort für Konfigurationen mit Dell PowerFlex, PowerStore-Integration folgt im Sommer 2026.
(lb/Dell Technologies)