Vier Säulen geplant

Check Point kündigt Security-Strategie und drei Übernahmen an

Check Point
Bildquelle: Teo K/Shutterstock.com

Check Point Software Technologies reagiert auf die KI-Transformation in Unternehmen mit einer neuen Plattformstrategie. Drei Übernahmen sollen die Lücken schließen.

Der Security-Anbieter will Unternehmen künftig besser gegen KI-spezifische Bedrohungen wappnen. Der Sicherheitsanbieter hat dazu eine Vier-Säulen-Strategie entwickelt und gleichzeitig drei Start-ups übernommen, die verschiedene Aspekte dieser Vision abdecken sollen.

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KI verändert die Bedrohungslage

Künstliche Intelligenz krempelt derzeit nicht nur Unternehmensprozesse um, sondern auch die Cyber-Bedrohungslandschaft. Check Point begegnet dieser Entwicklung mit einem überarbeiteten Plattformansatz, der vier zentrale Bereiche adressiert: Die Absicherung hybrider Netzwerk-Infrastrukturen, den Schutz moderner Arbeitsumgebungen, ein umfassendes Schwachstellenmanagement sowie die spezifische Absicherung von KI-Systemen selbst.

Letzterer Punkt umfasst laut Check Point “den gesamten Lebenszyklus der KI-Transformation, einschließlich der Nutzung durch Mitarbeiter, KI-Anwendungen in Unternehmen und autonomer KI-Agenten“. Die Workspace-Sicherheit konzentriere sich hingegen auf “Endgeräte, Browser, E-Mail, SaaS-Anwendungen und Kollaborationsplattformen”, in denen Mitarbeiter zunehmend mit KI-Tools arbeiteten.

Drei Zukäufe für KI-Agenten, Attack Surface und MSPs

Um die Strategie praktisch umzusetzen, hat Check Point drei Unternehmen übernommen: Das erst 2024 gegründete Cyata bringt eine Plattform für das Identitätsmanagement von KI-Agenten mit. Sie soll aktive KI-Agenten erkennen, deren Berechtigungen verwalten und Sicherheitsrichtlinien automatisiert durchsetzen können.

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Cyclops Security, 2021 gegründet, liefert eine Lösung für Attack Surface Management, die Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführt und nach Geschäftskontext priorisiert. Der dritte Neuzugang Rotate richtet sich speziell an Managed Service Provider und soll den Schutz über verteilte SaaS-Umgebungen hinweg vereinfachen.

“Da KI die Arbeitsweise von Unternehmen und die Entwicklung von Bedrohungen verändert, muss auch die Sicherheit grundlegend überdacht werden”, erklärte Roi Karo, Chief Strategy Officer bei Check Point. Die Vier-Säulen-Strategie biete “einen klaren Rahmen, um Netzwerke, Arbeitsbereiche, Exposure Management und KI-gesteuerte Umgebungen als einheitliche Plattform zu sichern”.

Check Point setzt dabei auf sein “Open Garden”-Modell, das sich in bestehende Multi-Vendor-Umgebungen integrieren lassen soll. Finanzielle Details zu den Übernahmen nannte das Unternehmen in seiner Quartalsmitteilung, ohne sie jedoch in der Pressemeldung zu konkretisieren.

(lb/Check Point)

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